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  1. K98k Bauteilebeschreibung

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  2. Laufstempelreihe K98k

    Zwischen Visier und Hülsenkopf befinden sich auf den Läufen des K98k eine Anzahl von Stempeln, die meistens quer zur Laufseele eingeschlagen sind. Es gibt jedoch auch Varianten, bei denen die Stempel mit der Laufseele verlaufen (siehe Bild). Die Stempelreihe liegt in der Nähe des Hülsenkopfes.

    Die Stempel wurden auf dem Lauf vor der Montage in das System angebracht. Durch das Einschrauben der Läufe in das System, ergibt sich daher eine unterschiedliche Lage der Stempelreihe. An manchen Waffen ist die Stempelreihe von oben sichtbar oder nur teilweise und es besteht die Möglichkeit, daß sie komplett vom Schaft verdeckt wird. Zur Ermittlung der ganzen Stempelreihe ist also sicherheitshalber eine Demontage des Schaftes notwendig.

    Die nicht genau zu definierende endgültige Lage der Stempelreihe ist wohl auch der Grund, warum sie quer gestempelt werden soll. So kann sie nach Laufmontage nicht mit anderen auf dem Lauf anzubringenden Stempel in Konflikt kommen.
    Es fällt auf, daß auf Waffen bis ca. Baujahr 1940 die Stempelreihe meistens verdeckt ist und erst danach öfters sichtbar wird. Sichere Auswertungen gibt es aber dazu nicht.

    Mit der Seriennummer oder dem Beschußzeichen eines K98k hat die Stempelreihe nichts zu tun, auch wenn manchmal dort eine Ziffernfolge zu finden ist. Sinn und Zweck dieses immerhin immensen Aufwandes war der, bei späteren Reklamationen genau die Herkunft des Laufes nachvollziehen zu können. Es mußten also bei Beteiligung verschiedener Vorlieferanten die Fertigungslose sehr sorgfältig getrennt werden. Das fängt schon beim Stahlhersteller an.

    Die Lage, die Bedeutungen und die Reihenfolge der Stempel wurden in den vorläufigen technischen Lieferbedingungen 1/1003 geregelt. Leider sind heute keine frühen und vollständigen TL mehr bekannt.

    Richard Law führt in seinem Werk „Der Karabiner 98k“ folgende Bedeutungen der ihm vorliegenden TL in der Fassung von 1942 an:
    1. Fertigungsfirma
    2. Fertigungsjahr (letzten beiden Ziffern)
    3. Hüttenwerk
    4. Abnahmestempel und Hoheitstempel
    5. Stempel in der vorliegenden TL gestrichen
    6. Stempel in der vorliegenden TL gestrichen
    Wahrhaftig nicht üppig, wenn man bedenkt, welche Stempelvielfalt sich dort befinden kann.

    R. Law gibt in seinem Werk nun noch einige Beispiele häufig vorkommender Buchstabenkombinationen, kann diese aber -bis auf Ausnahmen- nicht zuordnen. Hinter dem von Law ebenfalls als unbekannt bezeichneten Code „Cp“ vermutet Michael Heidler in seinem kürzlich erschienen Werk „Deutsche Fertigungskennzeichen“ die Firma „Chemnitzer Strickmaschinenfabrik AG, Chemnitz“. Er geht davon aus, daß bei dieser Codierung das C nur zu groß geraten ist. Die Firma hat laut Heidler unter „cp“ auch Läufe für den K43 gefertigt.
    Dies soll nur ein Beispiel sein, wie schwierig eine Zuordnung ist.

    Sehr häufig sind in der Stempelreihe auch Firmenlogos zu finden, die in der Mehrheit wohl den Stahlherstellern zugeordnet werden müssen. Die überwiegende Zahl dieser Zeichen kann heute nicht mehr geklärt werden.

    Mit zunehmender Kriegsdauer entfielen Bestandteile der Stempelreihe oder sie fehlt ganz.
    Abschließend bleibt festzustellen, daß vieles hier im Dunkeln der Geschichte bleiben wird.

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  3. Das Führen von Messern mit einhändig arretierbarer Klinge (das sind praktisch alle modernen Taschenmesser) ist lt. deutschen Waffegesetz verboten!

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