Jump to content

Blogs

Our community blogs

  1. Der STERN titelt: Vermögensschock: Die Deutschen sind die armen Würstchen der EU

    Der Welt-Reichtums-Report zeigt, wie arm die meisten Deutschen wirklich sind. Von den Ländern der alten EU liegt nur Portugal hinter Deutschland. In den meisten Ländern besitzen die Bürger mehr als doppelt so viel Vermögen wie hierzulande.

    Erstaunlich allerdings, dass Franzosen (120.000) und Italiener (125.000) mehr als doppelt so reich wie die Deutschen sind. Lichtenstein (168.000) und Schweiz (229.000) bilden erwartungsgemäß die Spitze. In den alten Ländern der EU liegt nur Portugal (38.000) hinter Deutschland (47.000 Dollar).

    Stern vom 9. Dezember 2017

    Diesmal hat der Stern statt sich auf die Kernaussagen des Global Wealth Report des Credit Suisse Research Institute’s zu verlassen, die Daten angeschaut und zwischen Durchschnittswert und Median unterschieden.

    Danach ist das Vermögen in der Schweiz und sogar im armen Portugal wesentlich gerechter verteilt als in den USA oder bei uns. Hier die Zahlen aus Tabelle 6.1: Durchschnitt, Median und Anteil des Medians am Durchschnittswert, sortiert nach Median.

    Schweiz: 537,599  – 229,059 -> 42%
    Belgien: 278,139 – 161,589 -> 58%
    Italien: 223,572 – 124,636 -> 55%
    Frankreich: 263,399 – 119,720 -> 45%
    Niederlande: 204,045 – 94,373 ->  46%
    Dänemark: 281,542 – 87,231 -> 30%
    Österreich: 221,456 – 57,534  -> 26%
    USA: 388,585 – 55,876 -> 14%
    Deutschland:  203,946 – 47,091  -> 23%
    Schweden: 260,667 – 45,235 -> 17%
    Portugal: 89,437 – 38,242 -> 42%
    Tschechische Republik: 51,472 – 23,083 -> 45%

    Der Stern liefert auch die Begründung: viele Mieter und immer geringere Renten machen die Deutschen arm.

    Mieter

    Der Hauptunterschied im Vermögensaufbau ist das geringe Immobilienvermögen der Privathaushalte. In Deutschland gehören die Immobilien meist den Reichen beziehungsweise ihren Firmen, die normale Bevölkerung wohnt zur Miete. Leider verfügen die Deutschen auch nicht über entsprechend höheres Geldvermögen um die geringen Immobilienwerte ausgleichen zu können.

    Renten

    Ernüchternd wirkt der Blick nach Österreich. Auch in der Alpenrepublik ist das Medianvermögen 11.000 Dollar höher als in Deutschland. Das Rentensystem wird dort ebenfalls mit einer Generationen-Umlage finanziert, die zu erwartenden Rentenleistungen sind in Österreich allerdings deutlich höher als in Deutschland.

    Der Autor Gernot Kramper verweist auf seinen Artikel, der genau vor einem Jahr erschienen ist: Ende des Mittelstands – den Jungen geht es schlechter als ihren Eltern

    Der Zuwachs des Realwachstums kommt in den letzten Jahren im Wesentlichen einer kleinen Elite zu gute. Und nicht zuletzt belastet die zunehmende Verschuldung junger Leute durch die enormen Studienkosten ihre Lebensaussichten. Der klassische Aufstiegsmotor „Studium“ hat damit an Kraft verloren.

    Er verweist auf die McKinsey-Studie, die die Haushaltseinkommen in 25 Industriestaaten untersucht hatte.

    Das Ergebnis ist schockierend: Zwei Drittel müssen mit einem realen Nullwachstum oder einem schrumpfenden Budget zurechtkommen. Der länderübergreifende Megatrend heißt Verarmung.

    Für die normale Bevölkerung geht es bergab. Nur die Eliten können ihre Position halten beziehungsweise sogar verbessern.

    Verschärfungen im Arbeitsmarkt

    In den meisten Ländern hat es hier Entwicklungen gegeben, die die Einkommen der Arbeitnehmer belasten. In Deutschland wären etwa die Zunahme von Zeitarbeit und befristeten Vertragsverhältnissen zu nennen.

    Namentlich in der Studie wurde eine deutsche Besonderheit aufgeführt: Teilzeitkräfte, die auf Abruf arbeiten müssen. Das sieht so aus: Die Betroffenen müssen wegen drohender Hartz-IV-Sanktionen eine meist schlecht bezahlte Teilzeitstelle annehmen. Für den 15-Stunden-Job müssen sie sich aber täglich auf Abruf für die gesamte Ladenöffnungszeit bereithalten. Sie haben also keine Chance, mit weiteren Tätigkeiten das Einkommen aufzubessern.

    Nullzinsen

    Auf diese wichtige Steuerungspolitik der EU wird leider nicht verwiesen. Wer seine Alterssicherung ausschließlich oder zusätzlich durch Lebensversicherungen und ähnlichem aufgebaut hat, verliert durch die Nullzinspolitik der EZB täglich Geld, auch steigen die Immobilienpreise.

    ZEIT berichtete im Mai 2017:

    Nullzinspolitik kostet deutsche Sparer 436 Milliarden Euro

    Laut den Berechnungen entgingen den Deutschen in den Jahren 2010 bis 2016 Zinseinnahmen in Höhe von 344 Milliarden Euro, schreibt die FAS. In diesem Jahr würden nach Schätzungen der DZ Bank noch einmal 92 Milliarden Euro hinzukommen. Die insgesamt 436 Milliarden Euro umgelegt auf die Deutschen machen im Durchschnitt 5.317 Euro je Bundesbürger.

    Die WI-WO berichtete im März 2016:

    Zudem treiben die niedrigen Zinsen die Anleger in immer risikoreichere und spekulativere Vermögensklassen. In Deutschland verzeichnen die Immobilienpreise bereits mehrjährige Höchststände, dasselbe gilt für Betriebsvermögen, Anleihekurse und Sammlergegenstände wie Gemälde und Oldtimer. Platzen diese Blasen, droht die Wirtschaft in die nächste Krise zu stürzen.

    Das IW Köln untersuchte die Nullzinspolitik 2015:

    Es zeigt sich, dass weniger die boomenden Aktienkurse und Immobilienpreise, sondern die niedrigen Zinsen auf Spareinlagen und Krediten eine umverteilende Wirkung hatten.

    So zeigt sich bei jungen Haushalten, die eine Immobilie über eine Hypothek finanzieren und die über wenige Spareinlagen verfügen, dass die Schuldendiensterleichterung den Verlust an Zinserträgen überkompensiert. Bei den älteren Haushalten überwiegt jedoch der Verlust an Zinserträgen, da diese demografische Gruppe tendenziell über einen hohen Anteil an Spareinlagen und nur geringe Schulden verfügt. Auch wenn sich keine Zunahme an Ungleichheit zeigt, so hat ein länger anhaltendes Niedrigzinsumfeld negative Auswirkungen für die Altersvorsorge. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Haushalte hohe Anteile an verzinslichen Spareinlagen halten und nur einen geringen Aktienanteil aufweisen.

    Wie arm sind die Deutschen?

    Ein Vergleich der Einkommen kann jedoch nicht für Armut herangezogen werden. Man kann im Verhältnis zu einem anderen Land viel verdienen und ist dennoch arm.

    Als depriviert (arm) gilt, wer sich aus finanziellen Gründen mindestens vier von neun Grundbedürfnissen nicht erfüllen kann:

    1. die Miete zahlen,
    2. die Wohnung heizen,
    3. unerwartete Ausgaben finanzieren,
    4. jeden zweiten Tag Fleisch, Fisch oder eine gleichwertige Mahlzeit essen,
    5. eine Woche Urlaub pro Jahr machen sowie
    6. ein Auto,
    7. einen Farbfernseher,
    8. eine Waschmaschine und
    9. ein Telefon besitzen.

    Nach dieser Definition liegt Deutschland knapp über dem EU-Mittelwert:

    csm_14_4_relat-arm_1_659267e124Quelle: IWD: Armut in Europa

    Das IWD berichtet weiter: Der Wohlstand in den 28 EU-Mitgliedsstaaten unterscheidet sich erheblich: So ist die Armutsgefährdung in Bulgarien und Rumänien doppelt so hoch wie in Deutschland (Grafik).

    Obwohl Tschechien nicht zu den reichen EU-Ländern zählt, ist dort die Gefahr, in Armut leben zu müssen, am niedrigsten.

    Das liegt vor allem daran, dass es relativ wenige Menschen mit – nach Landesmaßstab – sehr niedrigen Einkommen gibt.

    iwd_2017-24_seite_12_armes_europaQuelle: IWD – Armutsgefährdung 2017

    Armut innerhalb Deutschlands

    Der Spiegel berichtete im Sommer 2017:

    Armutsquoten nach Migrationshintergrund

    Die sozialen Unterschiede zwischen Menschen mit und Menschen ohne Migrationshintergrund haben 2016 zugenommen. Unter Einheimischen sank die Armut laut den jüngsten Daten aus dem Mikrozensus von 12,5 Prozent im Jahr 2015 auf 12,1 Prozent. Unter Menschen mit Migrationshintergrund wuchs sie um 0,4 Prozentpunkte und liegt nun bei 28,1 Prozent.

    Eine Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass dieser Unterschied vor allem auf die Zuwanderung von Flüchtlingen in den letzten Jahren zurückzuführen sei. Die jüngst Zugewanderten leben demnach mehrheitlich unter der Armutsgrenze.

    Die Altersarmut nimmt zu – in allen Gruppen

    Laut der Auswertung des WSI setzte sich im vergangenen Jahr ein weiterer langjähriger Trend fort: Immer mehr ältere Menschen leben in Armut: 14,8 Prozent aller Menschen im Alter von 65 Jahren und mehr lebten 2016 unter der Armutsgrenze.

    Spitzensteuersatz für Normalverdiener

    Wie der Stern richtig interpretierte, haben die Deutschen trotz geringem Wohneigentum keine finanziellen Reserven. Das liegt u.a. daran, dass die Steuerspirale seit Merkel ständig steigt:

    Facharbeiter werden heute besteuert wie früher Topmanager: Bereits ab einem Einkommen von 53.666 Euro greift in Deutschland derzeit der Spitzensteuersatz von 42 Prozent. 1960 lag der Spitzensteuersatz zwar bei 53 Prozent, aber dieser griff auch nur bei Leuten, die das 18-Fache verdient hatten. Heute reicht schon das 1,5-Fache.

    170608-insm-argueliner-einkommensteuer-durschnittslohn-spitzensteuersatz-fakt6Quelle: INSM Fakten zur Einkommenssteuer 2017

    2010 brachten Lohnsteuer und veranlagte Einkommensteuer, die etwa von Selbstständigen gezahlt wird, noch 159 Milliarden Euro ein. 2016 waren es bereits 239 Milliarden Euro.

    Das starke Wachstum der Staatseinnahmen liegt unter anderem an einer höheren Erwerbstätigenzahl. Aber auch die durchschnittliche Steuerlast stieg an – stärker als die Lohnzuwächse. Grund hierfür ist das progressive Steuersystem, in dem die Steuern stärker als der Lohn steigen.

    170608-insm-argueliner-einkommensteuer-steuerbelastung-fakt-1-neuQuelle: INSM Fakten zur Einkommenssteuer 2017

    Mein Fazit: Gut gemeint – aber schlecht gemacht

    Der Staat glaubt, dass er die Armut nur durch Migration lösen könne, weil unsere Gesellschaft immer älter wird und uns die Arbeitskräfte aufgrund der wenigen Geburten ausgehen. Deswegen wurde die Zuwanderung so gepriesen.

    Nur hat unsere Politik die Zuwanderung falsch umgesetzt. Es kommen nicht diejenigen, die den Arbeitsmarkt stützen – wie in Kanada und Australien-, sondern diejenigen, die die Sozialsysteme belasten. Die, die jetzt neu dazu gekommen sind, lassen sich nur schwer in den Arbeitsmarkt integrieren. Sie vergrößern die Armut statt sie zu verringern. Jetzt wird gegengesteuert mit Unsummen an Bildungsmaßnahmen (Deutschkurse, Praktika, Ausbildungsverträgen), die aber häufig abgebrochen werden.

    Gleichzeitig wurden die Steuern, erhöht, die Renten gedrückt, die Ausgaben für Bildung heruntergefahren, die Ansprüche für höher Gebildete (Zulassung zum Hochschulstudium) gesenkt (beides schlecht für den Arbeitsmarkt), die Zinsen auf fast Null gesenkt (gut für die Staatsverschuldung, schlecht für die Alterssicherung), die Anschaffung von Wohneigentum verschlechtert (Wegfall Förderung, erhöhte Bauauflagen), die Strompreise erhöht und generell die Wirtschaft mit immer neuen EU-Auflagen behindert, die bei Nichtbeachtung zu Abmahnungen oder heftigen Bußgelder führen, wenn nicht gar zur Betriebsschließung.

    Und die Armut wird weiter wachsen….

    Die jungen Leute, die es schaffen, verlassen Deutschland in Richtung Schweiz, USA, Kanada,Neuseeland und Australien. Und die, die bleiben, verarmen mittels Umverteilung immer mehr.

    Die Eliten werden nach Panama und Paradies andere Schlupflöcher finden oder ebenfalls das Land verlassen. Im Jahr 2016 verließen 4000 Millionäre Deutschland, im Vorjahr waren es 1000, in den vorherigen Jahren lag die Zahl im dreistelligen Bereich.


    10991 b.gif?host=katjatriebel.com&blog=3938232

    Gesamten Artikel anzeigen

  2. Heute erhielten wir aus dem Bundesministerium des Innern eine Mail, in der vor der Verwendung einer bestimmten Munition gewarnt wird. 
    Am Ende des Artikel finden Sie einen Link, über den sie eine PDF abrufen können, in der die Verpackung der betroffenen Munition und der Los-Nummer abgebildet ist.  

    Im folgenden das vollständige Zitat der Mail:
     
    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    im Rahmen der Marktbeobachtung und eines anschließenden Ringversuchs der Beschussämter wurde auf dem Markt Federal-Munition mit dem Prüfzeichen des Beschussamtes Lüttich festgestellt, deren  Gasdruck im Mittel erheblich höher als der höchstzulässigen Gasdruck von Pmax = 4050 bar war. Es handelt sich um Munition ca. 30-06 Spring, Federal, 180grs Trophy Copper mit der Losnummer U34J590. Der von den Beschussämtern im Mittel gemessene Gasdruck lag bei 4470 bar und damit 10 % über dem zulässigen Höchstdruck.

    Das Beschussamt Lüttich wurde um Überprüfung gebeten. Die dem Beschussamt Mellrichstadt bekannten Importeure wurden informiert und werden die Munition vom Markt nehmen.

     

    Das Bundesministerium des Innern wäre Ihnen dankbar, wenn Sie Ihre Mitglieder über den vorstehenden Sachverhalt informieren würden.

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag

    Andreas König

    Zitat Ende: 

    Wenn Sie Munition aus dem angesprochenen Los besitzen, so möchten wir Sie bitten von einer weiteren Verwendung abzusehen und sich mit dem Händler in Verbindung zu setzen, über den sie diese Munition bezogen haben. 

    Mit Grüßen 

    Nico Catalano
    stellv, Vorsitzender

    PDF Federal Premium 30-06 Springfield 180gr Trophy

     


    Gesamten Artikel anzeigen

×