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Polizei schießt bei Bundeswehrübung in Bayern Soldat an


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Geschrieben
Am 23.10.2025 at 09:05 , Greenhawker sagte:

Wer ist denn hier nur der Dümmste???

Der deutsche Bürger der glaubt eine Zusammenabeit der Behörden in Deutschland kann funktionieren z.b. in Sachen Terrorbekämpfung.
Wenn man es nichtmal hinbekommt das eine angemeldete Übung der Bundeswehr bei den Polizeieinheiten Vorort ankommt dann frage ich mich wie das in Situationen funktionieren soll bei denen Zeitdruck herrscht.

  • Mag ich! 2
Geschrieben
Am 28.10.2025 at 16:39 , xhbkx sagte:

Wenn man es nichtmal hinbekommt das eine angemeldete Übung der Bundeswehr bei den Polizeieinheiten Vorort ankommt

Ich sitze da ein paar hundert Kilometer nördlich und bekomme keine dienstlichen Verständigungen mehr, aber ich habe das durch oberflächlichen Konsum von Medien mitbekommen und auch am Tag vor dem Vorfall dazu gepostet.

  • Mag ich! 2
Geschrieben
Am 28.10.2025 at 16:51 , Glockologe sagte:

aber ich habe das durch oberflächlichen Konsum von Medien mitbekommen und auch am Tag vor dem Vorfall dazu gepostet.

Das fordert aber Fähigkeiten (Lesen, Hören und verstehen) die scheinbar von den heutigen Polizeianwärtern nicht unbedingt gefordert werden, sie sollen nur "funktionieren".

Geschrieben

Eine schwere Panne bei einer Bundeswehr-Großübung wirft Fragen auf: Weshalb waren Polizei und Kommunen nicht besser informiert? Die Bundeswehr will nun nachbessern.

Niederaichbach. Nach dem schweren Zwischenfall bei einer Großübung vergangene Woche im bayerischen Erding hat die Bundeswehr nach eigenen Angaben ihre Kommunikationswege überprüft und intensiviert. «Wir haben ein ureigenes Interesse daran, dass so etwas nicht wieder passiert», sagte General Sandro Wiesner zum Abschluss der mehrtägigen, bayernweiten Übung in Niederaichbach. Die Bundeswehr unterstütze die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in dem Fall, der «Gott sei Dank glimpflich abgelaufen» sei.

Zum Auftakt der Großübung vergangenen Mittwoch hatte es einen Schusswechsel zwischen Angehörigen von Polizei und Bundeswehr gegeben, bei dem ein Soldat der Feldjäger leicht verletzt worden ist. Zuvor hatte ein Bürger der Polizei eine verdächtige Person mit Waffe - einen Bundeswehr-Angehörigen - gemeldet. Unklar ist, weshalb weder die Öffentlichkeit noch die örtliche Polizei ausreichend über das geplante Manöver informiert waren.

Übung nach Vorfall unterbrochen

Die Bundeswehr habe über das normale Maß hinaus mit den zivilen Trägern kommuniziert und öffentliche Behörden im Vorfeld informiert, sagte Oberst Marco Langhorst. Nach dem Vorfall sei die Übung zunächst unterbrochen worden. «Wir haben sehr intensiv diskutiert, ob wir die Übung fortsetzen oder nicht, und sind zu einem klaren Entschluss gekommen, gemeinsam mit dem Innenministerium, gemeinsam mit den Polizeibehörden, dass daran festzuhalten ist.»

Als Konsequenz sei intensiver über die Übung informiert worden, unter anderem an einem Bürgertelefon. «Wir haben nahezu eine Standleitung mit den Polizeibehörden gehabt. Wir haben sämtliche Lagen noch mal in Richtung der Landratsämter kommuniziert.»

Der Oberst schränkte aber auch ein, dass in dynamischen Lagen - wie sie geübt werden sollten - das militärische Führungspersonal sehr schnell handeln müsse, ohne die Lagen vorher zu kennen. «Das führt auch dazu, dass ich nicht alle Ortsangaben, alle Zeitangaben, alle Straßen, alle Plätze im Vorfeld bekanntgeben kann, weil der militärische Führer, das Führungspersonal, das dort eingesetzt ist, entsprechend reagieren muss.» 

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  • 2 weeks later...
Geschrieben

Nach dem versehentlichen Schuss eines Polizisten auf einen Soldaten geht die Aufarbeitung weiter. Die Anwälte des Soldaten melden sich nun zu Wort - und stellen Forderungen.

München/Erding. Der versehentlich bei einer Übung von einem Polizisten angeschossene Bundeswehrsoldat ist nach Angaben seines Anwalts weiter dienstunfähig. Sein Mandat sei keineswegs leicht verletzt worden, sondern habe eine massive Gesichtsverletzung davongetragen und werde dauerhaft entstellt bleiben, berichtete Anwalt Alexander Stevens. Wäre der Schuss wenige Millimeter abgewichen, hätte dies sogar seinen Tod bedeuten können, so der Anwalt.

Anwälte stellten Strafanzeige

Er stellte mit seinem Kollegen Holm Putzke Strafanzeige gegen die Polizeibeamten wegen versuchten Totschlags und gefährlicher beziehungsweise fahrlässiger Körperverletzung. Die Anwälte verlangen unter anderem die Sicherstellung und Auswertung von Bodycam-, Fahrzeug- und Luft-Videos sowie Funk- und Einsatzprotokollen. Zudem fordern sie ballistische Gutachten und die Vernehmung sämtlicher Einsatzkräfte und der Einsatzleitung sowie Einsicht in zahlreiche Unterlagen.

Fehlende Information führt zu schwerwiegender Panne

Zu dem Zwischenfall war es am Abend des 22. Oktober bei der Bundeswehr-Übung «Marshal Power» in Erding gekommen. Augenzeugen sahen einen bewaffneten Mann, sie vermuteten, dass von ihm eine Gefahr ausging und alarmierten die Polizei. Soweit bisher bekannt, war offensichtlich weder die Öffentlichkeit noch die Polizei ausreichend über den Start der Übung schon an diesem Tag informiert.

Es kam zu einem Schusswechsel, bei dem ein Feldjäger nach offiziellen Angaben leicht verletzt wurde. Er kam in ein Krankenhaus, das er demnach noch am Abend wieder verlassen konnte.

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