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Jägermeister

Exklusiv: Großer GunBoard-Usertest!

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Feines Gerät was die Firma Böker vertreibt.

Der "Work Sharp" ist eigentlich Deppensicher zu bedienen. Wer sich nicht die Krallen schärfen will, sondern Klingen, ist damit gut bedient. Eine Rasiermesserschärfe habe ich nicht hinbekommen aber für Tomaten und Papier ausreichend scharf. Bei den alten Mühlenmesser und dem große Schlachtermesser habe ich die Macken mit dem groben Band gut herausbekommen und konnte somit wieder eine glatte scharfe Klinge schleifen. Bei den Hobbymessern mit glatter Klinge bekam ich ebenfalls gut Schärfe hinein. Das einzige was mir nicht gefiel, waren die Wellenschliffklingen zu schleifen. In den Wellentälern baut sich ein Grat auf. Ob der Winkel zu stumpf war oder es Bauart-bedingt des Gerätes oder an der Klinge lag, vermag ich nicht zu sagen.

Die kompakt gehaltene Bauart und die einfache Bedienung sind auch für technisch nicht ganz so versierte Personen geeignet.

Der 20° Führungsteil hat schon ziemlich gelitten, der wird neben den Bändern wohl am häufigsten getauscht werden.

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vor 4 Minuten, Krümelmonster sagte:

Der 20° Führungsteil hat schon ziemlich gelitten

Habe ich noch in neu hier liegen.

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vor 3 Minuten, Jägermeister sagte:

Habe ich noch in neu hier liegen.

Korrektur, ist das Universalteil:

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Die 20°-Führung ist eigentlich auch nur für Küchen-/Schlachtermesser gedacht. Arbeits-/Jagd-/Alltagsmesser sind eher in 25° vorgesehen. So zumindest in meiner Bedienungsanleitung.

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Ich habe mir ja die gepimpte Version des Work Sharp gekauft:

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Ken Onion ist amerikanischer Messermachermeister.

Unterschiede zum Standard Work Sharp:

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Stufenlos verstellbarer Schärfwinkel.

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Breitere, aber auch teurere Schleifbänder. Ich bin der Meinung, dass man dadurch weniger Durchgänge benötigt.

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vor 7 Stunden, Glockologe sagte:

einfacheren Geräts

Das reicht in 99,9% der Fälle höchstwahrscheinlich aus. Ich bin halt etwas anders...

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So, habe am Samstag das Teil bekommen und heute in Augenschein und die ersten Messer vorgeschliffen.

Was mir gefällt ist der problemlose Bandwechsel und das leichte Einstellen des Bandes. auch die Bedienbarkeit ist gut, das Umstecken der Winkeleinsätze geht innerhalb von Sekunden, die Aufbewahrungstasche

Was ich besonders vermisse ist einmal eine beigelegte Winkellehre um den Schneidenwinkel an den zu schleifenden Messern zu ermitteln, dazu würde sich ein Quadrat anbieten, an dem an jeder Seite ein andere Winkel weggenommen wurde und bei dem das Klingenblatt beim Anlegen eine gerade Linie bilden würde, wenn der Winkel stimmt. ich schlage eine Größe von 5x5cm vor.

und was für mich ansonsten wichtig wäre, die doppelseitig ausgeführte Führung an den Winkeleinsätzen, die nur bei einem mit 25° vorhanden ist. Das merkt man vor allem bei den Messerspitzen, auch bei Messer mit etwas ausgefallener Klingengeometrie wie Tanto...

ebenso ein Feststellknopf für den Schalter um zweihändig Messer führen zu können, dazu könnte man das Gerät mit kleinen Saugnäpfen ausstatten um den Schleifer auf dem Tisch zu befestigen zu können

 

Messerauswahl für den Test

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Gerät mit Zubehör in Tasche

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ohne Tasche

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Schleifbandzentrierung mal voll auf eine Seite gedreht

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Morgen geht es weiter, Do wird verschickt

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So, nun meine Endbewertung für das Gerät:

 

Messer lassen sich gut schleifen, wenn mal der Grundschliff erfolgt ist. Die Qualität bzw. der Schärfegrad hängt auch von der Qualität des Stahles ab. Was mich verwundert hat, das ausgerechnet meine originalen Damastmesser aus Japan rasiermesserscharf wurden, während ich andere nur wie Krümel auf gute Haushaltsschärfe brachte. Bei Billigmessern aus dem Baumarkt war das Ergebnis sogar noch schlechter. Bei den Damastmessern hatte ich immer Probleme beim schärfen, außer ich arbeitete mit den Wassersteinen...

Was ich noch verbessern würde, wäre eine etwas strengere Feder die das Schleifband spannt. Bei großen, schweren Messern weicht das Band ab, da der Kopf mit dem Lager einfedert. Das kann zur Abrundung der Klinge im Schneidbereich führen, die Klinge wird dort ballig.

Ansonsten für mich ein gelungenes Produkt, aber persönlich würde ich mir das bessere Modell vom Jägermeister zulegen, allerdings finde ich den Preis für beide zu hoch.

Für das von mir getestete wäre ich bereit 100€ auszugeben, für das bessere 150€.

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