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Führerscheintest für Senioren?

Seit einigen Wochen „wirbt“ die Presse für Führerscheintest für Senioren. Aktuell wird eine Forsa-Umfrage verteilt, bei der Nichtbetroffene (unter 60 Jahren) sich mit großer Mehrheit (66%) für einen Zwangstest im Alter aussprechen. Auch bei den Lesern des FOCUS sind 40% für eine solchen Test. Schaue ich mir jedoch die Unfallstatistik 2017 an, so würden wir – wenn überhaupt – ein Fahrverbot für 18-24-Jährige benötigen, um die Zahl der Verkehrstoten nochmals zu verringern. Zu beachten ist auch, dass  die absolute Anzahl der im Verkehr Getöteten bereits auf dem tiefsten Stand ist – trotz höchstem PKW-Bestand. Mit 21% Bevölkerungsanteil sind Senioren (ab 65 Jahren) nur an 13% der Unfälle mit Personenschäden beteiligt, d.h. sie sind stark unterproportional vertreten. Junioren (7% der Bevölkerung) waren bei jedem fünften Unfall mit Personenschaden (19,3%) als Fahrer die Hauptverursacher, d.h. sie sind extrem überproportional vertreten. Es stellt sich zudem die Frage, ob jede zusätzliche Einschränkung eine unzumutbare Belastung für den Einzelnen darstellt, ohne signifikant die Sicherheit der Gesellschaft zu erhöhen. Haben wir bereits das Grenzrisiko erreicht? 1953: 12.631 Verkehrstote bzw. 253 je 100.000 Fahrzeuge 1970: 21.332 Verkehrstote bzw. 120 je 100.000 Fahrzeuge 2017: 3.180 Verkehrstote bzw. 6 je 100.000 Fahrzeuge Unfallstatistik der Senioren Wer die Rechte anderer einschränken will, sollte nicht nur seinen Bauch befragen, sondern sich auch mit den Fakten und den möglichen Auswirkungen auseinandersetzen. Fakt ist, dass Senioren als Fußgänger sehr verletzlich sind Fakt ist, dass Senioren als Fahrzeugführer unterproportional zu ihrem Bevölkerungsanteil an Unfällen beteiligt sind. Fakt ist, dass Senioren als beteiligte Fahrzeugführer meist Hauptverursacher sind. Beim dritten Punkt sollte man sich die Verkehrsdelikte genauer anschauen: Die häufigsten Fehler sind „Vorfahrt nicht beachten“ und Fehler beim „Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren“. Letzteres setzt immer eine geringe Geschwindigkeit voraus. Im Gegensatz zu den Junioren fallen Senioren seltener auf, wenn es um zu hohe Geschwindigkeit, Drängeln oder Fahren unter Alkoholeinfluss geht. Weitere Argumente gegen einen Führerscheintest Senioren müssen relativ häufig Arztbesuche machen, viele wohnen in Gegenden ohne öffentlichen Nahverkehr. Das Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel setzt eine „Fußgänger-Tauglichkeit“ voraus. Einige Senioren sind zwar in der Lage, ihren Parkplatz zu erreichen, jedoch nicht in der Lage, Fußwege bis zum Bus zurückzulegen. Fußgänger sind stärker im Straßenverkehr gefährdet als PKW-Fahrer. Es gibt einen „natürlichen Aussiebeprozess“. Senioren, die nur noch eingeschränkt fahrtauglich sind, verursachen immer häufiger kleinere Unfälle, meist nur mit Sachschäden beim Einparken oder Abbiegen. Die Versicherungsgesellschaften reagieren darauf mit immer höheren Beiträgen oder gar Kündigung. Viele Senioren schätzen ihre Fahrtauglichkeit selber richtig ein. Sie fahren nicht im Dunklen, nur bekannte Strecken, außerhalb von Stoßzeiten oder verkaufen freiwillig ihr Fahrzeug. Verkehrstote verhindern I Um Verkehrstote zu verhindern, müsste man nach der Statistik den 18-24 jährigen Junioren das Autofahren generell oder zumindest in Dunkelheit verbieten. Diese Bevölkerungsgruppe fiel insbesondere mit Rasen und Drängeln auf, insbesondere die männlichen. Würde man nur die Statistik betrachten, müsste man ihnen – schon um die jungen Leute vor einem tödlichen Verkehrsunfall zu schützen – das Fahren ab 19 Uhr verbieten. Verkehrstote verhindern II Anscheinend machen wir bereits irgendetwas richtig, ansonsten wäre der Rückgang der Verkehrstoten trotz extremer Zunahme der vielen PKWs nicht so drastisch. Bildquelle: Unfallstatistik 2017 Wo bleibt die Risikokompetenz? Googelt man nach Risiko, so findet man Tausende Artikel in Bezug auf Wirtschafts-Wissenschaften und Arbeitssicherheit, aber kaum etwas zu Grenzrisiken für die Gesellschaft. In der Wirtschaft gibt es viele Berechnungen, mit denen versucht wird, die Auswirkung präventiver Maßnahmen auf das Risiko einzuschätzen. Irgendwann ist dort ein Punkt erreicht, wo die Kosten-Nutzen-Analyse zeigt, dass zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen so geringe Auswirkungen haben, dass sich der Einsatz nicht lohnt. Ich bin mir sicher, dass ein Führerschein-Test für Senioren eine unnütze Präventionsmaßnahme ist und sogar die Zahl der Todesopfer erhöhen wird. Es ist davon auszugehen, dass viele Senioren den Test nicht bestehen, da ein Zwangstests sinnlos wäre, wenn fast alle es schaffen. Die Durchgefallenen müssten dann ungeschützt als Fußgänger am Verkehr teilnehmen und würden auf wichtige Arztbesuche oder auch Freizeitaktivitäten verzichten, die ihren Gesundheitszustand verbessern, da ihnen ihre Mobilität entzogen wurde. Die Einschränkung der Betroffenen ist um ein Vielfaches größer als der gesellschaftliche Nutzen. Dazu muss man sich nur die Zeitreihen anschauen und die Statistik lesen. Senioren sind unterproportional an Unfällen beteiligt und fallen selten durch zu hohe Geschwindigkeit und Drängeln (Hauptunfallursache für Verkehrstote) auf. Also sollte man sie in Ruhe lassen! Anscheinend gibt es jedoch von der Regierung ein Nudging in Richtung Fahrverbot für Senioren oder viel zu viele junge Journalisten, die mit ihrer „Haltung“ die „Welt verbessern wollen“. Ansonsten würde die Presse davon nicht am laufenden Band ohne Gegenargumente berichten….
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Katja Triebel

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Tierschutzgerechter Einsatz von Fallen

Auf der Internationalen Grünen Woche hat der DJV heute die neue Broschüre „Wissenswertes zur Fangjagd in Deutschland“ vorgestellt. Die 27-seitige Broschüre im handlichen A5-Format bietet Jägern und Nichtjägern einen guten Überblick über Anwendungsbereiche von Fallen, Fangsystemen und gesetzliche Grundlagen. Tags:  Broschüre Fangjagd Fallenjagd Tierschutz Einsatz Falle
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Alle Jäger sollen künftig Schalldämpfer nutzen können

Alle Jäger sollen künftig ein waffenrechtliches Bedürfnis für die Nutzung von Schalldämpfern für die Jagd anerkannt bekommen. Mit einer Änderung des Waffengesetzes könne die sehr unterschiedliche Praxis in den Bundesländern auf eine einheitliche Grundlage gestellt werden. Dies hat das Bundesinnenministerium in einer Antwort auf ein Schreiben des Deutschen Jagdverbandes (DJV) und des Forum Waffenrechts in Aussicht gestellt. Tags:  Schalldämpfer Regelung Bundesverwaltungsgericht bundeseinheitlich BMI Bundesinnenministerium Waffengesetz Änderung Novellierung
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Neue Wege im Wolfsmanagement gehen

Der Bestand an Wölfen in Deutschland wächst jährlich um etwa 30 Prozent, wobei sich die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern bislang lediglich auf unterschiedlichen Bestandsniveaus vollzieht. Nach Schätzungen des Deutschen Jagdverbandes (DJV) leben inzwischen über 1.000 Tiere in Deutschland, eine Verdopplung innerhalb von drei Jahren ist realistisch. Damit nehmen die Konflikte weiter zu. Tags:  Wolf Wildtiermanagement managementkonzept Konzept woelfe Wölfe
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Jagd immer beliebter

Im Jahr 2018 hatten 384.428 Personen einen Jagdschein, das sind seit der Wiedervereinigung 73.171 mehr Waidfrauen und -männer - das entspricht einem Plus von 24 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr kamen 2018 in Rheinland-Pfalz 1.641 Jagdscheinbesitzer hinzu. Das Bundesland Baden-Wüttemberg schafft es mit 1.271 neuen Jägern auf Platz zwei. Diese Zahlen hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute veröffentlicht anlässlich der „Jagd und Hund“, Europas größter Jagdmesse. Tags:  Jagdschein Jagdscheininhaber Jäger in Deutschland Jägerzahl Statistik 2018
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Graugans breitet sich aus in Deutschland

2017 meldeten Jäger aus knapp 40 Prozent der Reviere ein Vorkommen der Graugans - das sind 58 Prozent mehr als 2009. Das Hauptvorkommen liegt in den norddeutschen Bundesländern mit vielen Gewässern, Küstenlandschaften und geringem Waldanteil. Dort meldeten sogar die Hälfte der Reviere die Anwesenheit der Graugans. Nahezu verdoppelt hat sich der Anteil von Revieren mit Brutvögeln: von 10 (2009) auf 19 Prozent (2017). In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen meldeten sogar ein Drittel und mehr Brutvorkommen. Tags:  Graugans Monitoring deutschland Revier Brutvogel Jagd Vergasung Niederlande
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Exotische Gänse breiten sich aus

Die ursprünglich aus Afrika stammende Nilgans erobert Deutschland: 2017 meldeten deutlich mehr als ein Drittel der Reviere ein Vorkommen - das sind 71 Prozent mehr als acht Jahre zuvor. Mehr als verdoppelt hat sich im selben Zeitraum der Anteil der Reviere mit Brutpaaren auf 23 Prozent. Die aus Nordamerika stammende Kanadagans  - die größte in Mitteleuropa lebende Gänseart - breitet sich sogar noch schneller aus: 2017 meldeten Jäger ihr Vorkommen in knapp einem Viertel der Reviere - ein Plus von 91 Prozent gegenüber 2009. Tags:  Nilgans Kanadagans Gänse Neozoen
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Neue App für das Tierfund-Kataster

Im Verlauf der nächsten Woche gibt es im App Store und bei Google Play ein Update, durch das jeder Nutzer die neue Tierfund-Kataster App erhält. Dabei ist jedoch zu beachten, dass Tierfunde, die aktuell auf dem Handy zwischengespeichert wurden, unbedingt vorab versendet werden müssen. Nur so fließen die Daten in die Datenbank des Projektes ein und können helfen Wildunfälle zu reduzieren. Auf dem Handy gespeicherte Tierfunde gehen mit dem Update ansonsten verloren. Tags:  Tierfund-Kataster Tierfundkataster App Update
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Sophie Award: Kartenvorverkauf startet

Der Kartenvorverkauf für den YouTube-Wettbewerb „Sophie Award“ startet am 2. Februar auf der Messe „Jagd und Hund“ in Dortmund. Ab 14 Uhr verkaufen die Sophie-Award-Moderatoren Patrick Rohloff und Lina Zita Held die ersten 120 Tickets am Jagdstolz-Stand in Halle 4.E22. Das Event ist auf 349 Plätze limitiert. Weitere Tickets können ab 2. Februar direkt im Kant-Kino in Berlin erworben werden. Tags:  Sophie Award Kartenvorverkauf Messe Jagd und Hund Dortmund 2019 YouTube Filmwettbewerb Film Wettbewerb
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Grüne Woche 2019: Der Countdown läuft

Jagd ist viel mehr als grüne Loden und Filzhüte. Davon können sich die Besucher der Grünen Woche ab dem 18. Januar auf dem Berliner Messegelände überzeugen. Zehn Tage lang präsentiert der Deutsche Jagdverband (DJV) in Halle 4.2 („Lust aufs Land“), Stand-Nummer 200, auf mehr als 300 Quadratmetern Wild, Jagd und Natur. Partner sind der Deutsche Falkenorden (DFO) und der Jagdgebrauchshundverband (JGHV). Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Verlust der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. Tags:  igw 2019 Internationale Grüne Woche Grüne Woche 2019
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Waschbär, Marderhund und Mink

Der aus Nordamerika stammende Waschbär breitet sich seit wenigen Jahren rasant aus in Deutschland. Im Vergleich zu 2006 hat sich das Verbreitungsgebiet bundesweit mehr als verdoppelt: Über 56 Prozent der Jagdreviere meldeten 2017 sein Vorkommen. Besonders häufig ist er im Osten Deutschlands: Jäger aus Sachsen-Anhalt haben ihn in 94 Prozent der Reviere gesichtet, gefolgt von Brandenburg (89 Prozent), Sachsen (76 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (68 Prozent). Sehr häufig ist der Waschbär auch in Hessen (86 Prozent). Tags:  Waschbär Waschbären Statistik 2017 Verbreitung Verbreitungsschwerpunkte Marder Marderhund Mink 2018 Fallenjagd
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Feinstaubhysterie: Silvesterknaller

Der Vielflieger der „Umwelthilfe“ will den kleinen Leuten den Silvester-Spass verbieten.
Bereits im Januar 2017 beschäftigte sich die Unstatistik mit den Silvesterknallern, da die „Umwelthilfe“ ihre Silvesterknaller-Verbots-Kampagne mit Hilfe der wichtigsten Zeitungen verbreiten konnte. (Mit der „Unstatistik des Monats“ hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Dortmunder Statistiker Walter Krämer und RWI-Vizepräsident Thomas K. Bauer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen.) Schall und Rauch statt akute Gesundheitsgefahr Fazit der Unstatistik im Januar 2017 : Silvester versus Flugmeilen Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der „Deutschen Umwelthilfe (DUH),  bezeichnet das Böllern zu Silvester als „nicht mehr zeitgemäßes Vergiften der Luft“, verbringt aber selber jedes Jahr mehrere 100.000 km in der Luft. Er gehört seit Jahren zum kleinen, erlauchten Kreis der Lufthansa-Vielflieger (HON Circles). Diesen Status erreicht man, wenn man innerhalb von zwei Jahren 600.000 Meilen fliegt. Das entspricht in etwa 28,5 Erdumrundungen. Zeitgemäß und „luftschützend“ wäre es, die Zentrale und den Wohnort nach Berlin zu verlegen, um dieses Pendeln einzustellen. Alternativ könnte man für Kurzstrecken (alle nationalen Strecken) auch die Bahn und öffentlichen Verkehrsmittel benutzen statt Flugzeug und Porsche. Atmen Bewohner rund um den Flughafen jedes Jahr das Zigfache der Silvesterbelastung an Ultrafeinstaub ein? Ja, sagen die Ingenieure Joachim Alt und Wolfgang Schwämmlein von der „Initiative gegen Fluglärm in Mainz„. Sie untersuchen seit Jahren den Ultrafeinstaub durch Flugzeuge und weisen mit Messungen aus Hessen nach, dass am Flughafen täglich Werte produziert werden, die zwei- bis dreifach über der Silvesterbelastung liegen. Mit unterschiedlichem Maß gemessen Während „Umwelthilfe“, Politik, EU und die Medien sich auf Silvester und Autoverkehr stürzen und Dieselverbote, Tempo 30 auf Hauptstraßen und Tempo 120 auf Autobahnen fordern, um den Feinstaub zu reduzieren, wird der Ultrafeinstaub des Flugverkehrs komplett ignoriert. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass diese Kampagnenhelfer häufiger als der bundesdeutsche Durchschnitt fliegen und selten in der Nähe eines Flughafens wohnen. So sind z.B. die Wähler der Grünen die absoluten Vielflieger.. Elite gegen das kleine Volk Als Verkäuferin von Silvesterpyros und Besitzerin eines SUV-Diesels bin ich beim Thema Feinstaub nicht unvoreingenommen. Aber diese Kampagnen gegen Silvesterknaller und Autos ist meines Erachtens ein Kampf der Eliten gegen das kleine Volk. Ich bin das letzte Mal im November 2016 geflogen (Feuerwaffen-Konferenz im Europaparlament in Brüssel). Ich bin das letzte Mal im Juni 2017 weiter als 150 km mit meinem 6-Jahre-alten Auto gefahren und konnte (weil niemand auf der Autobahn war) lange Zeit 160 bis 195 km/h fahren. Wir veranstalten jedes Jahr zu Silvester ein Feuerwerk mit Raketen. Ich bin mir sicher, dass meine persönliche Luftverschmutzung als Vertreterin des „kleinen Volks“ weit geringer ausfällt als die der Eliten. Ich verstehe auch nicht, warum im Zeitalter der Videokonferenzen „Umweltschützer“ Millionen an Flugmeilen verprassen, um weltweit an Konferenzen zum Umweltschutz teilzunehmen. Ich kann mir nur vorstellen, dass die dort geführten Gespräche im Hinterzimmer oder Restaurant schwerer wiegen als die Vorträge in der Öffentlichkeit.
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Katja Triebel

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Zahl der erlegten Wildschweine höher als erwartet

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat die Jagdstatistik für Wildschweine ausgewertet: Die Jäger haben in der Saison 2017/18 (1. April bis 31. März) genau 836.865 Wildschweine erlegt. Das sind 42 Prozent mehr als in der Saison davor und die höchste, jemals erzielte Strecke. Die ersten Hochrechnungen aus dem September wurden damit noch übertroffen.   16,7 Millionen Stunden für die Seuchenprävention  Tags:  Wildschwein Schwarzwild Statistik 2018 Strecke Wildschweinstrecke jagdjahr 2017/2018 Rekord
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DJV vergibt Sonderpreis Kommunikation

Gelungene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Mitgliederkommunikation von Jägern: Der DJV vergibt auf dem kommenden Bundesjägertag in Berlin einen Sonderpreis Kommunikation, der mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist. Tags:  DJV-Sonderpreis Kommunikation Pressearbeit Öffentlichkeitsarbeit DJV Hegeringe Kreisjägerschaften
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Aktuelle Monitoringdaten: Rebhuhn weiter auf dem Rückzug

Im vergangenen Jahr haben Jäger gemeinsam mit Wissenschaftlern die Verbreitung des Rebhuhns untersucht. Bundesweit gibt es nach Schätzungen noch etwa 64.000 Brutpaare. Das Verbreitungsgebiet des für die Feldflur charakteristischen Vogels ist innerhalb von acht Jahren um ein Drittel geschrumpft: 2009 meldeten bundesweit noch 36 Prozent der Reviere ein Vorkommen, 2017 waren es nur noch 24 Prozent. Hauptverbreitungsgebiet des Rebhuhns ist weiterhin das Nordwestdeutsche Tiefland und Westdeutsche Mittelgebirge, doch auch hier ist der Vogel auf dem Rückzug. Tags:  Monitoring Rebhuhn Daten Brutpaare Rückgang Jagdstatistik
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Tierrechtsorganisation diffamiert Nachhaltigkeitsprojekt der Jäger

Die Organisation „Aktionsbündnis Fuchs“ echauffiert sich und nutzt alte und längst widerlegte Argumente gegen die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen: Tierleidfrei sei kein Pelz, die Natur regele sich selbst und die Jagd auf Füchse sei unnötig. Dabei verschließt die Organisation offenbar die Augen vor der Realität: Die Artenvielfalt in der Offenlandschaft ist in den vergangenen zwanzig Jahren dramatisch zurückgegangen. Eine intensivierte Flächennutzung und die Zunahme anpassungsfähiger Raubsäuger - allen voran Fuchs, Waschbär und Marderhund - sind die Hauptgründe. Tags:  Fellwechsel Fell Nachhaltigkeit Fuchs bälge tierrechtsorganisation Tierrechtsbewegung ressource
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Dr. Volker Böhning als neuer DJV-Präsident vorgeschlagen

Die Mitglieder des DJV-Präsidiums haben heute Dr. Volker Böhning (LJV Mecklenburg-Vorpommern) einstimmig vorgeschlagen für die Wahl zum DJV-Präsidenten auf dem kommenden Bundesjägertag. Der amtierende Schatzmeister Kurt Alexander Michael wurde einstimmig zur Wiederwahl vorgeschlagen. Damit folgte das DJV-Präsidium den Empfehlungen der Findungskommission unter der Leitung von Präsident Hartwig Fischer. Dieser verzichtet aus gesundheitlichen Gründen 2019 auf eine Kandidatur für weitere vier Jahre. Tags:  DJV-Präsdident DJV-Präsidium Dr. Volker Böhning Schatzmeister Kurt Alexander Michael
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Grüne Woche: Bedrohte Arten der Feldflur im Mittelpunkt

Auf der Internationalen Grünen Woche präsentiert der Deutsche Jagdverband (DJV) auf 300 Quadratmetern kontroverse Themen und setzt dabei auf den konstruktiven Diskurs mit Politik und Verbrauchern. Im Mittelpunkt steht der Verlust der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. „Mit dem Rebhuhn als Leitart für eine intakte Feldflur informieren wir über die Aktivitäten der Jägerschaft im Naturschutz und über unsere Forderungen an die Landwirtschaftspolitik“, sagt Dr. Jürgen Ellenberger aus dem DJV-Präsidium. Der Rebhuhnbestand ist seit 1980 um 94 Prozent gesunken. Tags:  Internationale Grüne Woche internationale grüne woche 2019 IGW igw 2019 Rebhuhn Lebensraum Feldflur
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Wildbret-Abgabe: die meisten Jäger fallen nicht unter das Verpackungsgesetz

Das neue Verpackungsgesetz, das zum 1. Januar 2019 in Kraft tritt, bringt auch für einige Jäger neue Pflichten mit sich. Zunächst bestanden noch erhebliche Unsicherheit darüber, wer von dem Gesetz betroffen ist. Jetzt bestätigt ein Verpackungsrechtsexperte in einem vom DJV in Auftrag gegebenen Gutachten: Jäger, die Wildbret verpackt - etwa vakuumiert - abgeben, handeln nicht „gewerbsmäßig“, wenn sie keine Gewinne aus der Jagd erzielen. Demnach sind sie vom kommenden Verpackungsgesetz nicht betroffen und müssen sich nicht registrieren. Tags:  FuA Frage-Antwort-Papier verpackung verpackungsgesetz Wildbret Gesetz gesetzesänderung Gesetzeslage
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Jäger haben mehr Wildbret geliefert

Insgesamt haben die Deutschen im Jagdjahr 2017/18 (1. April bis 31. März)  36.013 Tonnen Wildbret von Wildschwein, Reh und Hirsch aus heimischer Jagd verspeist. Das sind über 34 Prozent mehr Fleisch als in der vorangegangenen Saison. Unangefochten an der Spitze liegt das Wildschwein mit 19.737 Tonnen, gefolgt vom Reh mit 12.368 Tonnen. Mit noch größerem Abstand folgen Rothirsch (2.633 Tonnen) und Damhirsch (1.276 Tonnen). Diese Auswertung auf Basis der Jagdstatistik hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute vorgelegt. Tags:  Wildbret Jagdstatistik jagdsaison 2017/18 Jagdsaison Fleisch
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Ehrenamt: Jäger sind Vorbilder

41 Prozent der knapp 385.000 Jäger in Deutschland sind im Ehrenamt tätig. Dabei engagieren sich Frauen mit 47 Prozent öfters als Männer, beispielsweise in der Umweltbildung oder in Naturschutzprojekten. Auch beim Nachwuchs steht Ehrenamt ungebrochen hoch im Kurs: Mit 45 Prozent wollen sich fast die Hälfte der Jungjäger in einer jagdlichen Vereinigung engagieren, am liebsten im Naturschutz. Im Vergleich dazu die Gesamtbevölkerung: Hier sind lediglich 18 Prozent freiwillig im Umwelt- und Naturschutz aktiv. Tags:  Naturschutz Ehrenamt Naturschutzprojekte Umweltbildung Naturschutzarbeit tag des ehrenamts Engagement
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Kein Nachweis für Wolfsangriff in Niedersachsen

Für den angeblichen Angriff eines Wolfes im niedersächsischen Steinfeld haben Wissenschaftler keine Belege gefunden. Die DNA-Analyse im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums habe keinen entsprechenden Nachweis erbracht, teilte eine Sprecherin am Dienstag in Hannover mit. Einzelheiten wollte Umweltminister Olaf Lies (SPD) am Nachmittag vorstellen. Tags:  Wolf biss Steinfeld dpa Niedersachsen Übergriff Attacke
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Weihnachtsbraten mit gutem Gewissen

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage: Was kommt an den Feiertagen auf den Tisch. Der Deutsche Jagdverband (DJV) empfiehlt Fleisch von Wildschwein, Reh, Hirsch und Co. für das weihnachtliche Festmahl. Wildbret - also das Fleisch von in der Wildbahn erlegten Tieren -  kommt aus der Region, ist frei von künstlichen Zusätzen und besonders fettarm. Rehfleisch enthält beispielsweise im Winter nur etwa 2 Gramm Fett pro 100 Gramm Muskel. Zudem stecken darin besonders viel Vitamin B und Mineralstoffe wie Selen, Eisen und Zink. Tags:  Wildbret Weihnachten weihnachtsbraten wild-auf-wild
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