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Polizeiknieschuss in Zürich-Dübendorf


Butterfly
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Da baut man den Bewegungsdebilen idiotensichere waffen mit x automatischen Sicherungen und was passiert - Selbstverstümmelung.

Ich gehe nun seit bald 40 Jahren mit 1911 Pistolen um, trug die Dinger in "Condition One" im Sport und Alltag auf mir, legte unzählige Male den Hammer in die Sicherheitsrast (mit scharfer Patrone im Lauf) und nichts passierte. Und die heute geschulten Waffenträger... :(

Nur traurig!

Mitr

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Schaut euch mal die (neuen) Anforderungsbedingungen für Polizisten an. Das spricht Bände.

Unser Dorf hatte jahrzehntelang drei Sheriffs. Ich hab denen mal bei einem Bundesprogramm zugesehen (weiss nicht mehr welches und wann): zwei der drei haben in den Holzrahmen gebrettert dass es nur so splitterte. Kränze? Gabs bei den zweien keinen, wie peino. Der dritte war stets souverän, schiesst heute noch ganz gut.

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der Blick schreibt:

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Die Waffe sei laut Strebel nicht leicht abzufeuern. «Es braucht schon Kraft.» Laut Hersteller benötigt der Abzug einen Druck von mindestens 24 Kilo, um den Schuss auszulösen.

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Ein "Steckschuss im Kniebereich"..............sagt mal, was verwenden die Schweizer eigentlich für Munition?!?

Diabolos oder was?!? :eek:

GRUß

Ich würde sagen, dass dieser Polizist meht Glück als Verstand hatte.

Nix Diabolos.

Ein solches 9mm Kügelchen kann doch ekelhafte Schmerzen bereiten. Vor allem im Knie.

In den nächsten Tagen wird dieser anfänger Polizist vermutlich keine Bergwanderungen vornehmen,.

Aber keine Angst: Das ist ein Arbeitsunfall. Darum kann es ihm finanziell nur besser gehen. :cool:

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Ein aus nächster Nähe abgefeuertes Geschoss hat nie diesselbe Durchschlagskraft, wie wenn es ein paar Meter geflogen ist. Beim Verlassen des Laufes wird das Geschoss von den Treibgasen überholt, was erhebliche Unruhe in den Beginn der Flugbahn bringt. Bei einem Schiessunfall an dem ich persönlich anwesend war, steckte das PP41 Geschoss aus einer MP5 am Knochen im Oberschenkel des Unglücklichen. Wäre dieser Schuss aus 10 Meter Distanz gefallen, wäre mit grosser Sicherheit ein Durchschuss das Resultat gewesen.

Mitr

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Ein aus nächster Nähe abgefeuertes Geschoss hat nie diesselbe Durchschlagskraft, wie wenn es ein paar Meter geflogen ist. B

Die Lösung aller Energieprobleme: das Geschoß steigert seine Ernergie nach zurückgelegter Wegstrecke - kann man das erfolgreich auf andere Systeme übertragen? :mrgreen:

*Perpetuum-mobile-Gruß*

Edited by Crocodoc
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Lerne lesen! Ich habe nirgends behauptet, dass das Geschoss nach Verlassen der Mündung seine Geschwindigkeit steigert.

Lerne denken...

Ein aus nächster Nähe abgefeuertes Geschoss hat nie diesselbe Durchschlagskraft, wie wenn es ein paar Meter geflogen ist.

Ein gewisser Herr Newton hat einmal, nachdem ihm ein Apfel auf den Kopf fiel, folgenden bemerkenswerten Hauptsatz der Mechanik definiert, daß die Summe der potentiellen wie der kinetischen Energie in einem konservativen System immer konstant sei...

Ob das nun am Apfel lag, sei dahingestellt... ;)

Heißt im Klartext:

Wenn sich die Geschwindigkeit des Geschosses nach dem Verlassen des Laufes nicht steigert, müßte es, damit es zu einer Zunahme der Geschossenergie kommen kann, zu einer Erhöhung des Geschossgewichtes kommen - doch eher unwahrscheinlich... ;)

Mir scheint, Du willst soeben die Hauptsätze der Mechanik resp. die spezielle Relativitätstheorie auf den Kopf stellen... :mrgreen:

*Parade-Gruß*

Jörg

Edith sagt:

's Kopieren übe ich noch ein wenig... :mrgreen:

Edited by Crocodoc
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Ein aus nächster Nähe abgefeuertes Geschoss hat nie diesselbe Durchschlagskraft, wie wenn es ein paar Meter geflogen ist. Beim Verlassen des Laufes wird das Geschoss von den Treibgasen überholt, was erhebliche Unruhe in den Beginn der Flugbahn bringt. Bei einem Schiessunfall an dem ich persönlich anwesend war, steckte das PP41 Geschoss aus einer MP5 am Knochen im Oberschenkel des Unglücklichen. Wäre dieser Schuss aus 10 Meter Distanz gefallen, wäre mit grosser Sicherheit ein Durchschuss das Resultat gewesen.

Mitr

Genauso ist es doch:

http://www.kurzzeit.com

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Genauso ist es doch:

http://www.kurzzeit.com

"Türlitsch", die Gase "überholen" das Geschoss im Nahbereich, da nunmehr einer ungehemmten Ausdehnung, abgesehen von - in erster Linie - dem atmosphärischen Druck, im Regelfall nichts im Wege steht; dann jedoch, der Massenträgheit sowie der Tatsache, daß sich die Gase dreidimensional, das Geschoß jedoch nur linear ausbreitet, sei Dank, holt das Projektil mächtig auf... ;)

Fakt ist, daß im unmittelbaren Nahbereich, vor allen Dingen bei aufgesetzen Schüssen, die Gase zu einer Ausweitung des Impactschäden beitragen, dieser Faktor, gerade bei Ausbreitung in der Luft jedoch exponentiell abnimmt.

Feste Verbrennungsrückstände (Pulverreste etc.) sind ohne weiteres auch über weitere Distanzen (Meterbereich) in Schußwunden nachweißbar.

Wer's nicht glaubt: siehe Lehrbücher der forensischen Pathologie, meinetwegen Prokop et al. ;)

"Nichtsdestotrotz" ist die Geschoßenergie unmittelbar nach Verlassen der Mündung am höchsten, alles Andere wäre wider die Gesetze der Natur... ;)

Edited by Crocodoc
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"Türlitsch", die Gase "überholen" das Geschoss im Nahbereich, da nunmehr einer ungehemmten Ausdehnung, abgesehen von - in erster Linie - dem atmosphärischen Druck, im Regelfall nichts im Wege steht; dann jedoch, der Massenträgheit sowie der Tatsache, daß sich die Gase dreidimensional, das Geschoß jedoch nur linear ausbreitet, sei Dank, holt das Projektil mächtig auf... ;)

Fakt ist, daß im unmittelbaren Nahbereich, vor allen Dingen bei aufgesetzen Schüssen, die Gase zu einer Ausweitung des Impactschäden beitragen, dieser Faktor, gerade bei Ausbreitung in der Luft jedoch exponentiell abnimmt.

Feste Verbrennungsrückstände (Pulverreste etc.) sind ohne weiteres auch über weitere Distanzen (Meterbereich) in Schußwunden nachweißbar.

Wer's nicht glaubt: siehe Lehrbücher der forensischen Pathologie, meinetwegen Prokop et al. ;)

"Nichtsdestotrotz" ist die Geschoßenergie unmittelbar nach Verlassen der Mündung am höchsten, alles Andere wäre wider die Gesetze der Natur... ;)

Hallo Crocodoc

Danke für deine Erklärungen.

Ich gehe davon aus, dass du die Materie verstehst.

Sobald ich Zeit habe , werde ich mich ein wenig in der forensischen Phatologie herumwühlen.

Gruss Butterfly

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"Nichtsdestotrotz" ist die Geschoßenergie unmittelbar nach Verlassen der Mündung am höchsten, alles Andere wäre wider die Gesetze der Natur... ;)

Habe ich irgendwo etwas anderes geschrieben? Ich habe nirgends gesagt, dass die Geschossenergie an der Mündung nicht am höchsten ist! Ich sprach in dem Zusammenhang von "Durchschlagskraft" und dass diese an der Mündung geringer sei als nach einer kurzen Strecke freier Flugbahn - das und nichts anderes..

Liess sich während meiner Militärdienstzeit mehrmals beobachten: Auf kürzeste Distanz auf einen Baum abgefeuerte GP11 durchschlägt eine 50cm durchmessende Tanne nicht, bei Distanz von >10 Meter mit Leichtigkeit.

Statt in der Literatur über forensische Pathologie zu stöbern, empfehle ich als Alternative die drei Ballistikbücher von Kneubühl, speziell das Kapitel "Aussenballistik".

Mitr

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Habe ich irgendwo etwas anderes geschrieben? Ich habe nirgends gesagt, dass die Geschossenergie an der Mündung nicht am höchsten ist! Ich sprach in dem Zusammenhang von "Durchschlagskraft" und dass diese an der Mündung geringer sei als nach einer kurzen Strecke freier Flugbahn - das und nichts anderes..

Liess sich während meiner Militärdienstzeit mehrmals beobachten: Auf kürzeste Distanz auf einen Baum abgefeuerte GP11 durchschlägt eine 50cm durchmessende Tanne nicht, bei Distanz von >10 Meter mit Leichtigkeit.

Statt in der Literatur über forensische Pathologie zu stöbern, empfehle ich als Alternative die drei Ballistikbücher von Kneubühl, speziell das Kapitel "Aussenballistik".

Mitr

Werde ich sicher tun.

Gruss Bf

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Habe ich irgendwo etwas anderes geschrieben? Ich habe nirgends gesagt, dass die Geschossenergie an der Mündung nicht am höchsten ist! Ich sprach in dem Zusammenhang von "Durchschlagskraft" und dass diese an der Mündung geringer sei als nach einer kurzen Strecke freier Flugbahn - das und nichts anderes..

Liess sich während meiner Militärdienstzeit mehrmals beobachten: Auf kürzeste Distanz auf einen Baum abgefeuerte GP11 durchschlägt eine 50cm durchmessende Tanne nicht, bei Distanz von >10 Meter mit Leichtigkeit.

... da die Durchschlagsenergie aber alleinig von der Energie des Projektils abhängt, diese, wie Du selber sagst, nicht nach Verlassen der Mündung ansteigen kann ...

Wie bitte soll sich besagter Anstieg der Durchschlagskraft mathematisch-physikalisch herleiten lassen? Würde mich sehr interessieren.

Gruß

Jörg

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Du meinst diesen Kneubuehl...

Seines Zeichens Diplom-Mathematiker und...

Forensiker... ;)

Beat Kneubuehl (Hrsg.), Robin Coupland, Markus Rothschild, Michael Thali:

Wundballistik. Grundlagen und Anwendungen.

3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Springer Medizin Verlag, Heidelberg, 2008,

ISBN 978-3-540-79008-2.

Das wäre ein Lehrbuch zu forensischer Pathologie... :mrgreen:

*Ich han grad Spasssss-Gruß*

Jörg

Edited by Crocodoc
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Polizist schießt sich ins Bein

Als er aus dem Dienstwagen ausstieg, löste sich der Schuss versehentlich aus seiner Pistole, teilte die Polizei mit

Noch Fragen?

Wobei die B**D wieder den Vogel abschiesst:

Titel: Beinschuss! Polizist tötete sich fast selbst

Untertitel: Glück im Unglück: Der Schuss verletzte das Bein – aber es besteht keine Lebensgefahr

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