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Katja Triebel

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About Katja Triebel

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    Bannerkunde
  • Birthday 10/11/1964

Website

  • Website URL
    http://www.triebel.de

Persönliche Angaben

  • Sex
    Frau
  • Biografie
    Kann man in meinem Blog lesen: https://katjatriebel.com/about/
  • Wohnort
    D-13585 Berlin
  • Beruf
    Waffenhändlerin
  • Interessen
    Waffenlobby
  • Favorite gun
    PC-Tastatur
  • WSK-Inhaber
    Nein
  • WBK- Inhaber
    Nein
  • Jägerprüfung
    Ja
  • Erlaubnis nach § 7 oder 27 SprengG?
    Nein

Verbandsmitgliedschaften

  • Meine Verbandsmitgliedschaften
    GRA

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  1. Um gegen den #DEGunban aus Berlin vorzugehen, sollte man die Historie des #EUGunban aus Brüssel kennen. Alles Wissenswerte dazu habe und werde ich mit diesen beiden Tags auf der Seite der German Rifle Association publizieren, die sich für ein liberales Waffengesetz und die öffentliche Meinung zum privaten Waffenbesitz einsetzt. Ich hoffe, dass wir den #DEGunban in Berlin ebenso entschärfen können wie wir es in Brüssel geschafft haben und bitte alle, die Informationen zu lesen, zu verbreiten und selber zu handeln. Den Tag #DEGunban verwende ich, weil das Bundesministerium des Inneren (BMI) mehr verbieten will als die EU-Feuerwaffenrichtlinie vorschreibt. Das weiß ich so genau, weil ich 12 Monate – auch während meiner Chemobehandlung – gegen den #EUGunban in Brüssel gekämpft hatte – zusammen mit dem Working Team der Firearms United . Wir hatten viel erreicht, insbesondere für die Sammler und Sportschützen – aber auch für die normalen Bürger. Als die EU-Kommission ihren Entwurf zum #EUGunban vorlegte, sollten alle Waffen, die wie „Kriegswaffen“ aussehen, komplett verboten werden. Museen und Sammler hätten ihre Museumsstücke deaktivieren müssen, der Internethandel wäre komplett verboten worden, Schreckschusswaffen wären wie Repetierbüchsen behandelt worden. Bereits fünf Tage nach Veröffentlichung dieser abtrusen Vorschläge hatte ich über die Hintergründe berichtet und zum Widerstand aufgerufen: Gemeinsam gegen den EU Action Plan. Dies konnte ich tun, weil ich vorbereitet war. Der EU Aktionsplan gegen Feuerwaffen ist bereits seit Oktober 2013 Agenda der Europäischen Kommission. Der Entwurf der Waffenrichtlinie lag m.E. bereits 2014 in der Schublade. Man musste nur noch die große Evaluation 2015 abwarten, sich dort die „Rosinen rauspicken“ und dann eine Studie vom Sommer 2016, die mit falsche Daten und Kausalitäten gespickt war, verbreiten. Von daher hatte ich bereits im Sommer 2016 angefangen, Argumente gegen diese Studie zu sammeln. Das war hilfreich im Kampf gegen den EUGunban. EUGunban-Historie Sieg im Ausschuss LIBE (Mai 2016) Wir konnten den Ausschuss LIBE überzeugen, die meisten unsinnigen Restriktionen abzulehnen: Der Vorschlag eines Verbots von modernen Sportwaffen der Kategorie B7 (auch als „Militärwaffen“ bezeichnet) wurde abgelehnt. Der Vorschlag, deaktivierte Waffen und Replikas stark einzuschränken oder gar ihre Lizensierung und Registrierung anzuordnen, wurde abgelehnt. Sammler wurden aus dem Geltungsbereich der Richtlinie ausgenommen. Der Vorschlag, abnehmbare Magazine in ihrer Kapazität zu beschränken und sie somit auf die Liste „wesentlicher Waffenbestandteile“ zu setzen sowie eine EU-weite Waffenregistrierung zu verordnen, wurde abgelehnt. Das gleiche gilt für Schalldämpfer. Der Vorschlag der Sozialisten, eine zusätzliche Steuer auf Schusswaffen und Munition zu erheben, wurde abgelehnt. Wesentliche Waffenbestandteile müssen gekennzeichnet werden, der Vorschlag einer Kennzeichnungsverordnung für Munition wurde jedoch abgelehnt. Die Mitgliedsstaaten dürfen weiterhin ehemalige Militärbestände an Zivilisten verkaufen und unter bestimmten Bedingungen Lizenzen für Militärwaffen und Leichtwaffen der Kategorie A ausstellen. Der Vorschlag zur Verordnung EU-weiter verbindlicher medizinischer Standards und Tests für die Vergabe und Erneuerung von Lizenzen sowie EU-weiter standardmäßiger Ablaufdaten für alle Waffenlizenzen wurde abgelehnt. Personen unter 18 Jahren dürfen für das Jagd- und Sportschießen weiterhin Schusswaffen besitzen und verwenden, allerdings nur unter Aufsicht eines erwachsenen Vormundes, der ebenfalls im Besitz einer Waffenlizenz ist. Während der LIBE forderte, dass die europäische Richtlinie Bezug auf die „verbindliche sichere Lagerung“ nehmen soll, unterliegen die Bedingungen und Normen für besagte „sichere Lagerung“ den einzelnen Mitgliedsstaaten. EU-Mitgliedsstaaten müssen eine gemeinschaftliche Datenbank der lizensierten Waffenbesitzer erstellen. So sehr das auch nach Big Brother klingen mag, könnte hiermit der Weg für eine Waffenlizenzgegenseitigkeit geebnet werden. So geht Politik, wenn man demokratisch und mit Sachverstand an die Sache herangeht – auch gegen den Willen der Ausschussvorsitzenden, einer Grünen aus Schweden. Kompromisse statt Debatte bei IMCO (Juli 2016) Im Laufe der Verhandlungen mit den sieben Schatten-Berichterstattern wurden viele gute Vorschläge gekippt und zugunsten gemeinsamer Kompromisses verwässert, die dann auch von den Sozialisten und Grünen, die beide Restriktionen lieben, akzeptiert wurden. Anstatt – wie im Mai beim Ausschuss LIBE – über jeweils zwei gegensätzliche Vorschläge (Debatte) abzustimmen, wurden viele “faule” Kompromisse erstellt, die ohne statistische Grundlagen zustande kamen, aber mehrheitsfähig waren. Die Abstimmung von IMCO war eine Farce Weder konnten die normalen Ausschussmitglieder rechtzeitig die Kompromisse und Voting-Liste einsehen, noch hatten sie Zeit, diese mit ihren Parteikollegen abzustimmen. Auch fehlten Übersetzungen dieser wichtigen Gesetzestexte in andere Sprachen. Wir wissen, dass nicht alle MEPs Englisch können und wir wissen auch aus der Vergangenheit, dass die Übersetzer, die keine Ahnung vom Waffenrecht haben, schon heftigste Fehler gemacht haben. Weiterlesen hier: #Brüssel: Was geschah bei IMCO? Bereits bei der Interpretation durch Europa-Parlamentarier der CDU konnte man im August 2016 erkennen, dass Deutschland unbedingt ein Magazinverbot haben will und an Sondergenehmigungen kein Interesse hat. Undemokratische Beeinflussung „hinter dem Vorhang“ Nachdem die EU-Feuerwaffenrichtlinie von November 2015 bis Juli 2016 öffentlich im EU Parlament diskutiert wurde, während der Rat, die Kommission und das meinungsgebende Economic and Social Committee unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagten, ging die Verhandlung in den Trilog über, der wieder geheim seine Beratungen vornimmt. Wir hatten im Vorfeld versucht zu verstehen, wie Gesetze zustande kommen. Entweder haben wir die Regeln nicht verstanden oder es wird völlig anders gearbeitet als vorgesehen. Wir gingen davon aus, dass das Parlament (hier der Ausschuss IMCO) in der ersten Lesung seine Standpunkte darlegt, BEVOR der Rat dazu Stellung nimmt. Stattdessen mussten wir erfahren, dass der Rat bereits vorab (am 10. Juni) seine Stellungnahme abgab, und dessen Vorschläge bei IMCO zur Abstimmung nicht nur vorlagen, sondern sogar mehrheitlich akzeptiert wurden: Wir gingen davon aus, dass das gesamte Parlament – nicht nur die 40 MdEPs im Ausschuss – im November als 2. Lesung über die Vorschläge abstimmen. Stattdessen erfahren wir, dass es gar keine 2. Lesung gibt, sondern wir uns sofort im Vermittlungsausschuss (Trilog) befanden Wozu Regeln, wenn sie nicht eingehalten werden? Zuerst wird gegen die REFIT-Regeln verstoßen, die sich die EU auferlegt hat, um die Bürokratie zu verschlanken, indem vorab nicht die Meinung der Stakeholder eingeholt wurde. Dann wurde gegen das Prinzip der Subsidarität verstoßen. Dann wurden die Terroranschläge in Paris missbraucht, um die notwendige Folgeabschätzung nicht zu leisten. Dann wurde die Evaluation vom Dezember 2014 missbraucht, um Änderungen, die dort nicht vorgeschlagen wurden, durchzusetzen. Und nun wird auch noch die Abfolge des “ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens” verändert. Weiterlesen hier: #EUGunban: Wie geht es weiter? Trilog – EK will mehr Verbote (November 2016) Neuer Versuch der Kommission, explizit das Folgende zu verbieten: ALLE entnehmbaren Magazine über 10 Schuss für alle Feuerwaffen Zivile Feuerwaffen der „AR 15 Familie“, auch Derivate + Klone Zivile Feuerwaffen der „AK 47 Familie“, auch Derivate + Klone Strenge Regulierung von Magazinen und Halbautomaten Strengste Auslegung bei Ausnahmegesuchen Sofortige Umsetzung der Verbotsforderungen (noch binnen 2016) Lobbygruppen aktiv in Brüssel (Dezember 2016) Das Parlament sei „stark beeinflusst von der Waffen- und Sportschützenindustrie“, heißt es aus Kommissionskreisen gegenüber EURACTIV. Auch seien etwa Vertreter der Pro-Waffen-Organisation Firearms United bei jeder Parlamentsanhörung vor Ort gewesen und habe lautstark auf sich aufmerksam gemacht. Firearms United wehrt sich gegen solche Vorwürfe. Sie habe ihre Mitglieder zu den Emails an EU-Politiker zwar aufgerufen, aber für den Inhalt sei jeder selbst verantwortlich. Überhaupt wären die geplanten Einschränkungen ohne die vielen Emails an die Parlamentarier noch massiver geworden. „Nur das Europäische Parlament hört überhaupt noch auf uns“, sagt Katja Triebel von Firearms United auf EURACTIV-Anfrage. Der Widerstand des Parlaments gruppiert sich maßgeblich um die Berichterstatterin des Haushaltsausschusses, Vicky Ford. Bereits im Juli konnte die Politikerin der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) ihren Vorstoß zu einer abgeschwächten Reform des Waffenrechtsim Haushaltsausschuss durchsetzen. Ford argumentierte, die Interessen von Sportschützen und Jägern sollten nicht unter die Räder kommen. Im November trat sie als Referentin bei einer Konferenz der Lobbygruppe Firearms United in Brüssel auf, neben etwa Charanzová, Halla-Allo und anderen EU-Abgeordneten. Wie sehr der Einfluss von Lobbygruppen tatsächlich ist, lässt sich nur vermuten. Auffällig ist dennoch, wie offen sich Spitzen aus Parlament und Kommission mittlerweile über den Einfluss der Lobbygruppen beklagen. EURACTIV.de: EU-Waffenreform: Das Recht auf Halbautomatik Einigung im Trilog mit einem Teilerfolg für die Waffenlobby Die EU-Kommission hat im sogenannten Trilog einen Kompromiss bei der Verschärfung des Waffenrechts gefunden. Die vorläufige politische Einigung im Trilog enthält zwar viele der ursprünglichen Vorschläge der EU-Kommission wie das Verbot von automatischen Schusswaffen, die in halbautomatische Schusswaffen umgebaut wurden, die Einbeziehung von Sammlern und Museen in den Geltungsbereich der Richtlinie, die Regelung von Alarm- und Schallwaffen, die Regulierung der Internetverkäufe, die Regulierung der deaktivierten Waffen und mehr Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten. Aber das Gute daran ist, dass die meisten Regelungen im deutschen Waffenrecht bereits enthalten sind und daher für uns keine Verschärfung darstellen. all4shooters.com: EU-Kommission beendet den Trilog Geschichte wiederholt sich Aus den anderen EU-Ländern ist bekannt, dass die Innenministerien fast überall über die EU-Waffenrichtlinie hinaussschießen. Manche Referenten sind bereits vom Gesetzgebungsverfahren ausgeschlossen worden. Nach harten Verhandlungen wurde in einigen EU-Staaten der Spielraum der Waffenrichtlinie voll ausgenutzt und national sogar Erleichterungen eingeführt. In den meisten Ländern ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. In mehreren Staaten gab neben den neuen Restriktionen auch nationale Verbesserungen. So werden in immer mehr Ländern Schalldämpfer nicht mehr als wesentliches Teil betrachtet. Auch fielen einige Mengenbeschränkungen und andere nationale Auflagen, da es ja nun einheitliche Mehr-Auflagen für alle EU- und Schengen-Staaten gibt. Ausnahmen bilden Tschechien und Liechtenstein Tschechien hat gegen die Richtlinie geklagt. Die Regierung wird alle Spielräume der Waffenrichtlinie ausnutzen und hofft auf noch mehr Erleichterungen durch die Klage. Eventuell wird schon im Oktober 2019 geurteilt. Liechtenstein hat die Richtlinie fast 1:1 umgesetzt und nichts darüber hinaus – außer einem Verbot für Vorderschaftrepetier. Das Gesetz ist kurz, verständlich und wird zudem noch sehr anschaulich mit Fotos von verbotenen Gegenständen und sehr guten Erklärungen von der Regierung verbreitet. Es ist kaum möglich, aus Unwissenheit dagegen zu verstoßen. Ganz im Gegenteil zum deutschen Waffengesetz, das bereits vor der 3. Änderung niemand verstehen kann. Widerstand lohnt sich! Ich erwarte von den Verbänden und von Euch, dass Ihr genauso stark wie 2015/2016 für eine vernünftige Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie kämpfen werdet. Auch wenn das Kraft kostet. Schaut euch unbedingt die Stellungnahme des VdB an. Dort stehen viele vernünftige Vorschläge – auch für Erleichterungen. Anscheinend ticken wir Händler ähnlich oder wir haben in der Praxis ähnlich schlechte Erfahrungen gemacht: viele meiner Verbesserungsvorschläge sind in dieser Stellungnahme enthalten, wenn auch mit anderen (juristischen) Worten. Ruft eure Vertreter im Bundestag an und vereinbart einen Gesprächstermin während der Bürgerstunde vor Ort. Erklärt dort in vernünftigen Worten, was sich durch den Entwurf für euch ändern würde. Wenn Ihr euch das selber nicht zutraut, dann besorgt euch in eurem Umkreis Leute, die das können. Wer echte, persönliche Kontakte zu MdBs hat oder auch zu Spitzenpolitikern in den Bundesländern oder Parteien hat, der möge mich bitte anschreiben: katja(at)triebel.de Wenn ich mir was wünschen könnte, dann würde ich die gesamte Truppe, die den Gesetzesentwurf des BMI gestaltet hat, feuern. Warum? Weil diese offensichtlich Lügen verbreiten, sowohl was die Folgekosten angeht, als auch wie die EU-Waffenrichtlinie interpretiert wird. Da Wünsche oft nicht in Erfüllung gehen, wäre ich auch damit zufrieden, dass die Referententruppe eine Niederlage erleidet, so wie die EK in Brüssel, die auch nicht wusste, was sie macht. Gesamten Artikel anzeigen
  2. anscheinend werden in Niedersachsen keine neuen Vorteinträge gemacht ....
  3. Ich muss sagen, dass ich diesmal mit der Arbeit einiger Verbände sehr zufrieden bin. Der VdB und sicherlich auch andere (vom BSSB weiß ich es) haben tatsächlich ihre Mitglieder (beim VdB alle Mitglieder, beim BSSB bis runter auf Kreisverbände) sofort informiert und um Stellungnahmen gebeten, diese auch gelesen und eingearbeitet. So was hatte ich vorher noch nicht erlebt. Ich bin daher sehr gespannt auf die anderen Stellungnahmen., die sicherlich die nächste Woche veröffentlicht werden, insbesondere auch vom DJV, der ja für seine Mitglieder eine schnelle Verabschiedung wünscht, damit die Jäger wieder Schalldämpfer kaufen können. Das wäre aber für uns schädlich, da der EUGH die Klage von Tschechien eventuell im September beurteilen wird. Von daher wünsche ich mir, dass die Debatte noch bis Oktober läuft und nicht alles wieder im Mai in "trockenen Tüchern" ist und die GroKo keinen Änderungsantrag der Verbände annimmt..... Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben ....
  4. Ich kann dir versichern, dass sogar einige Verbände über Aktionen nachdenken, sofern das BMI auf die Stellungnahmen so reagiert wie so häufig geschehen: lesen und in den Papierkorb damit.
  5. Bei Firearms United kämpft momentan jedes Chapter für sich bei der nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie. Von daher gibt es dort nur intern Infos und extern nur die Ergebnisse, wenn etwas umgesetzt wurde.
  6. Seit einigen Wochen „wirbt“ die Presse für Führerscheintest für Senioren. Aktuell wird eine Forsa-Umfrage verteilt, bei der Nichtbetroffene (unter 60 Jahren) sich mit großer Mehrheit (66%) für einen Zwangstest im Alter aussprechen. Auch bei den Lesern des FOCUS sind 40% für eine solchen Test. Schaue ich mir jedoch die Unfallstatistik 2017 an, so würden wir – wenn überhaupt – ein Fahrverbot für 18-24-Jährige benötigen, um die Zahl der Verkehrstoten nochmals zu verringern. Zu beachten ist auch, dass die absolute Anzahl der im Verkehr Getöteten bereits auf dem tiefsten Stand ist – trotz höchstem PKW-Bestand. Wer den älteren Menschen das Auto nimmt, erhöht ihre Verletzlichkeit im Straßenverkehr, was wahrscheinlich zu mehr Verkehrstoten führen wird. Mit 21% Bevölkerungsanteil sind Senioren (ab 65 Jahren) nur an 13% der Unfälle mit Personenschäden beteiligt, d.h. sie sind stark unterproportional vertreten. Junioren (7% der Bevölkerung) waren bei jedem fünften Unfall mit Personenschaden (19,3%) als Fahrer die Hauptverursacher, d.h. sie sind extrem überproportional vertreten. Es stellt sich zudem die Frage, ob jede zusätzliche Einschränkung eine unzumutbare Belastung für den Einzelnen darstellt, ohne signifikant die Sicherheit der Gesellschaft zu erhöhen. Haben wir bereits das Grenzrisiko erreicht? 1953: 12.631 Verkehrstote bzw. 253 je 100.000 Fahrzeuge 1970: 21.332 Verkehrstote bzw. 120 je 100.000 Fahrzeuge 2017: 3.180 Verkehrstote bzw. 6 je 100.000 Fahrzeuge Unfallstatistik der Senioren Wer die Rechte anderer einschränken will, sollte nicht nur seinen Bauch befragen, sondern sich auch mit den Fakten und den möglichen Auswirkungen auseinandersetzen. Fakt ist, dass Senioren als Fußgänger sehr verletzlich sind Fakt ist, dass Senioren als Fahrzeugführer unterproportional zu ihrem Bevölkerungsanteil an Unfällen beteiligt sind. Fakt ist, dass Senioren als beteiligte Fahrzeugführer meist Hauptverursacher sind. Beim dritten Punkt sollte man sich die Verkehrsdelikte genauer anschauen: Die häufigsten Fehler sind „Vorfahrt nicht beachten“ und Fehler beim „Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren“. Letzteres setzt immer eine geringe Geschwindigkeit voraus. Im Gegensatz zu den Junioren fallen Senioren seltener auf, wenn es um zu hohe Geschwindigkeit, Drängeln oder Fahren unter Alkoholeinfluss geht. Ältere Menschen nehmen häufiger als – ungeschützte – Fußgänger am Verkehr teil und sind daher einem größeren Risiko ausgesetzt, schwerwiegende Verletzungen zu erleiden. 13,3 % aller Beteiligten an Unfällen mit Personenschaden waren mindestens 65 Jahre alt. An allen beteiligten Fußgängern stellten sie einen Anteil von 21,5 %, an allen Radfahrern von 16,9 % und an allen Pkw-Fahrern von 13,4 %. Damit hatte die Generation 65+ eine geringere Unfallbeteiligung als die anderen Altersgruppen. (Bevölkerungsanteil ist 21%) Die Gesamtzahl der im Straßenverkehr verunglückten Senioren hat seit 1980 um 33,6 % zugenommen, während die Zahl der Getöteten dieser Altersgruppe in diesem Zeitraum um mehr als zwei Drittel (– 68,9 %) zurückgegangen ist. Diese insgesamt positive Entwicklung traf jedoch nicht auf alle Arten der Verkehrsbeteiligung zu. Das bevölkerungsbezogene Risiko der Senioren in einem Pkw zu verunglücken, ist seit 1980 um 24,8 % gestiegen, das auf einem Fahrrad sogar um 63,0 %. Dagegen ist das Risiko älterer Menschen als Fußgänger zu verunglücken in diesem Zeitraum um 66,0 % gesunken. Diese unterschiedliche Entwicklung dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass die heutige Generation der Senioren häufiger ein Auto oder Fahrrad nutzt als noch vor etwa 30 Jahren. Unfallstatistik Senioren 2017 auf Destatis Weitere Argumente gegen einen Führerscheintest Senioren müssen relativ häufig Arztbesuche machen, viele wohnen in Gegenden ohne öffentlichen Nahverkehr. Das Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel setzt eine „Fußgänger-Tauglichkeit“ voraus. Einige Senioren sind zwar in der Lage, ihren Parkplatz zu erreichen, jedoch nicht in der Lage, Fußwege bis zum Bus zurückzulegen. Fußgänger sind stärker im Straßenverkehr gefährdet als PKW-Fahrer. Es gibt einen „natürlichen Aussiebeprozess“. Senioren, die nur noch eingeschränkt fahrtauglich sind, verursachen immer häufiger kleinere Unfälle, meist nur mit Sachschäden beim Einparken oder Abbiegen. Die Versicherungsgesellschaften reagieren darauf mit immer höheren Beiträgen oder gar Kündigung. Viele Senioren schätzen ihre Fahrtauglichkeit selber richtig ein. Sie fahren nicht im Dunklen, nur bekannte Strecken, außerhalb von Stoßzeiten oder verkaufen freiwillig ihr Fahrzeug. Verkehrstote verhindern I Um Verkehrstote zu verhindern, müsste man nach der Statistik den 18-24 jährigen Junioren das Autofahren generell oder zumindest in Dunkelheit verbieten. Diese Bevölkerungsgruppe fiel insbesondere mit Rasen und Drängeln auf, insbesondere die männlichen. Würde man nur die Statistik betrachten, müsste man ihnen – schon um die jungen Leute vor einem tödlichen Verkehrsunfall zu schützen – das Fahren ab 19 Uhr verbieten. 18- bis 24-jährige Verkehrsteilnehmer haben immer noch das mit Abstand höchste Unfallrisiko im Straßenverkehr. 16,1 % aller Verletzten und 12,4% aller Getöteten im Straßenverkehr [waren] im Alter von 18 bis 24 Jahren, obwohl nur jeder 13. der Gesamtbevölkerung (7,7 %) dazu zählte. Häufiger als andere Altersgruppen verunglücken die 18- bis 24-Jährigen als Benutzer von Pkw. Jeder fünfte Unfall mit Personenschaden (19,3 %), bei dem ein Pkw-Fahrer der Hauptverursacher war, wurde von einem 18- bis 24-Jährigen verursacht. 65,3 % der jungen unfallbeteiligten Pkw-Fahrer wurden von der Polizei als Hauptverursacher eines Unfalls mit Personenschaden eingestuft. Betrachtet man nur die besonders schwerwiegenden Unfälle, das sind die Unfälle mit Getöteten, so hatten in 2017 bei den 18- bis 24-jährigen Pkw-Fahrern die Unfallursachen „nicht angepasste Geschwindigkeit“ (32,3 % der Unfallbeteiligten), „falsche Straßenbenutzung“ (14,7 %) und „Alkoholeinfluss“ (6,2 %) eine wesentlich höhere Bedeutung als bei allen Unfällen mit Personenschaden. In der Zeitspanne zwischen 19 Uhr abends und 5 Uhr morgens starben im letzten Jahr 39,8 % der insgesamt 394 getöteten jungen Erwachsenen, während der entsprechende Anteil der übrigen Altersgruppen nur 21,7 % betrug. (Ihr Bevölkerungsanteil ist 7,7%). Unfallstatistik 18-24-Jährige 2017 Verkehrstote verhindern II Anscheinend machen wir bereits irgendetwas richtig, ansonsten wäre der Rückgang der Verkehrstoten trotz extremer Zunahme der vielen PKWs nicht so drastisch. Bildquelle: Unfallstatistik 2017 Die erzielten Fortschritte in der Verkehrssicherheit sind über einen langen Zeitraum betrachtet also immens. Die Zahl der Getöteten ging bundesweit seit 1970 um 85,1 % zurück. Die Zahl der Verletzten sank um ein Drittel (– 32,5 %). Die Entwicklung ist umso bemerkenswerter, da gleichzeitig der Kraftfahrzeug-Bestand stark gestiegen ist: 1953 hatte es nach Aussage des Kraftfahrtbundesamtes in Deutschland 4,8 Millionen zugelassene Kraftfahrzeuge gegeben. 2017 waren es 57,6 Millionen, also 12-mal so viele. Bezogen auf 100 000 zugelassene Fahrzeuge ist das Risiko, bei Unfällen im Straßenverkehr zu sterben, somit deutlich gesunken: 1953 waren auf 100 000 Fahrzeuge rund 265 Getötete gekommen, 1970 waren es 102 Getötete und im Jahr 2017 noch 6 Getötete. Im Jahr 2017 kamen 1 077 Menschen bei Geschwindigkeitsunfällen ums Leben, 60 079 wurden verletzt. Damit starb mehr als jeder Dritte (34 %) aller im Straßenverkehr Getöteten bei Unfällen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit. Unfallstatistik 2017 Wo bleibt die Risikokompetenz? Googelt man nach Risiko, so findet man Tausende Artikel in Bezug auf Wirtschafts-Wissenschaften und Arbeitssicherheit, aber kaum etwas zu Grenzrisiken für die Gesellschaft. Das Grenzrisiko bezeichnet das „allgemein akzeptierte“ Risiko für Gefahren, die zu einer bestimmten Tätigkeit gehören. Akzeptiert wird ein Risiko dann, wenn die Kombination aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Schadens den Menschen erträglich erscheint. (Wikipedia) In der Wirtschaft gibt es viele Berechnungen, mit denen versucht wird, die Auswirkung präventiver Maßnahmen auf das Risiko einzuschätzen. Irgendwann ist dort ein Punkt erreicht, wo die Kosten-Nutzen-Analyse zeigt, dass zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen so geringe Auswirkungen haben, dass sich der Einsatz nicht lohnt. Ich bin mir sicher, dass ein Führerschein-Test für Senioren eine unnütze Präventionsmaßnahme ist und sogar die Zahl der Todesopfer erhöhen wird. Es ist davon auszugehen, dass viele Senioren den Test nicht bestehen, da ein Zwangstests sinnlos wäre, wenn fast alle es schaffen. Die Durchgefallenen müssten dann ungeschützt als Fußgänger am Verkehr teilnehmen und würden auf wichtige Arztbesuche oder auch Freizeitaktivitäten verzichten, die ihren Gesundheitszustand verbessern, da ihnen ihre Mobilität entzogen wurde. Die Einschränkung der Betroffenen ist um ein Vielfaches größer als der gesellschaftliche Nutzen. Dazu muss man sich nur die Zeitreihen anschauen und die Statistik lesen. Senioren sind unterproportional an Unfällen beteiligt und fallen selten durch zu hohe Geschwindigkeit und Drängeln (Hauptunfallursache für Verkehrstote) auf. Also sollte man sie in Ruhe lassen! Anscheinend gibt es jedoch von der Regierung ein Nudging in Richtung Fahrverbot für Senioren oder viel zu viele junge Journalisten, die mit ihrer „Haltung“ die „Welt verbessern wollen“. Ansonsten würde die Presse davon nicht am laufenden Band ohne Gegenargumente berichten…. Gesamten Artikel anzeigen
  7. Der Vielflieger der „Umwelthilfe“ will den kleinen Leuten den Silvester-Spass verbieten. Die Deutsche Umwelthilfe warnt vor einer hohen Feinstaubbelastung zu Silvester und fordert eine Verlegung von Feuerwerken aus belasteten Innenstädten. Zugleich fordert die Umwelthilfe Verbote für Silvesterböller und mit Schwarzpulver angetriebene Raketen, die für die „extremen Feinstaubwerte“, aber auch viele Brände und Verletzungen verantwortlich seien. FOCUS vom 21.11.2018 Bereits im Januar 2017 beschäftigte sich die Unstatistik mit den Silvesterknallern, da die „Umwelthilfe“ ihre Silvesterknaller-Verbots-Kampagne mit Hilfe der wichtigsten Zeitungen verbreiten konnte. (Mit der „Unstatistik des Monats“ hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Dortmunder Statistiker Walter Krämer und RWI-Vizepräsident Thomas K. Bauer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen.) Schall und Rauch statt akute Gesundheitsgefahr Fazit der Unstatistik im Januar 2017 : Auch wenn das private Silvesterfeuerwerk einmal im Jahr zu einer Grenzwertüberschreitung beiträgt und die Lärm- und Geruchsbelästigung zurecht nicht jedem gefällt, ist weder das Böllern selbst besonders giftig, noch hat es im Jahresverlauf große Auswirkungen. Der Feinstaubhysterie muss diese Tradition also nicht zum Opfer fallen. Silvester versus Flugmeilen Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der „Deutschen Umwelthilfe (DUH), bezeichnet das Böllern zu Silvester als „nicht mehr zeitgemäßes Vergiften der Luft“, verbringt aber selber jedes Jahr mehrere 100.000 km in der Luft. Er gehört seit Jahren zum kleinen, erlauchten Kreis der Lufthansa-Vielflieger (HON Circles). Diesen Status erreicht man, wenn man innerhalb von zwei Jahren 600.000 Meilen fliegt. Das entspricht in etwa 28,5 Erdumrundungen. Wer die begehrte schwarze Karte besitzt, wird vor und nach dem Flug in exklusiven Topkunden-Lounges verwöhnt und auf Wunsch sogar in einem Porsche-Cayenne direkt zum Flugzeug gebracht. Resch rechtfertigt seine rastlosen Flugeinsätze mit der Teilnahme an internationalen Klimakonferenzen und -projekten. Außerdem müsse er mehrmals pro Monat zwischen der DUH-Zentrale am Bodensee und dem Verbandsbüro in Berlin pendeln. DER SPIEGEL 12/2007 Zeitgemäß und „luftschützend“ wäre es, die Zentrale und den Wohnort nach Berlin zu verlegen, um dieses Pendeln einzustellen. Alternativ könnte man für Kurzstrecken (alle nationalen Strecken) auch die Bahn und öffentlichen Verkehrsmittel benutzen statt Flugzeug und Porsche. Atmen Bewohner rund um den Flughafen jedes Jahr das Zigfache der Silvesterbelastung an Ultrafeinstaub ein? Ja, sagen die Ingenieure Joachim Alt und Wolfgang Schwämmlein von der „Initiative gegen Fluglärm in Mainz„. Sie untersuchen seit Jahren den Ultrafeinstaub durch Flugzeuge und weisen mit Messungen aus Hessen nach, dass am Flughafen täglich Werte produziert werden, die zwei- bis dreifach über der Silvesterbelastung liegen. Es war kurz vor Silvester, als Experten des Umweltbundesamtes vor wahren Feinstaub-Exzessen warnten: Ausgelöst durch Silvesterfeuerwerk würden rund 4000 Tonnen giftigen Feinstaubs freigesetzt, das seien 15 Prozent der Menge, die Autos und Lkw im ganzen Jahr erzeugen, warnten die Experten. „In Raunheim“, sagt Wolfgang Schwämmlein, „haben die Bewohner praktisch jeden zweiten Tag Silvester – und zwar in dreifacher Höhe und über Stunden hinweg.“ Mainz& vom April 2018 Mit unterschiedlichem Maß gemessen Während „Umwelthilfe“, Politik, EU und die Medien sich auf Silvester und Autoverkehr stürzen und Dieselverbote, Tempo 30 auf Hauptstraßen und Tempo 120 auf Autobahnen fordern, um den Feinstaub zu reduzieren, wird der Ultrafeinstaub des Flugverkehrs komplett ignoriert. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass diese Kampagnenhelfer häufiger als der bundesdeutsche Durchschnitt fliegen und selten in der Nähe eines Flughafens wohnen. So sind z.B. die Wähler der Grünen die absoluten Vielflieger.. „Wer nur den Grobstaub misst, der ist entweder nicht besonders schlau oder will die Öffentlichkeit täuschen“, sagt etwa Schwämmlein, Mitglied der Initiative gegen Fluglärm in Mainz. Denn gefährlicher seien die Feinstäube und insbesondere der Ultrafeinstaub. Eine Autobahn mache sich schon in 300 Metern Entfernung nicht mehr bemerkbar, der Flugverkehr wirke sich flächendeckend aus. FNP vom Oktober 2018 Elite gegen das kleine Volk Als Verkäuferin von Silvesterpyros und Besitzerin eines SUV-Diesels bin ich beim Thema Feinstaub nicht unvoreingenommen. Aber diese Kampagnen gegen Silvesterknaller und Autos ist meines Erachtens ein Kampf der Eliten gegen das kleine Volk. Ich bin das letzte Mal im November 2016 geflogen (Feuerwaffen-Konferenz im Europaparlament in Brüssel). Ich bin das letzte Mal im Juni 2017 weiter als 150 km mit meinem 6-Jahre-alten Auto gefahren und konnte (weil niemand auf der Autobahn war) lange Zeit 160 bis 195 km/h fahren. Wir veranstalten jedes Jahr zu Silvester ein Feuerwerk mit Raketen. Ich bin mir sicher, dass meine persönliche Luftverschmutzung als Vertreterin des „kleinen Volks“ weit geringer ausfällt als die der Eliten. Ich verstehe auch nicht, warum im Zeitalter der Videokonferenzen „Umweltschützer“ Millionen an Flugmeilen verprassen, um weltweit an Konferenzen zum Umweltschutz teilzunehmen. Ich kann mir nur vorstellen, dass die dort geführten Gespräche im Hinterzimmer oder Restaurant schwerer wiegen als die Vorträge in der Öffentlichkeit. Gesamten Artikel anzeigen
  8. I. Prof. Dr. Reinhard Merkel „Suggestive Irreführung“ über die völkerrechtliche Bindung Sogwirkung auf Migranten Geheimhaltung II. Privatdozent Dr. habil. Ulrich Vosgerau Irreführung über rechtlich unverbindliche politische Ziele „Soft Law“ wird völkerrechtliches Gewohnheitsrecht Antidemokratische Prozesse III. Fazit (des Bloggers) FASSADENKRATZER Die Bundesregierung und die sie unterstützenden Altparteien werden nicht müde, mit medialer Unterstützung dem Volk einzuhämmern, der Globale Migrationspakt der UNO sei völkerrechtlich nicht bindend, Deutschland behalte seine Entscheidungsfreiheit. Und sie verweisen dazu auf entsprechende Formulierungen im Text des Paktes. Kritiker werden als Lügner und Verschwörungstheoretiker diffamiert. Dabei werden aber bewusst oder mit der Arroganz der Unwissenheit bindende Implikationen und völkerrechtliche Langzeitwirkungen unterschlagen, die zu Gewohnheitsrecht führen. Rechtsexperten erheben warnend ihre Stimme. Ursprünglichen Post anzeigen 3.240 weitere Wörter Gesamten Artikel anzeigen
  9. Der FOCUS beschreibt, wie Linksextremisten den friedlichen Protest im Hambacher Forst missbrauchen und klärt über Hintergründe der Interventionistischen Linken auf. Um die Rodung des Hambacher Forsts für den Braunkohletagebau zu stoppen, werfen sie schon mal Steine und übergießen Polizisten mit Fäkalien. Die fragwürdigen Aktionen militanter Öko-Protestler finden Zuspruch auch bei gemäßigten Naturschutzverbänden. FOCUS-Online-Recherchen offenbaren, wie linksradikale Gruppen den Zwist um 200 Hektar Wald zum Kampf gegen das kapitalistische System missbrauchen. FOCUS vom 27. Oktober 2018 Was FOCUS hier über die Interventionistische Linke (IL) schreibt, sieht mir gefährlicher aus als alles, was ich bisher über Reichsbürger, Prepper oder Identitäre Bewegung (IB) gelesen habe. Anscheinend gibt es ein breites Netz von 800 linksradikalen Mitgliedern, die einen Systemsturz anstreben: In 15 NRW-Städten unterhalten ultrarote Agitatoren Zentren und Treffpunkte, in denen auch die IL agiert. (FOCUS) Zudem gibt es 80-100 internationale kampfbereite Demo-Touristen, die wie beim G20 Gipfel oder im Hambacher Forst zur Unterstützung anreisen. Allianz von BUND mit Linksextremisten Ich bin echt gespannt auf die Reaktion des BUND, dem in diesem Artikel unterstellt wird, diese extrem gewaltbereiten Linksextremisten zu unterstützen: Um die Allianz zwischen friedlichen Öko-Protesten und militantem Braunkohlewiderstand zu festigen, stellten die Naturschützer von BUND auch ein Grundstück den radikalen Braunkohlegegnern zur Verfügung, um dort etwa mit Besetzern ein „Widerstandskreuz“ aufzustellen. Auch bei einem vom BUND organisierten und finanzierten „Camp for Future“ konnten die militanten Öko-Kader ihre rabiate Gangart präsentieren. (FOCUS) Beliebt bei Rechtsextremen: Tierschutz Umwelt-, Natur- und Tierschutz sind auch bei den Rechtsextremisten ein beliebtes Thema: Zu den Organisationen, die über ihre Distanzlosigkeit dem UL (Universelles Leben) gegenüber die Tierrechtsbewegung weit nach rechtsaußen öffnen, zählen namentlich der Arbeitskreis Tierrechte&Ethik (AKTE), der Politische Arbeitskreis für Tierrechte in Europa (PAKT), die Aktion Kirche und Tiere (AKUT) oder die Partei Mensch Umwelt Tierschutz [..] Hinzugekommen sind bis heute: Animal Spirit, Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche, Deutsches Tierschutzbüro, PeTA Deutschland, Schüler für Tiere, Stimmen der Tiere, Tierschutz-Notruf, Unabhängige Tierschutz-Union Deutschlands und zahlreiche andere; dazu besagte Initiative zur Abschaffung der Jagd sowie der Brennglas-Verlag. [..] Die Versuche der „neuen Rechten“, in der Tierrechtsbewegung mitzumischen, verfolgen eine klar erkennbare Strategie: Die vermeintlich emanzipativen Inhalte sind nur vorgeschoben, tatsächlich geht es darum, jugendkulturkompatibel zu sein und mit gesellschaftskritischem Anstrich neue Anhänger zu gewinnen. Colin Goldner (2007) Der braune Rand der Tierrechtsbewegung Beide extremen Ränder wenden sich also dem Tier-, Natur- und Umweltschutz zu, um neue Anhänger zu gewinnen. Eventuell ist im Erstarken der extremen Ränder (links wie rechts) der aktuelle Höhenflug der Grünen zu erklären, die diese ja Themen gepachtet haben. Zum Weiterlesen in meinem Blog: Reichsbürger – Oberste Priorität? (Juli 2018) Universelles Leben (August 2014) Gesamten Artikel anzeigen
  10. Es gibt jetzt eine Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/keine-kriminalisierung-von-taschenmessern? +++ Petition gegen Waffenverbotszonen und Messerverboten +++ Am 1. Oktober hatten wir euch auf drohende #Waffenverbotszonen und #Messerverbote hingewiesen - mit Musterbrief. https://german-rifle-association.de/waffenverbotszonen-protest-gegen-messer-trageverbot/ Heute teilen wir die Open Petition von Kai Schaffarczyk, dem Inhaber des Messershops Schweizermesser-Essen Es gibt auch eine PDF für manuelle Unterschriften: https://www.openpetition.de/pdf/unterschriftenformular/keine-kriminalisierung-von-taschenmessern Und einen Aushang für das Schwarze Brett in eurem Verein mit QR-Code und Abrißzettelchen: https://www.openpetition.de/pdf/abrisszettel/keine-kriminalisierung-von-taschenmessern Open Petition ist eine sehr gute Plattform. Sowohl die Organisation als auch die Server von openPetition haben ihren Sitz in Deutschland und unterliegen somit dem Bundesdatenschutzgesetz sowie dem Telemediengesetz. Alle Datenübertragungen zu den Servern werden mit SSL verschlüsselt. https://de.wikipedia.org/wiki/OpenPetition
  11. Ich habe eben dort im Büro angerufen. Herr Kartes hat eine eigene Meinung, die mir aber nicht mitgeteilt wurde. Die Anfrage hat er im Auftrag eines Jägers und Sammlers aus seinem Wahlkreis gestellt. Falls irgendjemand "Meinungen beeinflussen" will, dann solle man sich doch bitte an die Abgeordneten des Innenausschusses wenden. --> Nur die Innenausschussleute dürfen eine Meinung formulieren/haben? Das Telefonat war kurz und schnippisch ....
  12. Ich weiß, ich bin nur noch selten hier.... aber das sollte nicht untergehen. Falls jemand eine Petition starten will, bitte auch email an mich: katja@triebel.de
  13. Machst du eine? Ich habe nur den Musterbrief geteilt. Würde auch deine Petition teilen.
  14. Sie versuchen, Ihren auf Logik, Beweisen und harten Fakten fundierten Standpunkt zu verteidigen oder durchzusetzen? Sie schaffen es aber nicht? Wenn Sie die Regeln kennen, welche die Denunzianten und Wahrheitsleugner anwenden, können Sie daraus die jeweilige Gegenmaßnahme entwickeln. Die folgenden Regeln stellen eine wirklich harte Probe für den Vorgeführten dar. Doch nicht gleich verzweifeln, ab jetzt kennen Sie ja die Spielregeln. Es gibt Menschen, denen können Sie beliebige Argumente um die Ohren hauen, sie reagieren einfach nicht darauf. Bringt Sie das gelegentlich zur Verzweiflung? Sicher tut es das. Dabei haben Sie doch bei Ihren Fachthemen eindeutig die besseren Argumente. Sie haben Fakten und Zahlen. Ihr Gegenpart übergeht jedoch einfach Ihre Argumentation und stellte Sie konsequent Stück für Stück in aller Öffentlichkeit bloß, ohne auch nur ein echtes Argument zu benötigen. Und die weiteren Zuhörer stimmen ihm zu – Sie stehen völlig alleine da mit Ihrer “seltsamen” Meinung. Sind Sie im falschen Film? Hinterher sprechen Sie dann Ihre Freunde auch noch an und meinen: “Du hast Dich da in was verrannt und festgefahren. Vielleicht solltest Du Deine angeblichen Fakten nochmals nachrecherchieren.” Platzt Ihnen dann innerlich der Kragen? Kann ich verstehen. Jetzt schauen Sie mal, nach welchen Kriterien Ihre Gegner vorgehen könnten. Ob diese dabei systematisch und wissentlich diese Regeln anwenden, sei einmal dahingestellt: Reagiere empört. Beharre darauf, dass dein Gegner eine angesehene Gruppe oder Person angreift. Vermeide die Diskussion der Tatsachen und dränge den Gegner in die Defensive. Dies nennt man auch das “Wie kannst du es wagen-Manöver“. Denunziere den Gegner als Verbreiter von Gerüchten, ganz egal welche Beweise er liefert. Falls der Gegner lnternet-Quellen angibt, verwende diesen Fakt gegen ihn (unseriös, Verschwörung). Beharre darauf, dass die Mainstream-Medien einzig und allein glaubwürdig sind, dessen ungeachtet, dass wenige Superkonzerne den Medien-Markt dominieren. Missinterpretiere den Gegner: Unterstelle ihm eine Position, die sich dann leicht attackieren lässt. Setze den Gegner mit inakzeptablen Gruppen gleich: Spinner, Terroristen, Rechtsradikale, Rassisten, paranoide Verschwörungstheoretiker, religiöse und sonstige Fanatiker usw. Lenke damit von einer Diskussion der Tatsachen ab. Stelle die Motive des Gegners in Frage. Verdrehe oder übertreibe jeden Fakt, um den Gegner aussehen zu lassen, als wäre er von persönlichen Vorteilen motiviert. Stelle dich blöd. Ganz egal welche Beweise und logische Argumente durch den Gegner vorgelegt werden, vermeide grundsätzlich jede Diskussion mit der Begründung, die Argumentation des Gegners ergibt keinen Sinn, enthält keine Beweise und ist fernab der Logik. Erkläre, die Position des Gegners sei ein alter Hut, schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert. Erkläre, das Inredestehende sei zu komplex, um jemals die Wahrheit herausfinden zu können. Selektiere: Suche nur Tatsachen, die deine von Beginn an festgelegte Position unterstützen, und ignoriere alle Tatsachen, die ihr widersprechen. Setze gesellschaftliche Position mit Glaubwürdigkeit gleich: “Wer bist du schon dass du diesem Politiker/Wirtschaftsfachmann/wem auch immer so etwas unterstellen kannst?“ Verlange, dass dein Gegner alles erklärt. Bestehe auf unmöglichen Beweisen. Werte jede offene Frage als argumentative Bankrotterklärung. Provoziere deinen Gegner, bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin wird er abqualifiziert, weil er keine Kritik verträgt. Erkläre pauschal große Verschwörungen als unmöglich durchführbar, da viel zu viele Menschen daran beteiligt sein müssten und die Sache ausplaudern könnten. Ignoriere den Fakt, dass bei einer großen illegalen Operation die einzelnen ausführenden Abteilungen voneinander abgeschottet sind und nur soviel wissen, wie sie für die Ausführung ihres Teils der Operation benötigen. Ignoriere den Fakt, dass eine strenge Hierarchie besteht, jeder nur seinen Befehlen folgt und keine unbequemen Fragen stellen darf. Wenn der Gegner sich nicht durch die genannten Taktiken klein kriegen lässt, fahre einfach solange fort, bis der Gegner ermüdet und sich aus Frustration zurückzieht. Finde rhetorische Fehler und unterstelle dem Gegner, sich mangels Sachkenntnis nicht einmal klar ausdrücken zu können. (… oder Rechtschreibfehler) Quelle: Mikrocontroller.net (Hervorhebungen und Anmerkungen in Klammern von mir) P.S. Ich selber würde die Worte „Denunzianten und Wahrheitsleugner“ nicht benutzen (Einleitung). Ich glaube auch nicht an eine hierarchische Verschwörungstheorie (Punkt 13). Der obige Text ist halt eine 1:1 Kopie. Aber ich sehe eine Gefahr: Die Straße gehört der Opposition Wenn Milliardäre angeblich unpolitische NGOs finanzieren, wenn auf Steuerzahlerkosten Menschen mit Bussen zu Gegendemos gebracht werden, wenn Minister an Gegendemos teilnehmen, während die eigentlichen Demonstranten auf eigene Kosten anreisen und gegebenenfalls auch noch berufliche Nachteile auf sich nehmen, weil sie eben diese Politik kritisieren, dann läuft hier etwas gewaltig schief mit dem Recht auf Demonstrationsfreiheit und außerparlamentarischer Opposition. Im Gegensatz zu staatlich gelenkten Demonstrationen, die z. B. als Massenaufmarsch die Unterstützung für ein politisches System symbolisieren oder als Militärparade dessen Schlagkraft vor Augen führen sollen, ist die Demonstration in pluralistischen Demokratien eher eine oppositionelle Ausdrucksform, ein Ventil und Mittel zur Einflussnahme für diejenigen, die mit Handlungen und Leistungen des politischen Systems oder dem System insgesamt unzufrieden sind und Veränderungen oder Reformen einfordern. Bundeszentrale für politische Bildung So ähnlich sieht es auch der Journalist Max Thomas Mehr: Die Straße gehört der Opposition! Minister haben da nichts zu suchen. Seine Forderung an Politiker: Regiert endlich und geht erst wieder demonstrieren, wenn ihr in der Opposition seid. Minister auf Demonstrationen (Deutschlandfunk) Gesamten Artikel anzeigen
  15. Roger Letsch, dessen Blog unbesorgt.de häufig bei Henrik M. Broders „Achse des Guten“ zitiert wird, kritisiert das mangelnde Demokratieverständnis der „WirSindMehr“ Aktion. Ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand unter den Konzertbesuchern auf die Idee kam, sich Gedanken über die tiefere Bedeutung dieses „Wir sind mehr“ zu machen. Doch dieser Satz, der etwas ausführlicher ja heißen will „Wir sind mehr als ihr, deshalb sagen wir, wo es lang geht, was richtig und was falsch ist“ grenzt aus und zieht eine scharfe Linie zwischen „Uns“ und „Denen“. … „WirSindMehr“ ist das Prinzip, mit dem man auch eine Gruppenvergewaltigung rechtfertigen könnte. …Demokratie geht sicher anders. Demokratie bedeutet, dass keine Mehrheit sich an den verbrieften Rechten aller vergreift, auch nicht an den Rechten derer, die sich nicht zur Mehrheit rechnen. Dieses Prinzip gerät vollkommen aus dem Blick der Öffentlichkeit und der Politik. Demokratieverständnis und WirSindMehr Mir ist beim Lesen sofort der Aufklärungsfilm über „Monarchie, Diktatur, Oligarchie, Demokratie, Republik, Anarchie“ eingefallen, den man hier mit deutscher Übersetzung anschauen kann. 10 Minuten, die sich lohnen: Link Aktuell wird mit diesem Slogan die Enteignung weißer Farmer in Südafrika begründet. Mit diesem Slogan könnte man auch allen legalen Waffenbesitzern ihr rechtmäßiges Eigentum wegnehmen oder alle Reichen mit 100% Steuern belasten. „WirSindMehr“: kein Slogan, dem wir folgen sollten! Wer im „Kampf gegen Rechts“ (AfD) mit Linksextremisten (Antifa) Schulter an Schulter geht, der verkennt unsere Rechtsstaatlichkeit und sucht sich die falschen „Mehrheiten“. 2016: Antifa, Grüne und SPD starten Bündnis gegen die AfD (Berlinjournal) 2018: Es kann nicht genug Antifa geben (Spiegel) Insgesamt betrachte ich mit Sorgen, wie in Deutschland und in der EU im Namen von „WirSindMehr“ immer häufiger die Freiheitsrechte der Bürger beschränkt werden. Erschreckend dabei ist die Zustimmung der Mehrheit, wobei es sich eventuell auch „nur“ um die „veröffentlichte Mehrheit“ handeln könnte: Wie die ARD über Chemnitz berichtet, hat mit Journalismus nichts mehr zu tun (FOCUS) Gesamten Artikel anzeigen
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