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Der Reservist

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Everything posted by Der Reservist

  1. Wäre zu schön, aber jede neue Gruppierung "gerwinnt" zunächst einmal auch Stimmen aus dem Bereich der Nichtwähler, weil man - wieder einmal - hofft: "endlich - - die machen es besser". Anders sind die hohen Prozente ohne Verluste bei Rot und Grün nicht zu erklären. Und daß das alles CDU- bzw. FDP-Wähler sind, kann ich mir nicht vorstellen. Die Wähler, die sonst CDU oder FDP gewählt haben, werden in das Nichtwählerlager gegangen sein - es hat m. E. dort einen "Austausch" gegeben. Insofern würde ich es so sehen, daß die CDU und FDP Stimmen an alle Parteien - vor allem an das Nichtwählerlager verlieren, die Piraten (als neue Partei) bei allen Parteien etwas und relativ viel aus dem Nichtwählerlager gewinnt. Da es eine weiter Linkspartei ist (meine derzeitige Einschätzung), sind es potentielle Stimmen für das Linksbündnis (wenn auch nur in Form einer Tolerierung/"Duldung")
  2. Ich habe einen Teil des Interviews gesehen. DAs Problem ist m. E. nicht ob oder ob nicht, sondern es liegt viel eher in der Ebene, daß ich für jede Meinung ein Forschungsergebnis finde und sich jeder das "Ergebnis" heraussucht, daß ihm paßt. Jedes Ergebnis wird ein Stückchen Wahrheit enthalten und wenn dann mehrere Faktoren aufeinandertreffen, baut sich halt ein Potential auf, daß in einer Gewalttat enden kann. Wir werden lernen müssen, auch mit Forschungsergebnissen umzugehen, die "beweisen", daß Killerspiele zumindest den Hang zur Gewalt positiv beeinflussen können. Wenn derartige Ergebnisse abgelehnt werden, weil man selbst gern spielt, bringt es nicht weiter. Aus dem von mir gesehenen Teil habe ich den Eindruck mitgenommen, daß er sehr sachlich auf die verschiedensten Veränderungen in der Gesellschaft Bezug genommen und die möglichen Folgen geschildert hat. Inwieweit seine verwendeten Forschungsergebnisse nun der Weisheit letzten Schluß bilden, kann ich nicht beurteilen. Eine etwas kritischere Sichtweise auf die Spiele scheint allerdings angebracht zu sein. hier zu finden: http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=31991
  3. Bist du dir da sicher? Ich möchte nicht wissen, wie hoch die Dunkelziffer ist, weil "Mann" sich schämt zur Polizei zu gehen und zu sagen "man hat mich vergewaltigt". Ich glaube, daß es häufiger passiert, als wir ahnen
  4. Nun, es scheint welche zu geben, die "wir haben verstanden...." http://www.ef-magazin.de/2012/07/23/3614-waffenbesitz-schluss-mit-den-massakern
  5. Irgendeine Firma hatte einmal Hochgeschwindigkeitsphotos von Schüssen gemacht und ins Netz gestellt. Weiß zufällig noch jemand, wer das war bzw. wo man die findet?
  6. Weil es entweder kein "lohnendes Ziel" ist oder aber man könnte selbst zum "Ziel" (z. B. der Medien) werden
  7. Warum hab ich nur das Gefühl, daß das der am meisten mißverstandene und am häufigsten mißbrauchte Satz in der Waffendiskussion ist?
  8. Nein, wir forschen, wie wir sie abwehren können.
  9. Wir sind sehr dicht beieinander. Ich stehe nur auf dem Standpunkt, daß über das, was du beschreibst, jeder selbst in seinem Bereich bestimmen kann und auch nur dort kann es geändert werden. Man muß aus dieser Spirale irgendwie ausbrechen. Auch sehe ich im "Leistungsdruck" nicht das Hauptproblem. Das würde ich in der "Pussifizierung" der Männer sehen. Dies führt auch zu einer geschlechtlichen Orientierungslosigkeit. Ein "weichgespülter Steinzeitjäger" verliert seine Orientierung. Dann alles andere auch noch auf die Schulter gepackt - tja, das war´s. Die falsch verstandene und brutal durchgesetzte Emanzipation hat auf beiden Seiten Verlierer geschaffen. Und ich sehe auf weiter Flur keine(n), der wieder Orientierungspfähle einschlägt. Allerdings gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer. Und den sehe ich in den zunehmenden Angriffen auf die Staatsmacht (Polizei). Auf vielen Feldern ist der Bogen einfach überspannt worden; ich denke, daß das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlagen wird.
  10. Ist auch zunächst einmal egal. Durch die Diskussion und auch durch die gezeigten Filme im Fernsehen ist ein neues "Beuteobjekt" kreiert worden, das bislang mehr oder weniger ein Schattendasein führte. Jetzt wird immer deutlicher, daß in Sportheimen auch Waffen zu finden sind und man "schaut halt mal nach, was man so gebrauchen kann". Wenn nichts "brauchbares" dabei war, was soll´s - einen Versuch war´s wert; beim nächsten Mal ist der Erfolg dann wahrscheinlich größer. Die Folge der wahrscheinlich zunehmenden Einbrüche wird sein, daß das Konzept der Vereine überprüft und die Auflagen verschärft werden. Bei kleinen Vereinen wird das an die Grenze der Belastbarkeit gehen und es werden wieder einige SchV weniger existieren.
  11. Du hast einen - wenn nicht sogar den wichtigsten - Punkt vergessen: wir sind eine "Erlebnisgesellschaft" geworden. Und um seine Kinder an diesem "Erleben" teilnehmen zu lassen, müssen sie reiten Tennis spielen, schwimmen und... und... und.... Das führt dazu, daß 6jährige den Terminkalender von Managern haben, aber keine Zeit mehr dazu, Kind zu sein und es geht das Gefühl verloren, Eltern zu haben, die für das Kind da sind, wenn es sie braucht - und sei es nur dazu, um auf eine kleine Wunde zu "pusten" und so Trost zu spenden. Die Gesellschaft hat m. E. fast völlig vergessen, was es heißt, Kind zu sein, was es heißt, dem Kind Grenzen zu setzen, das Kind zu trösten - für das Kind einfach nur da zu sein. Und genau da machen wir es uns m. E. zu einfach. Wir sind der Staat, wir sind die Gesellschaft und wir können - als Elternverteter - auch Einfluß auf die Schule nehmen. Aber wer möchte schon die entsprechenden Posten übernehmen und dann auch noch ausfüllen; wer will sich - zusätzlich zum Beruf - noch im Privatleben herumstreiten. Und wenn man streitet - wo sind die Mitstreiter? Man ist ja schließlich dazu gewählt, "die Interessen" (welche auch immer) zu vertreten. Wer wendet sich in kritischen Punkten an seine Abgeordneten und sagt ihm seine Meinung (auch wenn es erfolglos zu sein scheint)? - "Hat ja doch keinen Zweck!" Der Staat und die anderen Organisationen fördern nicht, sie sind einfach nur Nutznießer unserer Bequemlichkeit geworden. Und unsere Bequemlichkeit akzeptiert zwischenzeitlich ein einfaches "NEIN" oder "Geht nicht" oder ähnliche Floskeln. Wer etwas ändern wil, muß anfangen, sich selbst zu verändern
  12. Der Trottel von Vater ist die eine Seite der Medaille - die andere Seite: auch Tötungs"phantasien" entstehen nicht im luftleeren Raum. Bei all den tragischen Ereignissen kommt mir die Ursachenforschung viel zu kurz. In Erfurt gab es "Zielpersonen" (überwiegend Lehrkräfte) in Winnenden gab es diese "Zielpersonen" (überwiegend Schülerinnen - auch wenn man hier den Zusamamenhang bestreitet). Die "Problemlösung" ist zu einseitig auf das Waffenverbot gerichtet; dies sicherlich auch, um von Mißständen in der Schule/der Klasse/der Gemeinschaft abzulenken und um die "Probleme weiterhin gedeckelt zu halten. Ich habe den Eindruck, daß diese Art der Problemlösung mit dem Verschluß des Sicherheitsventils beim Dampftopf zu vergleichen ist, weil mich das "zischen" stört.
  13. Nöööö, man soll niemanden zu seinem Glück zwingen. "Reinhängen" nur insofern, daß man prüft, inwieweit wir dort "motivierend" unterstützen können. Aber da Brrrrr emen schon immer rot war, wieder rot geworden ist und wahrscheinlich auch rot bleiben will und wird, sollte man dieses "Land" auf die "Verlustliste" setzen.
  14. Sieht dann wohl so aus, als wenn es geschluckt wird. Normalerweise würde das "Gesprächsstoff" ohne Ende in den Vereinen geben. Die Brrrrrr emer sind schon lustig.
  15. Gerade wiedergefunden: Diskussion auf Phoenix am 22.07.2012 09:55 h nachfolgende Aaussage wurde gemacht von Norbert Beckmann-Dierkes, Referent für Mittel-Ost-Europa der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das Parlament läßt sich Zeit, um die Anti-Terror-Gesetze zu diskutieren. Sie wägen ab, welche Folgen Änderungen für die Gesellschaft und für das Rechtsverständnis der Bürger hat Dieses norwegische Beispiel bzw. diese Aussage sollten wir unseren gutmenschelnden Politikern jede Stunde einmal um die Ohren hauen.
  16. Noch ´ne Frage: Sind eigentlich schon irgendwelche Aktionen in Bremen bekannt geworden oder sind die "Strafgebühren" einfach so hingenommen worden?
  17. Findet jetzt die verbale Auseinandersetzung über die Schriftgröße statt?
  18. Und da sind wir dann wieder bei den ganzen Variationsmöglichkeiten: Leeres Magazin in der Waffe verhindert schnelle Schußbereitschaft kein Magazin in der Waffe, aber gefülltes Magazin in der Jackentasche (bitte nicht nach dem Grund dafür fragen) schnellere Schußbereitschaft. Wenn alle Möglichkeiten per Gesetz erfaßt werden sollen, wird das Waffenrecht irgendwo da ankommen, wo unser "begnadetes" Steuerrecht schon ist - alles geregelt - keiner weiß Bescheid. Wenn man etwas verhindern will, so muß man tatsächlich ALLE Waffen verbieten (daß das eine Illusion ist, sollte auch der Politiker begreifen, der aus Kraxtepelln kommt). Diese ganze Pseudosicherheitsschei§e muß wieder in den Orkus. Dieses ganze "Transportsystem" ist Ausdruck des Mißtrauens des Staates gegen seine Bürger und bewirkt letztendlich gar nix an zusätzlicher Sicherheit. Selbst dann, wenn ich meine Waffen teilgeladen transportieren würde, wäre sie nicht "unsicher"; wenn ich Blödsinn machen will, ist die Waffe am Mann und fertiggeladen. Zeigt nur, daß das Prinzip "Kreißsaal - Hörsaal - Plenarsaal" zu praxisfernen und lebensfremden Politikern führt.
  19. Mit den "geradeauslaufenkönnenden" haben wir es leider nicht immer (immer weniger) zu tun. Wenn die "Geiz ist geil-Mentalität" jetzt auch schon in Fachartikeln um sich greift, darf man sich über "Mißverständnisse" nicht wundern. Das ist leider ein Problem der fintenreichen deutschen Sprache. Und soviel Paltz um "geladen" noch unterzubringen sollte m. M. n. noch sein.
  20. Donnerwetter, das Holster zum Führen möchte ich sehen oder braucht man dafür ein Halfter
  21. Da wir alles mit einer gewisen Verzögerung von den Amerikanern übernehmen, besteht dann ja durchaus die Hoffnung, daß wir wieder "deutsche Verhältnisse" bekommen
  22. Neee, die wollen ein paar in Reserve haben, wenn Obama an die Registrierung von Schußwaffen geht (sich herantraut)
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