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Hollowpoint

Wie baue ich ganz legal (nach US-Recht) eine unregistrierte GLOCK 19?

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Man nehme ein sogenanntes 80%-Griffstück (diverse Ausfräsungen und Bohrungen fehlen) und diverse haushaltsübliche Werkzeuge.

Und schon hat man eine funktionsfähige Waffe, weil nach US-Recht ein Schlitten samt Lauf nicht als Waffenteile gelten, sondern nur ein voll funktionsfähiges Griffstück (bzw. AR-10/15 Lower).

Ob diese Rechtslage sooo toll ist, kann man durchaus anzweifeln.

Wenn jeder Hinz und Kunz mit etwas handwerklichem Geschick und ein paar Werkzeugen aus dem Baumarkt unregistrierte, funktionsfähige Waffen basteln kann, sehe ich durchaus Gefahren für die öffentliche Sicherheit.

Versteht mich nicht falsch........ich bin selbstverständlich für den zahlenmäßig unbeschränkten Erwerb von Schusswaffen für anständige, nicht vorbestrafte Personen für Jagd, Sportschießen, Sammeln (hier gerne auch Vollautomaten) und Selbstverteidigung.

Aber die Waffenbesitzer sollten schon registriert und überprüft sein. 

 

 

GRUß

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vor 24 Minuten, Hollowpoint sagte:

Aber die Waffenbesitzer sollten schon registriert und überprüft sein. 

Denke ich auch. Man kann nicht jedem Dödel so etwas in die Hand geben.

Grüße

Gunfire

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Nun ja.............irgendwie ist es doch klar, daß z.B. der kleine Wixxer in Florida kein geeigneter Kandidat für den legalen Besitz einer Schusswaffe war.

In D wäre er bei der Sicherheitsüberprüfung durchgefallen.

 

GRUß 

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Oh mein Gott, in USA darf man eine Waffe herstellen von der der Staat nichts weiss, das ist ja schrecklich. Nicht registrierte Waffen sind kein Problem an sich (wie viele gibt es denn davon in D? 4 oder 5 mal so viele wie registrierte? Jeden Tag Massenmorde?). Die Schweizer Armee verkaufte noch im kalten Krieg Restbestände an die Bevölkerung, ohne die Käufer zu registrieren, sie wollten auf keinen Fall wissen wo diese hinkommen. Bis 2008, konnte man auch Privat zu Privat Waffen kaufen/verkaufen, mit einem privaten Vertrag, von dem die Behörden nichts wussten.

Wenn das FBI seine Arbeit gemacht hätte, oder wenn auch der Sheriff nur einmal von den ca. 35 mal die er bei dem Mörder war, seine Arbeit gemacht hätte (einmal festnehmen wegen Gewalt im Haushalt genügt um ein sehr langes Waffenverbot zu bekommen), hätte der Mörder nicht legal eine Waffe kaufen können. Hätte er deshalb keine illegal bekommen können?

Es gibt keine Systeme ohne Pannen. Man kann aber ein System robuster machen und damit rechnen, dass es Pannen gibt, das es Mörder gibt. Und wie Florida gezeigt hat, genügt es nicht Polizisten auf dem Schulgelände zu haben um das System wirklich robust zu gestalten, man braucht noch eine zusätzliche Schicht, 'last line of defense': selbst eine Waffe tragen.

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vor 4 Stunden, Hollowpoint sagte:

Wenn jeder Hinz und Kunz mit etwas handwerklichem Geschick und ein paar Werkzeugen aus dem Baumarkt unregistrierte, funktionsfähige Waffen basteln kann, sehe ich durchaus Gefahren für die öffentliche Sicherheit

Es gibt genügend "Hinz und Kunz" die auch ohne 80% Upper oder Griffstück oder was auch immer eine Waffe bauen können. Diese "Hinz und Kunz" nennt man Handwerker, das sind die Leute die letztendlich alles was es gibt hergestellt haben. Es geht also lediglich um Zeitersparnis so das man nicht die komplette Waffe bauen muß. Was machen wir nun mit denen - Hände abhacken?

  • Like 1

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vor 8 Stunden, Medizinmann sagte:

Genau. Und deshalb braucht es Bessermenschen, die entscheiden WER WAS darf.

Nein, ICH habe nicht zu entscheiden ob DU eine Waffe brauchst!

Es gibt intelligente, ehrliche Menschen.

Es gibt dumme ehrliche Menschen.

Es gibt Kriminelle. (Intelligent oder dumm ist da egal.)

Wer sollte KEINE Waffe haben?

Antwort: Der Dumme und der Kriminelle.

Da sich Kriminelle sowieso NICHT an Waffengesetze halten, oder bereits durch Überprüfungen ausgefiltert werden,

geht es nur noch um die dummen aber ehrlichen Menschen.

Und DIE kann man einfach durch eine kompetente PRÜFUNG aussondern.

Wer die Prüfung besteht, gehört zu den intelligenten, ehrlichen Menschen

und es bedarf keines Beamten der einem dann sagt:

“Tja, Sie haben alle Prüfungen glänzend bestanden, aber ich erkenne Ihr Bedürfnis TROTZDEM nicht an!“

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In Ö sind Läufe und Verschlüsse die waffenrechtlich relevanten Teile. Griffstücke, auch inkl. kompletter Mechanik sind frei. 

Und nu?

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vor 10 Stunden, Medizinmann sagte:

Und hier begeben wir uns schon wieder auf gefährlich dünnes Eis. Ich will überhaupt nicht behaupten, dass es keinerlei Regelungen hinsichtlich Waffenbesitz zu geben braucht. Aber jede Regelung bedeutet eine Einschränkung individueller Freiheit, jedes Gesetz benachteiligt irgendjemanden und bevorzugt andere.

Da hast Du vollkommen Recht.

Deshalb befürworte ich eine kompetente Prüfung (nicht so etwas läppisches wie die Sachkundeprüfung)

ähnlich wie beim Führerschein:

Jeder Mensch hat das Recht auf eine Füherscheinprüfung!

Der Staat hat die Aufgabe und die Plicht zur Prüfung und Überprüfung.

Erst wenn der Geprüfte die Prüfung NICHT besteht, hat der Staat das Recht ihm den Führerschein zu verweigern.

Er hat aber keinesfalls das Recht einem Menschen bereits die Prüfung zu verweigern, (Bedürfnisnachweis)

z.B. mit der Begründung „Möglichst wenig Autos ins Volk!“

Man stelle sich das mal beim Führerschein vor:

Du bestehst die Prüfung und ich, als SB sage NEIN, fahren Sie mal weiter mit dem Bus!

Der Bedürfnisnachweis ist ein Unding!

Wenn ich so einen Waffenführerschein bestanden habe und mir ein Gewehr kaufe,

dann ist es meine private Angelegenheit ob ich damit sportlich schießen will, oder ob es ein Stück meiner Sammlung wird.

Entscheidend ist nur, dass ich die nötige Kompetenz besitze damit niemand gefährdet wird!

Aber das sind alles nur Träume.

Realistischer sind da schon die ideologiegesteuerten Verbote, auf die Du schon eingegangen bist.

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