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Kopftücher bei Lehrerinnen an staatlichen Schulen?


karaya
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(satire an)

Alle deutschen Frauen sollten Kopftuecher tragen , das waere unseren Gaesten gegenueber ein feiner Zug , und wenns alle tragen dann faellt die arme Minderheit nicht mehr so auf.

Gesetzlich verfolgen koennte man dann jene deutschen Frauen die keines tragen und im Rest der Welt koennte niemand sagen die Deutschen diskriminieren Auslaender.

Problem geloest 8)

Naja , die Friseure wuerden vielleicht meckern , aber man kanns schliesslich nicht allen recht machen.

(satire aus)

:wink: elp

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cetus,

es ist ja toll, was du alles über meinen charakter weisst, weil ich mich gegen ein kopftuchverbot einsetze.

ach ja, und was ich die ganze zeit schon mal anmerken wollte: "so ein blödsinn!" und "jawoll" sowie "volle zustimmung!" sind keine argumente sondern lediglich verbale styroporflocken.

deinen charakter kenne ich nicht und habe es auch nicht behauptet!

meine meinung im letzten posting bezog sich gesamthaft auf menschen, die dem geschilderten verhaltensmuster entsprechen. wenn dies für dich nicht zutrifft freut mich das.

"jawoll" oder "volle zustimmung" darfst du so werten wie sie dastehen. sie sagen aus: "bin der gleichen meinung" oder sollen argumente des anderen posters bekräftigen. imho bin ich mir sicher, dass du das auch so gewusst hast :china:

"so ein blödsinn" ist meine meinung zu den äusserungen. die argumente findest du darunter - aber auch das hast du sicherlich gewusst :mrgreen:

und ja, noch etwas, toleranz ist gut und wichtig, allerdings nicht unbegrenzt.

meine toleranz hört ganz krass auf, wenn mir in meinem land staatsfremde meinen sagen zu müssen was ich zu tun habe und wie ich sie zu behandeln habe, oder sich hier nicht an unsere regeln und gesetze halten. :!:

toleranz kann und will ich ab einem bestimmten punkt auch nicht mehr für die eigenen landsleute aufbringen, die meinen durch ihr naives multikulti und "ach bin ich gut" verhalten diesen destruktiven kräften auch noch vorschub leisten zu müssen (egal ob bewusst oder unbewusst). :gulp:

ich bekenne mich zu unserem land und habe nichts gegen gäste oder einwanderer, allerdings - und das mit aller deutlichkeit - nach unseren spielregeln! :love:

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O.k., ok., ich werde mich nicht mehr an diesen Kopftuchtragenden, hier noch manchmal zusätzlich (im Sommer!) in Regenmäntel verhüllten Figuren stören. Zumindest dann nicht, wenn deutsche Touristinnen in arabischen und anderen "muselmanischen" Ländern GEFAHRLOS in kurzen Röcken herumlaufen dürfen. :mrgreen: :mrgreen:

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Ja stimmt wohl , dann eben noch eine Komission einrichten die den Regenmantel auch schon vorher verordnen kann :lol: (oder Ausnahmen genehmigen kann *hechel*)

:wink: elp

Aber wer kann solch eine schwerwiegende Entscheidung treffen? Was passiert wenn es mal zu einer fehlentscheidung kommt, und ein armes unbescholtener Bürger erblindet :shock:

Übrigends halte ich es für Notwendig die BDS Sportordnung dahingehend zu ändern, das beim 100/300m liegend schiessen Frauen von 18-26 grundsätzlich Miniröcke zu tragen haben.

Ebenso die FWDV 10 bei der Feuerwehr, was das Leitersteigen bestrifft 8)

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Nebenbei: auch das Schweizer Bundesgericht befasste sich mit dieser

Frage vor einiger Zeit in BGE 123 I 296. Kurzzusammenfassung:

Konfessionelle Neutralität der Schule, Glaubens- und Gewissensfreiheit einer

Lehrerin.

Das Schutzobjekt der Glaubens- und Gewissensfreiheit umfasst auch das in der

religiösen Überzeugung gründende Tragen besonderer Kleidungsstücke. Die

persönliche Freiheit kann dagegen nicht angerufen werden. Nicht einschränkbarer

Kerngehalt der Glaubens- und Gewissensfreiheit (E. 2).

Das gegenüber einer in einer öffentlichen Schule tätigen Lehrerin

ausgesprochene Verbot, in der Schule eine nach ihrer Auffassung den

Anforderungen des Korans entsprechende Kopfbedeckung zu tragen, stützt sich

vorliegend auf eine genügende gesetzliche Grundlage (E. 3).

Dieses Verbot entspricht einem überwiegenden öffentlichen Interesse

(insbesondere der konfessionellen Neutralität und dem Religionsfrieden in der

Schule) und ist verhältnismässig (E. 4).

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...aber mir als Nichtjurist ist nicht so richtig klar, warum eigentlich...

Nun, das BverfG hat gesagt, daß:

1) Kopftuchverbot nur aufgrund eines Gesetzes möglich ist

und

2) die Länder aufgrund ihrer Kulturhohheit solche Gesetze erlassen können oder nicht.

Klingt auf Anhieb so, als hätte man sich elegant aus der Affäre gezogen. Das Problem wird aber zum BverfG zurückkommen, denn einige Länder werden solche Gesetze nicht erlassen, es werden Lehrerinnen mit Kopftuch auftauchen und dann werden betroffene Schüler bzw. deren Eltern dagegen klagen, genau wie damals gegen die bayrischen Kruzifixe.

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Aber dann geht die "Eierei" doch immer weiter, anstatt mit der Faust auf den Tisch zu hauen und wie der Kanzler immer sagt: .. basta.. :evil:

aber das geht sicher nur am Stammtisch in der Kneipe oder im Schützenverein ... :wink:

und die Juristen haben immer Arbeit ..... :D

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jaja... und wenn man einen cowboyhut tragen will, dann soll man das in den usa machen ...

Damit hast Du gar nicht so unrecht, obwohl Du sicher etwas anderes gemeint hast. Ich käme mir im Ausland in Lederhosen deplaziert vor.

Ok, ok, natürlich auch in Deutschland :mrgreen:

Ich finde man sollte sich der Kultur eines Gastlandes aus Höflichkeit anpassen. Dazu zählt natürlich Spache, Kleidung, Kultur und religiöse Symbole. Wenn ich das nicht möchte, bleibe ich vielleicht besser in meinem Heimatland.

Gruß Bruce

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Gibts nicht sogar irgendein Gesetz, nachdem es Verboten ist in der öffentlichkeit vermummt rumzulaufen bzw zu fahren? Warum dürfen die ihre komischen Schleier und Gewänder tragen, aber ich zb keine Ski Maske?

darfst du gerne, ich erlaube es dir :mrgreen:

denn: vermummungsverbot nur bei angemeldeten demos

übrigens:

ein KOPFTUCH ist keine BURKA

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@ BruceWayne

Haste recht. Aber eine Unhöflichkeit (Kopftuchtragen) auch noch vor Gericht durchsetzen zu wollen, ist eine FRECHHEIT.

@ clifford

Deinen Humor in Ehren, diese Angelegenheit ist aber bitterernst. Wenn jetzt die Weichen falsch gestellt werden, dann gute Nacht.

Die Franzosen haben ihr Entgegenkommen und ihre Nachsicht den Islamisten gegenüber mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen und rechtsfreien Räumen in den Vorstädten gedankt bekommen.

Und wenn es so weit gekommen ist, hilft nur noch Gewalt. Das kann ja wohl auch nicht in Deinem Interesse sein.

@ Alle

Wenn die Muslimen ein Problem damit haben, mit Fundamentalisten in einen Topf geworfen zu werden, dann müssen sie selber für eine Distanzierung und Ausgrenzung von diesen Elementen sorgen.

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@ Alle

Wenn die Muslimen ein Problem damit haben, mit Fundamentalisten in einen Topf geworfen zu werden, dann müssen sie selber für eine Distanzierung und Ausgrenzung von diesen Elementen sorgen.

Da hast Du wohl Recht. Aber wir wissen es ja, je gemässigter, desto weniger wirst radikal durchgreifen. Aber den Radikalen ist jedes Mittel Recht um ihre Position zu festigen und auszubauen, und es sind gerade die Radikalen, die den meisten medialen Wirbel verursachen.

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