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Pickett

Die Fachleute vom Stern mal wieder...

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Zum Thema Zielballistik empfehle ich immer den Vergleich mit Kaliber .58 Minié Geschossen aus einem Enflield 1858 Vorderlader. Da hat man dann die ganzen Wirkungen, die dem armseligen 5.56 Geschoß aus dem AR 15 angedichtet werden.

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Also ich hatte das Thema mal wieder bei der Sachkunde.
Da kam das übliche Thema mal wieder hoch, dass die 223 wegen der Geschwindikeit der Geschosse schon tötlich ist und einen Nervenschock auslöst.

Irgendjemand hatte hier mal eine gute Quelle von einem Amiarzt der sich der Thematik angenommen hat. Hat jemand diese Quelle noch?

Dann kann ich das mal weitergeben um mit dem Mythos aufzuräumen, dass die 223 so gemein gefährlich ist.

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Der "tödliche" Ruf der .223 beruht darauf, daß die schnellen, leichten Geschosse auf kurze Entfernungen beim Eindringen in das Weichziel taumeln und dabei wegen den extremen Scherkräften der Geschossmantel aufreißt und sich das Geschoss wie ein Teilmantel-Zerlegungsgeschoss verhält.

 

GRUß

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Es gibt seit Vietnam den Mythos, dass ein Treffer am kleinen Finger reicht, um wegen des Schocks tödlich zu sein. Das ist natürlich Bullshit.
Erstens funktioniert das rein körperlich schon nicht und zweitens gibt es Kaliber, die eine viel höhere Vau Null haben und dort besteht dieser Mythos nicht. Warum wohl?

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vor 20 Minuten, Jägermeister sagte:

Es gibt seit Vietnam den Mythos, dass ein Treffer am kleinen Finger reicht, um wegen des Schocks tödlich zu sein. Das ist natürlich Bullshit.

Öhm, mein US-Onkel hat mir Anno 1975 folgende Geschichte erzählt. 67 Vietnam, junger Leutnant Handdurchschuß, fällt um er läuft hin will den Verbinden, Exitus. Kamerad indianischer Abstammung kriegt volle MG-Garbe ab, für den keine 2 Cent mehr gegeben, wurde ausgeflogen und zusammengeflickt  lief damals ( 1975 ) noch quitschfidel in Fort Bragg rum... :ph34r:


Erstens funktioniert das rein körperlich schon nicht und zweitens gibt es Kaliber, die eine viel höhere Vau Null haben und dort besteht dieser Mythos nicht. Warum wohl?

Kein Phöses M16/AR15/Black-Rifle...

Es gibt Dinge im Leben, die sind nicht Real zu erklären...

Edited by Mike57

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Nun, dann Schieß Mal eine .308 Surplus von DAG aus dem längeren Rohr eines, sagen wir  Steyr SSG 69 in Gelatine.

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vor 41 Minuten, Glockologe sagte:

Nun, dann Schieß Mal eine .308 Surplus von DAG aus dem längeren Rohr eines, sagen wir  Steyr SSG 69 in Gelatine.

Da gehts nicht um den Wundkanal, der Leutnant hatte so wie ich es verstanden hatte ein " popeliges Loch" in der Hand sonst nix...

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vor 8 Minuten, Mike57 sagte:

Da gehts nicht um den Wundkanal, der Leutnant hatte so wie ich es verstanden hatte ein " popeliges Loch" in der Hand sonst nix...

Der (Nerven-)Schock geht manchmal seltsame Wege.

Der C 96-Patrone wwurden ja auch ähnliche Wunderdinge angedichtet - "Streifschuß führt zu Amputation"

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@Mike: Es mag Sonderfälle geben, das will ich nicht bestreiten, dafür habe ich bei der Jagd schon zu viel gesehen, aber der Regelfall ist das eben nicht.

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vor einer Stunde, Der Reservist sagte:

Der (Nerven-)Schock geht manchmal seltsame Wege.

Streß kann töten.

Gerade, wenn der Körper sonst noch angegriffen ist, insbesondere das Herz.

Daß ein Treffer in die Hand Streß auslöst, dürfte eigentlich klar sein.

 

Man kann auch mit ein paar dürren Stöcken einen Elefanten töten, "zu tode kitzeln" ...
https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/thueringen-niederrossla-laedt-zum-wohl-skurrilsten-volksfest-deutschlands-9335388 

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Einen Schock kann man auch bei einem popeligen Auffahrunfall erleiden. Manche Menschen sind so veranlagt. Und ein Schock ist in der Tat lebensgefährlich, weil er zum Kreislaufversagen führen kann, und das ist ohne Gegenmaßnahmen tödlich.

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Ja das mit dem Schock stimmt natürlich, aber doch nicht weil das 223 angeblich soooooooooo schnell ist.

Vollkommener Schmarrn. Nur manche brauchen eben da erst "Fachliteratur" damit diese überzeugt werden.

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Die Sache mit den 5.56 Geschoßen, die angeblich so fürchterliche Wirkungen haben, weil sie sich im Ziel überschlagen, lag ja an der zu geringen Stabilisierung der Geschosse durch eine zu hohe Dralllänge der Läufe bei den ersten M16 Gewehren. Ob das Absicht oder Zufall war, läßt sich wohl historisch nicht belegen. Die Sache mit dem Schock scheint aber ein echter Mythos zu sein. Oder hat da jemand harte belegte Fakten und Quellen?

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Es gab vor Jahren eine Ausführung mit Löffelspitzgeschoß, das in der Tat verhehrendste Folgen bei einem Treffer hatte. Allerdings habe ich kurz danach nie wieder etwas davon gehört oder gelesen.

Grüße

Gunfire

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