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Jägermeister

Bundesfinanzhof stellt Gemeinnützigkeit von Schützen infrage

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Denen ist jede Sauerei recht, mit der man ehrliche Bürger abzocken kann.

Grüße

Gunfire

Edited by Gunfire

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vor 14 Stunden, Jägermeister sagte:

Darum geht es nicht. Es geht darum, das Schützenwesen zu eliminieren. Der Rest ist allenfalls Beifang oder ein Cover Up.

Letztendlich eleminiert es aber alle "monochromatischen Strukturen". Reine Männer-/Frauenchöre sind damit Geschichte; wie sieht es mit den "Landfrauen" aus? Der Name ist ja schon diskriminierend - obwohl, welcher Mann will da schon Mitglied werden (keine anzüglichen Bemerkungen bitte!) usw. usw. Das Urteil könnte viele "Veränderungen" bringen.

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vor 1 Minute, Der Reservist sagte:

Veränderungen

Ja, zum Einheitsbrei. Normalerweise müsste das Vereinsrecht doch durch das Grundgesetz geschützt sein (Vereinigungsfreiheit?). Demnach müsste eine Verfassungsbeschwerde durchaus erfolgreich sein können.

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Für kleinere Vereine mit bis zu 50 Mitgliedern ist das wenig dramatisch.

Für große "Traditionsvereine" mit hunderten Mitgliedern und großen Schützenfesten wäre das schon unangenehmer.

 

GRUß

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vor 12 Minuten, Jägermeister sagte:

Vereinigungsfreiheit?

Die bleibt ja geschützt - es muß (außer beim Schießsport) ja niemand eintreten.

Bei reinen Männer-/Frauenchören z. B. wird aber ein Eintritt einer Gruppe verwehrt. Und da wäre m. E der Art 3 Gleichheit vor dem Gesetz (1+2) der vorrangige Artikel.

Ich sehe - vor allem in der heutigen Zeit - kein Problem darin, eine Satzungsänderung in Bezug auf Ausweitung der Mitgliedsberechtigung (gemischte Chöre) vorzunehmen. Bei der "Sangeslust kukern viele Chöre wegen Mitgliederemangels sowieso vor sich hin und nur die verkalkten Vorstände verhindern noch einen Zusammenschluß eines Männer- und eines Frauenchores zu einem gemischten Chor. Lieber fahren sie den Chor an die Wand.

 

Und wer nun zufällig Ähnlichkeiten mit Schützenvereinen/-verbänden  - wenn man hier statt  ♀+♂  die Sparten LG, KK und GK einfügt - sieht,

braucht noch keine Brille.

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vor 1 Minute, Der Reservist sagte:

Gleichheit vor dem Gesetz

Hat damit imho nichts zu tun. Eine Vereinssatzung wird ja von den Mitgliedern bzw. der Mitgliederversammlung als höchstes Organ eines Vereins bestimmt. Wenn die nur Frauen/Männer/Schwule/Lesben/Kommunisten aufnehmen will, ist das eben so. Das gibt die Vereinigungsfreiheit her.

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vor 2 Minuten, Jägermeister sagte:

Hat damit imho nichts zu tun. Eine Vereinssatzung wird ja von den Mitgliedern bzw. der Mitgliederversammlung als höchstes Organ eines Vereins bestimmt. Wenn die nur Frauen/Männer/Schwule/Lesben/Kommunisten aufnehmen will, ist das eben so. Das gibt die Vereinigungsfreiheit her.

Das mag ja so - gewesen - sein. Nachdem wir aber nun mit Antidiskriminierung und anderen zusätzlichen "Anti"-Gesetzen "beglückt" wurden, wird die Vereinigungsfreiheit wohl mehr oder weniger - wieviele andere Artikel des GG (Unverletzlichkeit der Wohnung) auch - ausgehebelt oder unterlaufen werden. Und wie du schon schreibst -  Scheiß auf Kollateralschaden. Unsere Politnarren hat es noch nie interessiert, was sie zerschlagen. Hauptsache, es räumt den Weg frei.

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Der Staat hat sich aus solchen Dingen, die im Grundgesetz geregelt sind, grundsätzlich rauszuhalten. Leider ist das Grundgesetz schon so häufig vergewaltigt worden in den letzten Jahren, dass die Vergewaltiger süchtig danach zu sein scheinen.

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vor 14 Minuten, Jägermeister sagte:

Der Staat hat sich aus solchen Dingen, die im Grundgesetz geregelt sind, grundsätzlich rauszuhalten. Leider ist das Grundgesetz schon so häufig vergewaltigt worden in den letzten Jahren, dass die Vergewaltiger süchtig danach zu sein scheinen.

Naja -  es war eben widersprüchlich geregelt, was damals der Zeit geschuldet war. Die Rollenverteilung der Männeer und Frauen war eine andere und man konnte sich wohl nicht vorstellen, daß es mal anders werden könnte. Wenn ich Artikel 3 ernst und wörtlich nehme, dann kann das Vereinsrecht eigentlich keine Satzung zulassen, die dagegen verstößt.  Ein nachgeordnetes (Vereins-)Recht kann ja das GG nicht aushebeln. Hier hat man m. M. n. - zeitbedingt - den Verstoß so nicht gesehen. In der jetzigen sensiblen Welt der "alle Gleichberechtigten" tritt er dann zutage

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Nur hat das immer noch nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Wenn ein Männerverein keine Frauen zulässt (oder umgekehrt), ist die Gleichberechtigung nicht verletzt.

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Das ist in meinen Augen in diesem Fall wirklich nur ein scheinheiliger Vorwand, um gegen die Schützen (Brauchtum) vorgehen zu können. Für die Gemeinnützigkeit ist die Tätigkeit des Vereins ausschlaggebend und nicht die Mitglierderzusammensetzung. Das ist vorgeschoben und sonst nichts. Ursprünglich ging es ja auch um Freimaurer, die ähnlich schlecht wegkommen. Es wird Zeit den Mainstream mal ein bißchen umzukrempeln. Da kriege ich Blutdruck und Sodbrennen gleichzeitig, wenn ich sowas lese. Die 68er haben zwar lange gebraucht, aber bald schaffen sie uns, wenn wir sie lassen.

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