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CityCobra

?Töten? mit Farbkugeln: Manche entsetzt, andere begeist

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Paintball kommt ? und spaltet die öffentliche Meinung. Die geplante und jetzt genehmigte Eröffnung eienr Paintballhalle in Donaueschingen ruft kritische und vorfreudige Stimmungen hervor.

Donaueschingen ? Die bewaffneten Gegner belauern einander, versuchen taktische Geländevorteile zu erobern. Bis einer den entscheidenden Fehler macht. Geschosse treffen, Flüssigkeit spritzt, der Feind ist ?tot? ? Applaus! Was auf zarte Gemüter martialisch und grausam wirkt, ist für Tausende Anhänger im Lande vergnüglicher Freizeitsport geworden: Paintball, Gocha, das Schießspiel mit Farbkugeln und Schutzkleidung gegen Spritzer und Aufprall-Blessuren. Sogar Meisterschaften werden ausgetragen.

Donaueschingens Stadtpolitik stemmte sich mächtig gegen die Ansiedlung eines solchen Spielparks. Als im August 2009 der Antrag für eine Eröffnung im Gewerbegebiet kam, lehnte der Bauausschuss einstimmig ab. Doch die Antragsteller Lars Wicher und Christian Miller kamen zurück. Jetzt wollen die jungen Existenzgründer in die ehemaligen Räume des weggezogenen Fitnessstudios ?Rückgrat?. Und dagegen hat die Stadtpolitik offenbar keine genehmigungsrechtliche Notbremse. Vor wenigen Tagen wurde das Vorhaben bewilligt.

Die Bürger der Stadt reagieren zwiespältig. Glatt empört melden sich einige zu Wort, allerdings lieber hinter vorgehaltener Hand. Von Verführung zum lustigen Kriegsspiel ist die Rede und von Beihilfe zur Verrohung der Jugend. Andere, vor allem die Jungen, sind neugierig bis begierig.

Die Leserkommentare auf www.suedkurier.de werden von der jungen Sicht beherrscht. ?Gut, dass es doch noch geklappt hat?, freut sich einer. Andere schreiben: ?Ich werde sicher da mal vorbeischauen.? ?Klasse, wir sind immer mit 20 Mann vom Geschäft nach Luzern gefahren, jetzt ist der Weg nicht mehr so weit und man kann öfter gehen.? ?Na endlich! Wie lange hat die PB-Gemeinde darauf gewartet.? Einer wundert sich über die Sorgen der Paintball-Gegner: ?Ob diese Angst wohl mit einer Altlast aus den 30er Jahren zusammenhängt??

Die Gegnerseite reagiert sarkastisch: ?Prima, dann können die Nachwuchskiller schon mal für den Überlebenskampf im Krieg in Afghanistan üben. Solche Kandidaten werden als Nachschub immer gebraucht.?

In einer Online-Abstimmung über Verbot oder Zulassung von Paintball ist das Bild bislang deutlich: 300 Leser haben schon abgestimmt, 82 Prozent sind gegen ein Verbot.

http://www.suedkurier.de

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Habe auch letztes Jahr mit mehreren von der Arbeit aus zweimal Paintball gespielt und finde das wirklich nicht schlimm, alle hatten spaß wie damals als Kinder im Wald "Cowboy und Indianer" usw. Außerdem ging es eher darum die Flagge zu erobern. Jeder von uns wußte das man sich nicht ernsthaft verletzen konnte, außer das es mal leichte abdrücke geben konnte und danach haben Wir noch zusammen gemütlich gegrillt. Also Ich stelle dabei keine Aggression fest bei diesem Sport.

:bier:PDT_Armataz_02_02

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