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Jägermeister

Prominente Fingerabdrücke auf historischen Waffen

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Der Rheinische Sammlerkreis

Die Munitions- und Waffensammler
des Rhein-Erft-Kreises und des Kölner Raumes

 

Presse-Information 

Neue Ausstellung

 

Prominente Fingerabdrücke auf historischen Waffen 

 

Es ist wieder so weit: Der „Rheinische Sammlerkreis“, d.h. die Waffen- und Munitionssammler aus dem Kölner Raum und dem Rhein-Erft-Kreis, öffnet mit seiner nunmehr 9. Ausstellung in Pulheim (und der 18. im Großkölner Raum) erneut ein paar Fenster der Geschichte. Es werden berühmte Persönlichkeiten und ihre Waffen präsentiert. Dabei wird sicherlich das eine oder andere Mal klar, dass sich der Lauf der Geschichte einer Waffe bedient hat, um seine Richtung zu ändern. 

 

Kultur- und Medienzentrum der Stadt Pulheim,

Steinstraße, 50259 Pulheim

Samstag 28. Oktober 2017 von 10:00 – 20:00 Uhr

Sonntag, 29. Oktober 2017 von 10:00 – 17:00 Uhr

Der Eintritt ist (wie immer) frei

 

Die Eröffnung durch den Landrat des Rhein-Erft-Kreises sowie den Pulheimer Bürgermeister findet am Samstag, den 28. Oktober 2017 um 11:00 Uhr statt.

Waffen erzählen Geschichten von Helden und Schurken. War z.B. der Attentäter von Sarajevo, der 1914 mit seiner Tat einen Weltbrand auslöste, lediglich ein gewissenloser Fanatiker? Oder war er vielleicht sogar ein Held, der das Ende der Feudalherrschaft herbeiführte? Hierüber lässt sich trefflich streiten.

Waffen erzählen aber auch Geschichten vom Erfinder- und Pioniergeist. Über  nichts hat sich der Mensch jemals mehr Gedanken gemacht als über die Technik von Waffen.

Dass Personen der (Zeit-)Geschichte Waffen besaßen - und besitzen-, wird heute meist ausgeklammert. Dies ist sicherlich unserem Zeitgeist geschuldet. Dieser personifiziert oftmals Waffen und versieht sie dabei unkritisch mit dem Attribut „böse“. In der Folge werden Waffen dann für viele soziale, kulturelle und gesellschaftliche Fehlentwicklungen verantwortlich gemacht.

Lediglich bei den Waffen berühmter fiktiver (Leinwand-)Helden wie z.B. James Bond oder Indiana Jones bzw. Old Shatterhand und Winnetou, wird Nachsicht und Akzeptanz geübt.

Dem war nicht immer so. In vergangener Zeit waren Berufe wie „Waffenhändler“ oder „Büchsenmacher“ keineswegs mit einem Negativimage versehen. Genau das Gegenteil war der Fall. Diejenigen, welche diesen Broterwerb ausübten, waren hochangesehene Bürger. Wer weiß heute noch, dass selbst ein Leonardo da Vinci sich nicht zu schade war, neben anderen bahnbrechenden Erfindungen auch modernstes Kriegsgerät zu entwickeln? Erfindungen wie das Radschloss wären ohne das geballte Wissen von Büchsenmachern, Metallurgen und Uhrmachern nie gelungen.

Berührungsängste gegenüber Waffen sind lediglich ein Phänomen unserer Zeit: In der Vergangenheit schmückten sich gutsituierte Personen gern mit prunkvollen Waffen. Heute verschweigen Prominente dagegen eher, dass sie Waffen besitzen. Wenige Ausnahmen von dieser Regel sind der Politiker Hans-Dietrich Genscher sowie die Schauspieler Henning Baum und Charlton Heston.

Die Sammler erheben erneut keinen Eintritt, bitten aber um Spenden für den Fonds „Cents für Pänz“. An diesen Fonds fließt auch der Erlös aus dem Verkauf an der Kuchentheke.

 

Unsere Sammlergruppe trifft sich an jedem 1. Mittwoch im Monat ab 19:00 Uhr im Hotel „Frechener Hof“, Johann-Schmitz-Platz, 50226 Frechen. An der Waffentechnik sowie ihrer Geschichte Interessierte sind als Gäste ohne Voranmeldung herzlich willkommen.

Lay_Plakat_18.Ausstellung_170517.pdf

RL_Handzettel_030717.pdf

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