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Aktionbündnis Amoklauf Winnenden


midnightlady
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Was wird eigentlich aus dem Profil das nur männliche, Egoshooter begeisterte Jugendlichen mit Zugang zu legalen Waffen Straftaten begehen?

Wenn dem so wäre, fielen mindestens 95% der Straftaten flach. Ohne Schusswaffen gäbs ja auch keine Morde... :gaga:

btw., sehr interessant:

http://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/_dp200905/$file/DeuPol0905.pdf

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Hörte letzthin von einer Studie, dass nur jeder 8. jugendliche Amokläufer in den USA Ego-Shooter Spieler war. Interessant. Da hätte ich eine höhere Quote erwartet...

Aber der Schluss, dass jeder Ego-Shooter Spieler zum Amoklaufen tendiert, ist auch aus anderen Gründen ein bisschen unsinnig. Es ist wohl einfach ein gewisser begünstigender Faktor; genau wie eine sportliche Physis, gute Sehkraft, schnelle Reaktion, logisches Denken, Schnelligkeit im Agieren etc.

Wollte man diese Faktoren ausschalten, müsste man sich konsequenterweise für Unsportlichkeit und starkes Uebergewicht und Fehlsichtigkeit bei Jugendlichen einsetzen. Das wären wohl tatsächlich wirkungsvolle Massnahmen (selbstverständlich wären auch Ego-Shooter und sämtliche Reaktionsspiele zu verbieten; idealerweise aber auch Spiele zugunsten logischen, taktischen und strategischen Denkens sowie Filme und Literatur gewalttätigen Inhalts wie Kriegsfilme und Abenteuerromane etc).

Billy-robbins_1218406c.jpg

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Da muss ich widersprechen.

Weder sind "eine sportliche Physis, gute Sehkraft, schnelle Reaktion, logisches Denken, Schnelligkeit im Agieren" Faktoren, die einen besonders "erfolgreichen" Amokläufer ausmachen und schon gar nicht sind sie mögliche Mit-Auslöser (ebenso wenig wie Ego-Shooter).

Die "klassischen" Amokläufer sind tendenziell eher Stubenhocker als Sportskanonen, aber auch ins Extrem getrieben sind Unsportlichkeit bzw. Übergewicht nichts, was den Taterfolg bei einem "normalen" (lies: Aktion von wenigen Minuten Dauer in einem eng begrenzten Gebiet mit abschließender Selbsttötung) Amoklauf wesentlich begrenzen kann - dazu sind die Rahmenbedingungen nicht die richtigen.

Und schlussendlich ist bei einem Amoklauf der Ort und der zu treffende Personenkreis relativ klar festgelegt.

Auch wenn die Sensationspresse das oft anders darstellen mag: Den wenigsten Tätern geht es "nur" bzw. überhaupt um die Zahl der Toten, und selbst dann wird dieses Ziel oft nur rudimentär angegangen. Der Schwerpunkt liegt eben woanders.

Würde ein Täter das Ganze als ein Spiel mit eben dieser Aufgabenstellung begreifen, sähen die Tatorte und -abläufe ganz anders aus.

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@ dynamite

Was frisst den der?! Sieht aus wie Katzenfutter!!! :mrgreen:

@ Bopper (Aus Deinem Link zitiert)

Das Schreckliche ist einfach zu groß, zu unfassbar. Auch Tage nach dem

Amoklauf von Winnenden, einer 28.000-Einwohner-Stadt nahe Stuttgart,

ist es schwer, das Ereignis zu begreifen. Allzu menschlich daher, dass

viele Fragen gestellt wurden, die oft in den Wunsch mündeten, nach Lösungen

zu suchen, eine Wiederholung möglichst zu verhindern. Dabei

bleibt eine ernüchternde weil bittere Erkenntnis: Am Ende bleibt der

Mensch – und der ist fehlerhaft.

Das ist das Problem! :cool:

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