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Jägermeister

Von den Waffengesetzen

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Wieder etwas Neues von den Querschüssen.
Diskussionen und Meinungen dazu bitte unter www.querschuesse.at

Wer mir persönlich schreiben möchte, ohne daß es publiziert wird: g.zakrajsek@gmx.at.
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Von den Waffengesetzen

Eine Nachdenkhilfe für politische Entscheidungsträger, aber die werden das ohnehin nicht lesen, die lesen ja die „Krone oder schauen fern

Es gibt kaum einen rechtlichen Bereich, der so mißbraucht und mißverstanden ist wie der Sinn und die Wirkung von Waffengesetzen. Der Irrtum liegt immer darin, zu meinen, daß Waffengesetze eine günstige, also eine dämpfende oder verhindernde Wirkung auf die Kriminalität ausüben können. 

Das ist grundlegend falsch. Die öffentliche Meinung, die veröffentlichte Meinung geht aber davon aus, daß allein das Vorhandensein von Waffen Verbrechen provozieren könnten. Würde man also Waffen streng reglementieren, also verbieten, wären daher auch die damit begangenen Verbrechen unmöglich gemacht. Das funktioniert aber nicht. Man kann sich die einschlägigen Statistiken – die das alles bestätigen - ersparen, es genügt, den gesunden Menschenverstand einzuschalten um zu erkennen, daß uns diese Meinung in einen Irrtum führt.

Dieser „gesunde Menschenverstand“ wird allerdings bei dieser Diskussion stets vermißt. Auch politische Entscheidungsträger verzichten darauf – sie denken nämlich in der Hauptsache so, wie es in der Zeitung steht oder wie alle Medien zu diesem Thema berichten. 

Dem muß entgegengetreten werden. Denn wir wollen ja Politiker, die selber denken und nicht nur vorgegebene Meinungen nachplappern, damit sie in den Medien gut wegkommen.

Daher einige Grundsätze. Einfach und klar formuliert:

Wahrheiten zum Waffengesetz

·        Waffenrecht ist bloßes Ordnungsrecht und Verstöße gegen das Waffengesetz erzeugen außerdem ein opferloses Delikt. Das Waffengesetz bestimmt lediglich, unter welchen Voraussetzungen rechtstreue Bürger Waffen erwerben, besitzen und führen dürfen. Opferlos heißt: durch illegalen Waffenbesitz wird niemand geschädigt. Ein Delikt am Papier, sonst nichts.

·        Normadressaten des Waffengesetzes sind also nicht Rechtsbrecher sondern anständige Menschen

·        Menschen, die Waffen als Werkzeuge für Straftaten verwenden wollen, kümmern sich nie um die Bestimmungen des Waffengesetzes. Ob ihr Tatwerkzeug verboten ist, ist ihnen egal

·        Terroristen interessiert das Waffengesetz schon überhaupt nicht Denn bei allseits offenen Grenzen stehen den Terroristen Waffen jeder Art nach Belieben zur Verfügung

·        Strenge Waffengesetze beschränken Grund- und Freiheitrechte und behindern die wirksame Selbstverteidigung. Verbrechen wird dadurch begünstigt. Stichwort „Gun-Free-Zones“

·        Strenge und komplizierte Waffengesetze verursachen eine ausufernde, sinnlose Bürokratie. Diese behindert eine wirksame Verbrechensbekämpfung, weil sie wertvolle, gut ausgebildete Beamte mit überflüssigen Kontrollverfahren beschäftigt

·        Besonders schlimm wirkt sich hier die EU-Bürokratie aus, siehe die bisherigen Waffenrichtlinien

·        Das „Parkinsonsche Gesetz“ beherrscht das Waffenrecht. Je sinnloser solche Bestimmungen, desto mehr Beamte werden damit beschäftigt

·        Wer Waffengesetze liberalisiert, fördert die Sicherheit, wer Waffengesetze verschärft, begünstigt die Kriminalität

Das war es schon. Verstand einschalten, meine Politiker. Damit wäre schon viel erreicht. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben.

Dr. Georg Zakrajsek

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