desertlandrover Geschrieben September 8, 2025 at 14:13 Geschrieben September 8, 2025 at 14:13 Servus! Bei einem Schützenkameraden ist der Sohn verstorben. Sportschütze GK und Wiederlader. Die Waffen hat der Sohn vor seinem Ableben verkauft. Nun steht der Erbe vor dem Rest und fragt mich um Hilfe. Ich gehe die Sachen demnächst mit ihm durch und helfe ihm selbstverständlich. Nun gibt es aber eine Tresor 0 oder 1 mit Doppelbartschlüssel und unbekanntem Inhalt. Der Schlüssel ist seit Monaten nicht auffindbar. 3 Schlüsseldienste sagen, dass sie ihn nicht zerstörungsfrei öffnen können, weigern sich aber den Trasor aufzuflexen, da der Verstorbene Wiederlader war und sich Pulver darin befinden könnte. Ich könnte mir vorstellen den Tresor anzubohren und dann mit dem Endoskop reinzugucken ob überhaupt was drin ist. Wie sind die so aufgebaut? Stahblech/ Beton??? Hat das hier schon mal jemand gemacht? Oder kennt jemand eine Alternative Öffnungsmethode?
Iggy Geschrieben September 8, 2025 at 14:55 Geschrieben September 8, 2025 at 14:55 Am 8.9.2025 at 16:13 , desertlandrover sagte: ... Wie sind die so aufgebaut? Stahblech/ Beton??? Hat das hier schon mal jemand gemacht? Oder kennt jemand eine Alternative Öffnungsmethode? ... Mit ziemlicher Sicherheit Stahlblech / Beton / Stahlblech. Das Stahlblech ist aber, das kann ich aus eig. Erfahrung sagen, schon recht schwer zu bearbeiten. Also deutlich was Anderes als St37. Mit einer guten 1-mm-Scheibe aber machbar. Bohrer wahrsch. nur mit HSSE oder ähnlich. Wg. dem Beton wirst Du aber mit gewisser Wahrscheinlichkeit 'paar Bohrer schrotten. Den Beton dann halt mit Hammerbohrer und dann durch den Beton wieder mit HSSE, wieder mit Verlusten. Ich habe mal bei einem A-Schrank u.a. die Putzstockhalterung und das Innenfach 'rausgemacht. Reicht. 1
Pastis Geschrieben September 8, 2025 at 15:19 Geschrieben September 8, 2025 at 15:19 Am 8.9.2025 at 16:13 , desertlandrover sagte: Wie sind die so aufgebaut? Stahblech/ Beton??? Die Tür ist aus Stahl. Dahinter das Schloß und Gestänge und wieder Stahl. Am einfachsten ist es den Schloßkasten rauszuflexen.
desertlandrover Geschrieben September 8, 2025 at 15:46 Autor Geschrieben September 8, 2025 at 15:46 Flexen will ich erstmal nicht. Ich möchte auch kein evtl gelagertes Pulver entzünden. Die Tür ist also vermutlich ohne Beton? HSSE Bohrequipment wäre vorhanden.
Pastis Geschrieben September 8, 2025 at 16:04 Geschrieben September 8, 2025 at 16:04 Am 8.9.2025 at 17:46 , desertlandrover sagte: HSSE Bohrequipment wäre vorhanden. Ich würde zwischen Schloß und Schaniere bohren. Da sollten keine Riegel sein.
Steven Geschrieben September 8, 2025 at 16:34 Geschrieben September 8, 2025 at 16:34 Hallo desertlandrover flexe dich langsam durch die Rückwand. Wenn das Pulver nicht offen darin verstreut ist (wer macht sowas) kann da nichts passieren. Alternativ einige 5mm Löcher reinbohren. Loch an Loch, und dann wie eine Fischkonserve öffnen. Auch durch das erste 5mm Loch kann man reinsehen. Die Tür ist am meisten gesichert. Von rückwärts oder von der Seite. Du wirst erstaunt sein, wie schnell du da rein kommst. Stefan 1
a2c Geschrieben September 8, 2025 at 16:38 Geschrieben September 8, 2025 at 16:38 Ist er denn verdübelt und wenn ja, wie? Gibt es Bohrungen? (ggf unten) Bohrst du durch den Schrank, ist er hin. Je nach Befestigungsweise und -untergrund kann es billiger sein, danach die Wand zu reparieren. Wenn es nur ein B-Schrank ist, hat er natürlich weit weniger Wert.
DirtyHarriett Geschrieben September 8, 2025 at 17:25 Geschrieben September 8, 2025 at 17:25 https://lockpick24.de/collections/dm-decoder *duckundweg* 2
RB199 Geschrieben September 8, 2025 at 17:50 Geschrieben September 8, 2025 at 17:50 Haben 0er und 1er nicht ein Loch hinten für die Verankerung? Ist der Schrank verankert? Wenn nicht, würde ich da zuerst schauen und ggf ein Endoskop da rein
schuster Geschrieben September 8, 2025 at 18:01 Geschrieben September 8, 2025 at 18:01 Ich glaube nicht, das der Waffenschrank als Pulverlager abgenommen wurde. Hier wird immer ein separater Lagerort vorgegeben.
DirtyHarriett Geschrieben September 8, 2025 at 18:39 Geschrieben September 8, 2025 at 18:39 Prinzipiell darfst du das Pulver in den Waffenschrank stellen. Wäre blöd, wenn es hochgeht, aber zumindest zu meiner Zeit verbot die Sprengstofflagerrichtlinie das nicht .
JuergenG Geschrieben September 8, 2025 at 19:44 Geschrieben September 8, 2025 at 19:44 Alte Schwarzpulverschützen soll auch schon gerne mal 'ne geöffnete Dose im Schrank gehabt haben. Flex - Bumm - Typen von der Wand abkratzen.
desertlandrover Geschrieben September 9, 2025 at 12:09 Autor Geschrieben September 9, 2025 at 12:09 Am 8.9.2025 at 19:25 , DirtyHarriett sagte: https://lockpick24.de/collections/dm-decoder Jo, ich habe diverse Sachen von Multipick, aber extra knapp 400 ausgeben? Verwundert mich aber, dass 3 Dienste sagen: "geht nicht zerstörungsfrei"
Glockologe Geschrieben September 9, 2025 at 12:14 Geschrieben September 9, 2025 at 12:14 Bei einem Doppelbartschloß bräuchte man da IMHO drei Hände. Da sind ein paar (man kann sie an den Zähnen des Schlüssels abzählen) Blechscheiben (Kulissen) drin, welche man in die pasende Position bringen müßte.
desertlandrover Geschrieben September 9, 2025 at 12:38 Autor Geschrieben September 9, 2025 at 12:38 Das wäre der Schrank. Und nein, ich riskiere weder mein Augenlicht, noch mein Leben oder auch nur (Körper-)Teile davon und flexe an dem Ding rum. Es ist völlig unbekannt ob und was da drin ist.
Jägermeister Geschrieben September 9, 2025 at 12:40 Geschrieben September 9, 2025 at 12:40 Ich würde in die Rückseite ein Loch fürs Boroskop bohren. Das kann man dann wieder zuschweißen, falls der Schrank verkauft werden soll.
a2c Geschrieben September 9, 2025 at 12:50 Geschrieben September 9, 2025 at 12:50 Am 9.9.2025 at 14:38 , desertlandrover sagte: Das wäre der Schrank. Und? Mal von der Wand abgerückt und auf eine mögliche Befestigung und vorhandene Bohrungen (hinten, unten) gecheckt? Bist du sicher, dass es ein 0er oder 1er und kein B ist? Sei auch beim Bohren vorsichtig - das kann ziemlich warm werden und beim Hammerbohren auch Funken geben.
RB199 Geschrieben September 9, 2025 at 12:52 Geschrieben September 9, 2025 at 12:52 Nochmal: Gibt es auf der Rückwand nicht ohnehin schon Löcher für die Befestigung? Meines Wissens nach ist die Möglichkeit zur Befestigung bei 0ern und 1ern vorgeschrieben und zu diesem Zweck sind dann vermutlich bereits Löcher mit einem ausreichend großen Durchmesser in der Rückwand vorhanden um mit dem Endoskop da rein zu gehen und mal zu schauen ob und was sich in dem Schrank befindet. Den Bildern nach ist der Schrank auch nicht mit diesen Löchern an der Wand verankert so das es kein Problem sein sollte an die Hinterseite zu kommen. Eventuell ist die Verankerungsbohrung aber auch im Boden, da könnte man dann zwar auch reinschauen allerdings müsste man den Schrank dann vorher Kippen was evtl auch wieder problematisch wäre 1
Jägermeister Geschrieben September 9, 2025 at 12:54 Geschrieben September 9, 2025 at 12:54 Es kommt auf die Zulassung des Herstellers an. Bohrungen gab es auch bei B und A. Und. Bei manchen sind die auch im Boden und nicht in der Rückwand (meist Aufpreispflichtig).
desertlandrover Geschrieben September 9, 2025 at 12:58 Autor Geschrieben September 9, 2025 at 12:58 Am 9.9.2025 at 14:50 , a2c sagte: von der Wand abgerückt Noch nicht, hab ihn gerade gefragt. Ich selbst war noch nicht vor Ort. Mir sieht es jetzt auch eher nach A/B als nach 0/1 aus, aber da ist der Vater wohl auch ein bisschen hilflos. Der ist bei uns, im Moment, nur Gastschütze, noch, ohne Sachkunde.
Jägermeister Geschrieben September 9, 2025 at 13:00 Geschrieben September 9, 2025 at 13:00 Kann man nicht bei der Behörde nachfragen, was dort gemeldet wurde als Aufbewahrungskonzept? 1
Steven Geschrieben September 9, 2025 at 13:00 Geschrieben September 9, 2025 at 13:00 Hallo dessertlandrover wo steht der Schrank denn? Sieht mir eher nach einem "läppischen" A-Schrank aus. Warum sollte beim Bohren Funkenflug entstehen? Guter Metallbohrer mit geringer Drehzahl. Wenn CN-Pulver drin ist, sehe ich keine Gefahr. Dass offen Schwarzpulver gelagert wird, halte ich eher für unwahrscheinlich. Um eine etwaige Gefahr beim Öffnen zu vermeiden, das Teil nach draußen an die frische Luft tragen. Stefan
desertlandrover Geschrieben September 9, 2025 at 13:03 Autor Geschrieben September 9, 2025 at 13:03 Im Keller bei mir in der Gegend. Oberpfalz Bohren ist kein Problem, nur flexen werde ich nicht, bzw erst wenn ich weiss, das kein Pulver drin ist.
erstezw Geschrieben September 9, 2025 at 13:36 Geschrieben September 9, 2025 at 13:36 Am 9.9.2025 at 14:54 , Jägermeister sagte: Bohrungen gab es auch bei B und A. Ja, das wäre typisch um das Umkippen durch das Gewicht der Tür zu verhindern.
desertlandrover Geschrieben September 9, 2025 at 19:05 Autor Geschrieben September 9, 2025 at 19:05 So, gerade erfahren dass hinten ein Loch drin ist. Werde bei Gelegenheit mal mit dem Endoskop reingucken und euch dann auf dem laufenden halten. 2
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