DerWischmob

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About DerWischmob

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  1. "Ich habe heute mit einem Kartoffelbauern gesprochen, und nach seiner Meinung gehen die neuen Haltungsregeln für Milchkühe voll in Ordnung! Damit kann gesagt werden, dass auch die Bauern mit der neuen Gesetzgebung zufrieden sind!"
  2. Dafür gibt es die Mitgliederversammlung. Kosten offenlegen, fragen wie die umgelegt werden sollen und im Normalfall einstimmig die Beiträge leicht anheben. Das Solidaritätsprinzip! Jeder hat mal angefangen...
  3. Ein bisschen Hürde, damit nicht jeder in den Verein kommt, weil er ja auch so ne geile Wumme haben will und das ja dafür leider notwendig ist, finde ich schon OK. Aber wenn die genommen ist, dann muss derjenige auch "dabei" sein. Wir schauen uns jeden neuen schon genau an, ne Aufnahmegebühr gibt es auch...aber danach muss man halt nett sein. Die letzten 15 Schuss aus der Packung heute mal nicht machen, sondern das Gerät ablegen, zu dem neuen gehen und sagen: Du wolltest doch ne 1911 in 45ACP ausprobieren...bedien Dich! Oder wie unser Chef mal die Desert Eagle mitbringen und ausleihen, um die Augen der neuen zum leuchten zu bringen...hab immer Mal das Gefühl, dass er bei jedem einzelnen Schuss .50AE zusammenzuckt und seinen Kontostand vor Augen schrumpfen sieht...aber man muss halt einfach auch zulassen, dass nicht jeder bei der nächsten Olympiade Gold holen will und den Spaß fördern...und das Gefühl, im Verein zu sein, weil alle anderen aus dem gleichen Grund da sind. Und der ist doch für die meisten, wenn man ehrlich ist, der Spaß am Gerät. Ich habe 10 Jahre lang erst aktiv und dann, weil ich es so irre langweilig fand, in einem KK-Verein verbracht, bis ich endlich entschieden habe, den großen Schritt in einen GK-Verein zu machen...und bin seither aktiv und glücklich. Man darf das ja in Deutschland gar nicht laut sagen, aber ich tue es trotzdem: GK-Schießen ist nicht nur anspruchsvoll, es macht auch irre Spaß! Das muss man den Neumitgliedern doch mindestens gestatten...dass sie genau so Spaß daran haben dürfen...
  4. Absolut! Worauf ich eigentlich hinaus wollte, und was ich dann am Ende doch vergessen habe zu schreiben, war, dass ich glaube, dass z.B. die GRA da mit ihren Schnuppertagen den richtigen Weg geht. Und jeder von uns ist da auch ein Multiplikator. Einfach mal die Freunde, die das jetzt nicht unbedingt als Hobby machen wollen, trotzdem mal mit auf den Stand nehmen und ausprobieren lassen. In seinem Umfeld informieren und vor allem bei Leuten, die einen mögen, dafür werben, das Thema positiv belegen. "Du siehst, ich bin ein Netter! Hab ich übrigens schon erwähnt, dass ich trotzdem Sportschütze bin?" Je mehr Leute sagen "Ich hab auch nen Kumpel, der Waffen hat. Das scheint was total normales zu sein!", desto weniger stehen auf der anderen Seite. Auch mal Werbung für Großkaliber machen, erklären, warum man da nicht einfach genau so gut KK schießen kann. Mit der Zeit würde sich das Thema von selbst erledigen. "Stell Dir vor, es ist Waffenverbotsgesetzgebungstag, und keiner geht hin!"
  5. Ein gutes hätte ein Waffentotalverbot: Ich könnte endlich wieder betrunken Auto fahren und Steuern hinterziehen... Aber mal im Ernst: Ich glaube, wir müssen umdenken und verstehen, warum denen das so irre wichtig ist. Ich glaube nicht daran, dass man das Volk entwaffnen will wegen irgendeiner Angst vor einem Aufstand. Einfach deshalb, weil wir eh schon zu wenige sind, um so was durchzuziehen, es auch nicht soooo irre mehr werden, dass sich das ändern könnte. Ich glaube auch nicht, dass sie das für Wählerstimmen machen, dafür interessiert das zu wenige. Ich glaube viel mehr, dass die betreffenden Personen das wirklich ernsthaft ideologisch durch und durch mit als ihre wichtigste Pflicht sehen, dass Waffen einfach verschwinden. Dass die ganz ehrlich wirklich glauben, dass es keine Gewalt mehr gibt, wenn man nur die Mittel dazu vernichtet. Dass der Mensch eigentlich gut ist, aber durch den Besitz der Mittel verdorben wird bzw. die, die damit umgehen wollen, irgendwie verdorben wurden und wenn man denen das dann weg nimmt, wieder gut werden. Man schaue sich nur die Gründung der Grünen aus der Friedensbewegung an - die Geschichte hat gezeigt, dass Schmidt beim Doppelbeschluss Recht hatte...trotzdem zeigt niemand den damals Bewegten heute die lange Nase, die werden immer noch gefeiert. Auch heute ist das ein Kampf der Ideologien. Sprecht mal mit echten Waffengegnern, falls ihr das noch nicht gemacht habt - das hat alles nichts mit Zahlen, Fakten oder ähnlichem zu tun...und das wissen die...die sagen:"Amerikanische Verhältnisse!", Du sagst "Was genau sind denn amerikanische Verhältnisse?", die sagen "Mir doch egal, Hauptsache Waffen verschwinden, damit wir keine kriegen!". Mir sind hier schon Bekanntschaften gekündigt worden, weil man mich mit meinem HK-Koffer vom Training kommen sah. Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels - in meinem Freundeskreis, von denen viele keine LWBs sind, kommt es nur ständig zu Kaliberdiskussionen, Vergleichen von Zweitweltkriegsgerät oder warum das M16 so einen schlechten Ruf hat und sowas...und dann werd ich sozusagen immer gerne als "Experte" gehört und alle am Tisch nicken verständig - und ich umgeben mich eher mit dem, was man grob "Links-Liberale" nennen könnte...ich glaube, in der Bevölkerung fällt dieses Thema so langsam weg, Leute, die das bisher nicht gut finden dürfen, äußern ohne Scham ihr Interesse und wenn's dann doch mal gegen mich geht, dann häufig eher "ich find euer Geballer ja blöd, aber wenn's Dir Spaß macht...". Ich glaube, immer weitere Kreise finden das ganz OK...vielleicht, und das Argument fand ich in der ZDF.neo-Doku gar nicht schlecht, weil mittlerweile fast jeder jugendliche Shooter spielt und die Waffen dadurch eher interessant als böse findet...
  6. Ich persönlich finde, dass die Doku tatsächlich sehr gut ist! Wir haben hier jemanden, der sozusagen von der anderen Seite an das Thema heran geht, der aber in meinen Augen sehr offen damit arbeitet. Er endet den Film mit den Worten "...ich finde, dass...", etwas, das von der anderen Seite ganz selten kommt. Von dort kommt, wenn sie "finden, dass...", ein "jedem sollte klar sein" oder "es ist doch offensichtlich". Ich fand den Teil mit der Wirkungsverzögerung von Pfefferspray sehr interessant, die Wirkung von aufgesetzten Schüssen mit SSW war mir bekannt, sollte aber tatsächlich weiter öffentlich bekannt gemacht werden - es sind für uns vielleicht Spielzeuge, aber de facto auch wieder nicht. Ich dachte im ersten Moment, das Thema Winnenden würde gewaltig tendenziell werden, war dann aber doch im Rahmen - keine Roman G.-Ansprache an der Stelle - Gott sei Dank. Das Thema Umbau von SSW war etwas verkürzt...dass so ein Rückbau bei deutschen SSW und Theaterwaffen nicht mehr so drin ist - das ist fast der einzige Teil, wo die EU-Richtlinie sinnvoll ist - wird verschluckt...obwohl das in der Wortwahl des Interviewten enthalten ist. Schade! Was ich wirklich wirklich schade fand war, dass er nur die 1911 22lfb geschossen hat...wenn ich 50 Schuss durch meine SigSauer Traditional Match Elite in .45ACP durch habe, bin ich mindestens für eine Woche ein besserer Mensch! Noch schlimmer, dass er die Pumpe nur kurz geschossen hat...50 Schuss 12gauge Slugs, und ich komme mit leuchtenden Augen nach Hause - noch mehr, wenn ich wegen meiner blauen Schulter von meiner Freundin bemitleidet und umsorgt werden...
  7. "Hab den Löffel gefunden, Herr!" "Sehr gut, Sergeant!"
  8. Braucht doch kein Mensch, diese besonders(!) gefährlichen Cowboy-Waffen. Und man sollte dabei auch mal an die amerikanischen Ureinwohner denken. Kannst Du verantworten, dass deren Gefühle weiter mit Füßen getreten werden. Immerhin wurden die damit bekämpft. Ein bisschen mehr political correctness, bitte!
  9. Ja, an die Lauflänge habe ich nicht gedacht bzw. gar nicht erst geschaut, bei der Gesamtlänge auch nicht - sollte nur eine flappsige Bemerkung sein, um den Unsinn mit der EU-Geschichte und solchen Sachen zusammen zu bringen. Ist halt immer Mist, wenn man meint, es gäbe so was wie ein "Langwaffen-" oder "Kurzwaffen-Magazin". Ist halt keine Eigenschaft, die dem Magazin inhärent ist. Unabhängig davon: Da es ja nicht zu einer Langwaffe wird, kann man dann überhaupt von einem Karabiner-Conversion-Kit sprechen? Edit: Hab gerade auf Wiki gesehen, dass man das dann sehr wohl tatsächlich Pistolenkarabiner nennt - also streicht den letzten Satz ersatzlos!
  10. Und Zack haste nen 17er Langwaffenmagazin im Tresor, wenn das neben deiner Glock steht...
  11. Ich denke, es ist an der Zeit, ein Verbot der besonders gefährlichen Steine über 500g zu fordern. Aber jetzt im Ernst - eine zeitweise getrennte Lagerung von Steinen und den dazugehörigen Werfern wäre doch ein Sicherheitsgewinn für die Gesellschaft. Steine auf der Baustelle, Werfer hinter Gittern, und nicht nur kurz zum "Dududu!" beim Gericht vorbei schauen(wenn überhaupt).
  12. "Bis zu neun"? Was soll das denn heißen? "Wir haben hier bis zu neun Reichsbürger, müssen aber noch festlegen welche"? Irgendwie kommt man sich in letzter Zeit nur noch verarscht vor, fast egal von welcher Seite...
  13. Zumal wir alle doch das andere Argument für unsere Seite verwendet haben, dass gerade in den USA die meisten Tötungsdelikte unter Kriminellen stattfinden. Und die waren auch früher schon auf beiden Seiten bewaffnet, was nicht zur Abschreckung gereicht hat. Man sollte mit Statistiken immer vorsichtig sein, besonders, wenn man dann andere Statistiken, die gegen einen verwendet werden, aufgrund methodischer Fehler ablehnt. "Correlation does not imply causation". Eines kann man aber denke ich dennoch aus den Zahlen ableiten, selbst wenn man vorsichtig sein möchte: *Mehr* Waffen führen, andere mögliche positive Umstände vorausgesetzt, nicht automatisch zu *mehr* Tötungsdelikten. Ich bin mir allerdings sicher, dass dieses Argument bei unseren härtesten Gegnern überhaupt nicht ziehen wird, weil es denen gar nicht um *weniger* Waffen geht, sondern um gar keine mehr. Die fordern ja nicht nur das Verbot von Waffen für Privatleute, sondern auch das Verbot von Waffenexporten an andere und selbst der Polizei wird zum Vorwurf gemacht, wenn sie ihre mal benutzen, also eigentlich wollen sie die auch lieber entwaffnen. Am Ende, so deren Vorstellung, zaubern sie dann damit auch die letzte Waffe vom Angesicht der Erde, weil wenn keiner mehr welche herstellen darf, bzw. die hergestellten nicht mehr verkaufen, dann verschwindet das Übel von selbst. "Stell Dir vor, es ist Krieg, und keiner hat eine Waffe!" Dazu die Vorstellung, dass eine Waffe, besonders eine der außergewöhnlich gefährlichen militärähnlichen, ein unvorstellbar kompliziertes Ding wäre und nie und nimmer ohne einen großen Rüstungsapparat herzustellen sei. Wenn also die Industrienationen aufhören, Waffen zu produzieren, dann herrscht logischerweise bald Weltfriede, weil gibt ja keine Waffen mehr, weil wer soll die bauen? Bergbauern in kruden Werkstätten im Hindukusch? Unmöglich - zumindest keine gefährlichen militärähnlichen...
  14. ...ich denke aber, dass es, auch wenn es nirgendwo steht, vor Gericht trotzdem so gehandhabt werden würde. Ist wie mit dem Führen im Holster zu Hause oder der geladenen Waffe im 0er-Schrank. Eigentlich dem Wortlaut des Gesetzes entsprechend, aber WBK trotzdem weg. Ist halt so eine Sache bei uns im Staat mit dem Recht haben und Recht bekommen...ganz besonders als LWB.
  15. Ich hatte letztens auch eine Diskussion, ob ich nicht zu pingelig sei, weil ich meine Waffen bei jedem in die Hand nehmen und vor jedem weglegen überprüfe. Auf meine Aussage, dass ich das mache, um den Ablauf 100% einzuschleifen, und einen Puffer für den Fall, dass ich das doch einmal vergessen haben sollte, zu haben, reagierte man zuerst mit einem mitleidigen Schmunzeln, bis umstehende Schützen mir zustimmten. Was allerdings so überhaupt nicht geht in meinen Augen, ist, eine Waffe zu übergeben, über deren Ladezustand man sich vorher nicht versichert hat und den man nicht zweifelsfrei bei der Übergabe benennen kann. Das sollte jedem bei der Sachkunde mit dem Rohrstock eingeprügelt werden...