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Jägermeister

Rekord bei Waffenverkäufen vor der Wahl

44 posts in this topic

Du hast die Studi von C. Westphal nicht gelesen, oder? Darin beweist er u.a. das gerade Lott falsche Annahmen trifft.

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Just now, Jägermeister sagte:

Du hast die Studi von C. Westphal nicht gelesen, oder? Darin beweist er u.a. das gerade Lott falsche Annahmen trifft.

Doch habe ich,

aber ich stimme ihm nicht zu.

 

Weil ich in anderen Untersuchungen, Berichten gelesen habe,

daß ein Krimineller nichts so sehr fürchtet wie Gegenwehr.

Die suchen Opfer, keine Gegner.

....und dass in den USA die Kriminalität zurück geht, weil der Wohlstand steigt o.ä.

glaube ich nicht. Es stimmt zwar, dass steigender Wohlstand zu einem Rückgang der Kriminalität führt,

aber auch in den USA ist die Kluft zwischen Arm und Reich in den letzten Jahren größer geworden.

 

...und ich würde auch nicht bei DIR einbrechen, wenn ich damit rechnen muss, dass DU bewaffnet bist.

Da habe ich ganz einfach Angst.

Dann steige ich doch lieber um auf Internetbetrug, wo mir keiner was tun kann....

 

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vor 2 Minuten, edegrei sagte:

Doch habe ich,

aber ich stimme ihm nicht zu.

Dein gutes Recht. Aber wundere Dich nicht, wenn Du aufgrund Deiner Thesen zerrissen wirst, weil die Zahlen Schwachsinn sind.

Ich traue mir nicht zu, einem Statistiker seine Untersuchungen streitig zu machen. Weil ich von Statistik keine Ahnung habe.

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vor 9 Stunden, Jägermeister sagte:

Dein gutes Recht. Aber wundere Dich nicht, wenn Du aufgrund Deiner Thesen zerrissen wirst, weil die Zahlen Schwachsinn sind.

Ich traue mir nicht zu, einem Statistiker seine Untersuchungen streitig zu machen. Weil ich von Statistik keine Ahnung habe.

Ich habe auch keine Beweise. Ist nur Bauchgefühl.

..und zerrissen wird hier niemand.

Meinungsaustausch ist schließlich der Sinn dieses Forums.

Was ist denn Deine Meinung über der Rückgang?

Mich interessiert Eure Meinung, weil wir alle doch, seit Jahren, in der Thematik sind.

Das ist eine viel kompetentere Diskussion als mit Laien.

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vor 9 Stunden, edegrei sagte:

...und ich würde auch nicht bei DIR einbrechen, wenn ich damit rechnen muss, dass DU bewaffnet bist.

Da habe ich ganz einfach Angst.

Das ist heute alles kein Problem mehr.

 Hunde kannst du mit einem saftigen Steak und K.O.-Tropfen recht gut ausschalten.

Du kannst heute ein Haus ausspionieren und weißt, wann es "leer" ist. Du brauchst dann nur noch mit einem Möbelwagen oder einem Wagen einer sozialen Einrichtung vorbeifahren - neugierigen Passanten erzählst du dann, daß er sich neu einrichten will und sein Inventar "gespendet" hat :ph34r:

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14 hours ago, edegrei said:

Also ich denke mal, über den Rückgang der Mordrate in den USA sind wir uns alle einig.

Mich würde dann doch mal interessieren, auf welche Ursachen IHR das zurück führt.

Auch wenns nur Spekulation ist, was ist Eure Meinung?

Gerade bezüglich New York vs. Chicago bin ich überzeugt, dass die Ansätze unter Giuliani mit seiner 'broken window'-Taktik noch immer Früchte tragen. Das NYPD ist eben nicht nur in den business districts auf Patrouille sondern auch in Vierteln in welcher die Armut und dadurch auch die Kriminalitätsrate höher ist und das funktioniert. Anzumerken ist jedoch, dass diese ärmeren Viertel in New York eher klein und übersichtlich sind, während Chicago ganze Stadtteile quasi aufgegeben hat.

Die Politik in Chicago ist zudem eher ein Faktor welcher die Polizeiarbeit behindert. Die Cops gehen nicht in gewisse Viertel aus Angst man könnte wieder ins Kreuzfeuer geraten wenn man einen Fehler macht und die Grenze von dem was als Fehler erachtet wird verändert sich ständig. 

Auch zu beachten ist, dass Chicago prozentual nur über die Hälfte an detectives verfügt im vergleich zu New York, das schlägt sich dann auch auf die Aufklärungsrate von Morden nieder welche mit 46% unter dem nationalen Niveau von 63% liegt (NY hatte 68%) für 2015. Im Jahr 2016 ist die Zahl weiter gesunken und ist noch bei lediglich 30% bzw. 21% ohne die 'cold cases'.

Wie man das lösen kann? New York hat es in den 80ern vorgemacht; damals war die Kriminalität ebenfalls jenseits von Gut und Böse - eine Transformation verbunden mit einem mindset, dass man dies nicht akzeptieren muss haben dazu beigetragen, dass sich die Situation massiv verbessert hat. Auch der Fakt, dass der Mayor den Polizeichef seinen Job machen lässt hat einen grossen Einfluss; in New York ist dies der Fall und das schon eine Weile (unter Giuliani, Bloomberg & De Blasio) - in Chicago ist es das pure Gegenteil; Mayor Emanuel ist ein Mikromanager und ohne Vertrauen in den Chief of Police kann das Ganze ja nur kollabieren und genau dies kann man in Chicago beobachten. 
In Chicago haben Gangmitgleider mehr Angst davor von rivalisierenden Gangs erschossen zu werden als von der Polizei wegen illegalem Waffenbesitz verhaftet zu werden. Die Leute werden schlicht nicht zur Rechenschaft gezogen oder kriegen ein 'pardon' vo der Politik welche lieber über 'common sense gun laws' diskutiert - der Begriff alleine sollte bei jeden normal denkenden Bürger das Blut zum kochen bringen, besonders wenn man bedenkt, dass 85% der Schützen sog. 'repeat offenders' sind, sprich schon mal Schusswaffen eingesetzt haben.

Chicago kann nur eins retten; eine bessere Sozialpolitik (viele der housing projects wurden niedergerissen ohne Ersatz) mit Zukunftsperspektiven und eine komplette 0-Toleranz für Kriminelle. 

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Zumal wir alle doch das andere Argument für unsere Seite verwendet haben, dass gerade in den USA die meisten Tötungsdelikte unter Kriminellen stattfinden. Und die waren auch früher schon auf beiden Seiten bewaffnet, was nicht zur Abschreckung gereicht hat. Man sollte mit Statistiken immer vorsichtig sein, besonders, wenn man dann andere Statistiken, die gegen einen verwendet werden, aufgrund methodischer Fehler ablehnt. "Correlation does not imply causation". Eines kann man aber denke ich dennoch aus den Zahlen ableiten, selbst wenn man vorsichtig sein möchte: *Mehr* Waffen führen, andere mögliche positive Umstände vorausgesetzt, nicht automatisch zu *mehr* Tötungsdelikten. Ich bin mir allerdings sicher, dass dieses Argument bei unseren härtesten Gegnern überhaupt nicht ziehen wird, weil es denen gar nicht um *weniger* Waffen geht, sondern um gar keine mehr. Die fordern ja nicht nur das Verbot von Waffen für Privatleute, sondern auch das Verbot von Waffenexporten an andere und selbst der Polizei wird zum Vorwurf gemacht, wenn sie ihre mal benutzen, also eigentlich wollen sie die auch lieber entwaffnen. Am Ende, so deren Vorstellung, zaubern sie dann damit auch die letzte Waffe vom Angesicht der Erde, weil wenn keiner mehr welche herstellen darf, bzw. die hergestellten nicht mehr verkaufen, dann verschwindet das Übel von selbst. "Stell Dir vor, es ist Krieg, und keiner hat eine Waffe!" Dazu die Vorstellung, dass eine Waffe, besonders eine der außergewöhnlich gefährlichen militärähnlichen, ein unvorstellbar kompliziertes Ding wäre und nie und nimmer ohne einen großen Rüstungsapparat herzustellen sei. Wenn also die Industrienationen aufhören, Waffen zu produzieren, dann herrscht logischerweise bald Weltfriede, weil gibt ja keine Waffen mehr, weil wer soll die bauen? Bergbauern in kruden Werkstätten im Hindukusch? Unmöglich - zumindest keine gefährlichen militärähnlichen...:blink:

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vor 9 Stunden, edegrei sagte:

..und zerrissen wird hier niemand.

Natürlich nicht hier. Aber wenn Du damit außerhalb dieses Kreises argumentieren willst, wird Dir das um die Ohren gehauen. Diese These ist genauso unbeweisbar wie die der Antis, das mehr Waffen mehr Gewaltdelikte verursachen. Die Kausalität ist einfach falsch. In beiden Fällen.

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vor 9 Stunden, edegrei sagte:

Was ist denn Deine Meinung über der Rückgang?

Kann ich Dir nicht plausibel sagen. Allerdings interessiert mich die USA auch herzlich wenig, wir haben hier genügend eigene Probleme, über die ich mir Gedanken mache.

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vor 11 Stunden, edegrei sagte:

Dem widerspricht aber der Zeitfaktor.

Die Mordrate ist in den einzelnen Staaten immer erst dann gesunken, nachdem die Bürger das Recht bekommen haben sich zu schützen.

Gibt es dazu nicht das prominente Beispiel mit dem US-Bundesstaat Georgia?

Dort ist jeder "Einfamilienhausbesitzer" wohl vom Gesetzgeber schon vor Jahren verpflichtet worden, eine Schußwaffe im Haus gesichert aufzubewahren, um sich bei (bewaffneten)Einbrüchen angemessen wehren zu können.

Seitdem ist die Einbruchsrate in Georgia signifikant gesunken.

Gibt es dazu vielleicht "belastbare Statistiken"?

Falls ja, wäre das superb.

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vor 40 Minuten, Immerbadisch sagte:

Gibt es dazu nicht das prominente Beispiel mit dem US-Bundesstaat Georgia?

Das ist meines Wissens nur die Stadt Kennesaw in Georgia.

Die haben vor über 25 Jahren die Waffenplicht eingeführt.

Findet man sogar in Wikipedia.

Rückgang der Kriminalität um die 80%.

Habe darüber damals auch ein Video gemacht.

Ich suche das nochmal raus...

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vor 11 Minuten, edegrei sagte:

Das ist meines Wissens nur die Stadt Kennesaw in Georgia.

Stimmt. Problem:

Zitat

Die Einwohnerzahl beträgt 21.675, davon 48,9 % Männer und 51,1 % Frauen (Stand: 2000). Das Durchschnittsalter der Bürger von Kennesaw beträgt 31,7 Jahre. 6,2 % der Einwohner sind Hispanics und Latinos, 9,9 % Afroamerikaner und 82 % Weiße.

Kleinstadt mit überwiegend weißer Bevölkerung. Da ist die Kriminalität eh im Keller. Und wenn dort wirklich 80% Deliktrückgang zu verzeichnen war, dann wohl im Bereich Fahrraddiebstahl...

Es gibt keine Kausalität zwischen Waffenbesitz und weniger Kriminalität oder mehr Gewaltkriminalität.

Im Gegenteil, es wird bei mehr Waffen die Anzahl von Selbstmorden relativ steigen, die Selbstmorde absolut nicht. Es gibt nur Verschiebungen von gegen Baum fahren zu erschießen. 

Sind die Waffen nun schuld?

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vor 7 Minuten, Jägermeister sagte:

Sind die Waffen nun schuld?

Natürlich immer. Wenn der gegen den Baum fährt, ist die Waffe schuld, weil sie gerade nicht verfügbar war.

Grüße

Gunfire

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vor 54 Minuten, Jägermeister sagte:

Stimmt. Problem:

Kleinstadt mit überwiegend weißer Bevölkerung. Da ist die Kriminalität eh im Keller. Und wenn dort wirklich 80% Deliktrückgang zu verzeichnen war, dann wohl im Bereich Fahrraddiebstahl...

Ich kann mir nicht vorstellen, warum die Stadtväter von Kennesaw eine Waffenplicht durchgesetzt haben,

wenn es vorher keine Probleme gegeben hätte.

Wenn Du richtig liegst, dann wäre der Aufruf der Tschechen zu mehr Waffenscheinen doch sinnlos?

Und auch die Israelis hätten damals einen Fehler gemacht?

Hat alles mit nix, nix zu tun?

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vor 1 Minute, edegrei sagte:

Wenn Du richtig liegst, dann wäre der Aufruf der Tschechen zu mehr Waffenscheinen doch sinnlos?

Und auch die Israelis hätten damals einen Fehler gemacht?

Um wieviel Prozent ist denn die Anschlagsrate der mohamedanischen Selbstmordattentäter gesunken, seit die Israelis Waffen führen dürfen?

Hier geht es um den Faktor effektiven Selbstschutz. Das hat aber nichts mit Kriminalitätsraten zu tun. Auch hier setzt Du auf eine Scheinkorrelation.

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Dass Verbrecher Gegenwehr fürchten sieht man schon daran, dass jeder kleine Scheisser, der mit ner Waffe einen Laden überfällt, beim Anblick einer Waffe in der Hand des Überfallenen plötzlich den Arsch auf Grundeis hat und ganz schnelle Füße kriegt. Youtube ist voll von solchen Videos.

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