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Viele Tote und Verletzte bei Attentat in Denver


Jägermeister
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Was treibt solche Menschen zu diesen Taten?

Ist es Hass auf die Gesellschaft oder der Wunsch, Hero und Gewaltherrscher zu sein?

Wäre es Hass alleine, hätte der Täter (und Besitzer von Sprengfallen) Explosivstoffe oder - einfach Benzin - benutzt. Wenn man sich diese Statistik anschaut, dann sind gerade begrenzte Räume wie Kinos, Theater und insbesondere natürlich Flugzeuge in Verbindung mit Feuer Garanten für Massenmorde:

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_rampage_killers#Religious.2C_political.2C_or_racial_crimes

Da der Täter jedoch zum Tatmittel Waffe griff und einzelne Menschen abschoss, ging es ihm - wie dem Wahnsinnigen aus Norwegen - nicht darum, möglichst viele Menschen zu töten, sondern selbst als Herscher über Tod und Leben auszuwählen, wen er tötete. D.h. die Wahnvorstellung Hero zu sein muss größer sein als der Hass an sich.

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Bei einer Vorpremiere des neuen Batman-Films sind im US-Staat Colorado mindestens 14 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.

Jau, der Verbotsgraf fordert Obama jetzt auf den zweiten Verfassungszusatz ausser Kraft zu setzen und wenn er schon mal dabei ist, Habeas Corpus für Waffenbesitzer gleich dazu.

Er sieht sich ja neuerdings auch als Experte für Waffenrecht in anderen Ländern, siehe Norwegen "Dort ist die Gefahr eines Amoklaufes so groß wie zuvor" :gaga:

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Blutbad im Kinosaal: In Denver hat ein 24-Jähriger am Freitag bei einem Amoklauf mindestens zwölf Menschen getötet und mehrere Dutzend weitere verletzt. Nach seiner Festnahme gestand er, dass seine Wohnung durch Sprengstoffe gesichert sei. Die Polizei bestätigte die Aussage.

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/attentaeter-verminte-eigene-wohnung-mit-sprengfallen-1.2917326

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Auch wenn wir KEINE 2nd Amendment haben, ist dieser Artikel aus den USA mehr als lesenswert, weil dort die Gesetzeslage von Aurora beschrieben wird:

http://beforeitsnews.com/story/2417/851/Left_Blames_2nd_Amendment_for_CO_Shooting,_but_Aurora_Already_Had_Gun_Ban.html

Currently in Aurora, Colorado, where the shooting took place, it is considered unlawful to carry a concealed "dangerous weapon," discharge firearms, unless by law enforcement on duty or on shooting range, and have loaded firearm in motor vehicle. Yet these laws were unable to stop James Holmes.

Übersetzung:

In Aurora, wo das Schießen stattfand, ist es verboten, Waffen verdeckt zu tragen oder eine geladene Waffe im Auto zu führen. Niemand - außer der Behördenvertretern - darf außerhalb von Schießständen Waffen abfeuern. Trotzdem halfen diese Gesetze nicht, James Holmes zu an seiner Tat zu hindern.

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..it is considered unlawful to carry a concealed "dangerous weapon," discharge firearms, unless by law enforcement on duty or on shooting range.

Ich hab mir erlaubt das Zauberwort mal zu markieren.

Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Führen ist erlaubt, nur eben nicht verdeckt.

Hätte aber im vorliegenden Fall auch keinen Unterschied gemacht.

Ob er nun zwei oder drei Gesetze bricht ist nebensächlich, Mord steht sowieso oben an.

Wir sollten uns aber nicht wegen eines Mordes in einem fernen Land erneut auf eine Diskussion hier einlassen.

Wenn die Medien und Politruks den USA Ratschläge geben wollen sollen sie da vorstellig werden, nicht hier rumlamentieren.

Ich kann mich anZeiten erinnern als in unserem Land von gewissen Kreisen Bargeld gesammelt wurde um Waffenkäufe in ebenso fernen Ländern zu finanzieren.:puke::puke::puke:

Wo diese Waffen wohl heute sind ?

Sicherlich wurden die nach dem Wegfall des ursprünglichen "Bedürfnisses" eingesammelt und vernichtet.:n10:

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Wir sollten uns aber nicht wegen eines Mordes in einem fernen Land erneut auf eine Diskussion hier einlassen.

Wenn die Medien und Politruks den USA Ratschläge geben wollen sollen sie da vorstellig werden, nicht hier rumlamentieren.

Das Problem ist nur, daß die Medien mit ihrer Berichterstattung gerade den nächsten kranken Spinner animiert haben, sich Opfer zu suchen! Das muss man mal so deutlich sagen!

Es ist erwiesen, daß das Zeigen des nicht unkenntlich gemachten Fotos, des vollen Namens und weitergehender Details aus dem Privatleben des Massenmörders den Nächsten schon geifern läßt!

Eine freiwillige Selbstbeschränkung seitens der Amokvermarktungsindustrie wäre hier dringend von Nöten!

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Offenbar wären fast noch mehr Menschen Opfer des mutmaßlichen Kino-Mörders von Aurora geworden. Eine Ladehemmung habe das Sturmgewehr von James Holmes blockiert, berichtet die "Washington Post". Vor der Festnahme sei dieser zunächst für einen Polizisten einer Sondereinheit gehalten worden.

Mehr: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/washington-post-sturmgewehr-von-kino-moerder-hatte-ladehemmungen-a-845803.html#ref=rss

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Eines fällt in der Berichterstattung auch immer wieder auf.

Der Täter sein "ein unbeschriebenes Blatt" gewesen, mit guten schulischen/studentischen Leistungen, ein "netter Charakter"....

Das soll unterschwellig dazu benutzt werden um die "Zuverläsigkeitsprüfung" zu entwerten da man ein "Restrisiko" nicht ausschliessen kann -> ergo Totalverbot.

Dabei sind:

- Vorstrafenfreiheit

- überdurchschnittliche Leistungen

- gute Umgangsformen unt Intelligenz

die besten Zugangsvorraussetzungen zum (sogar gehobenen) Polizeidienst!

Wetten dass wir heuzutage in Polizei/Verwaltung/Politik (da sogar eher mehr!) Korrupte und Kriminelle haben wie in der sogenannten "Zivilgesellschaft".....

Die Täter gehen nur den "Weg des geringsten Wiederstands", im Falle eines Totalverbots für Privatwaffen werden "kreativ" andere Quellen angezapft.

Ist im Falle der Polizei sogar schon geschehen (Köln/1984).

Grüsse,

Laoux

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Warum nennt die Journaille es wider besseren Wissens Amoklauf, wenn dies feststeht:

Es war keine Affekthandlung, der Täter wollte offenbar noch weitaus mehr Menschen umbringen. Schon seit vier Monaten hatte Holmes mit der Post etliche Waffenlieferungen erhalten und über das Internet 6000 Schuss Munition gekauft, sagte Polizeichef Dan Oates. Außerdem erstand er eine Schutzweste, zwei Magazinhalter und ein Messer für 300 Dollar (250 Euro) bei einem Online-Händler für Polizei- und Militärausrüstung. Holmes sei mit "Berechnung und Vorsatz" vorgegangen. Die Bestellungen hat er sich sowohl nach Hause als auch an die Universität schicken lassen. "Das ist der Beweis für eine gewisse Berechnung und einen gewissen Vorsatz."

Kann mir das jemand erklären. Und bitte nicht das "Argument" Auflagensteigerung bringen, daß ist mir schon klar. Sachlich sieht anders aus :peinlich:

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...

Holmes hat offenbar wenige Wochen vor der Tat versucht, einem privaten Waffenclub beizutreten. Der 24-Jährige sei aber nicht aufgenommen worden, da er dem Besitzer merkwürdig vorgekommen sei, berichtete der erzkonservative Sender FoxNews auf seiner Internetseite. Nachdem die Bewerbung von Holmes am 25. Juni eingegangen sei, habe er bei dem 24-Jährigen angerufen, berichtete der Besitzer der Clubs Lead Valley Range in Aurora, Glenn Rotkovich. Er habe aber nur den Anrufbeantworter mit einer "bizarren und unheimlichen" Nachricht erreicht.

Holmes habe darauf zudem sehr "merkwürdig" gesprochen, sei aber nicht betrunken gewesen, sagte Rotkovich laut Foxnews. In seinem Bewerbungsbogen gab er dem Sender zufolge an, dass er nicht wegen häuslicher Gewalt vorbestraft sei, auch sonst keine Vorstrafen habe oder zu erwarten seien, er keine illegalen Drogen nehme und ihm der Besitz von Waffen nicht verboten sei. (afp/dapd)

Quelle: http://www.derwesten.de/panorama/holmes-wollte-vor-schiesserei-offenbar-waffenclub-beitreten-id6907652.html

Das sollte man mal festhalten, nicht daß der junge Mann noch in Herrn Grafes Landkarte auftaucht als Sportschütze...

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