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Jägermeister

Infoletter FWR August 2013

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DSB und DJV befragen die Parteien

Wie bereits vor der Bundestagswahl 2009 hat der Deutsche Schützenbund auch vor der anstehenden Bundestagswahl die im Bundestag vertretenen Parteien zu Fragen der Sportförderung, der Förderung des Ehrenamtes und des Waffenrechts befragt.

Die eingegangenen Stellungnahmen der Parteien können Sie hier nachlesen.

Auch der Deutsche Jagdverband hat für die Bundestagswahl einen Fragenkatalog aufgestellt und den Parteien zur Beantwortung übersandt. Link

Die ersten Antworten der Parteien sind beim DJV eingegangen und werden in den folgenden Wochen sukzessive veröffentlicht. Link

Aus Sicht des Forum Waffenrecht bleibt festzustellen, dass es in der laufenden Legislaturperiode keine Verschärfung des Waffenrechts gegeben hat. Dies hatte die Regierungskoalition bereits im Koalitionsvertrag festgelegt und hiervon wurde trotz einiger, bekanntlich insbesondere den Großkaliberbereich betreffenden, Forderungen der Grünen nach Verschärfung des Waffengesetzes auch nicht abgewichen. Link

Deutscher Jagdverband startet Aufklärungskampagne

Nach der Umbenennung zum „Deutscher Jagdverband – Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände für den Schutz von Wild, Jagd und Natur“ und der Einigung auf ein neues Logo geht der DJV einen weiteren Schritt voran in der Öffentlichkeitsarbeit. Link

Unter der Überschrift „Fakten statt Vorurteile“ versucht der DJV faktenorientiert zu informieren und so die Kluft zwischen der eigentlich überwältigenden Befürwortung für die Jagdausübung und den dennoch vorhandenen Vorurteilen gegenüber den Jägern zu überwinden. Eines der am häufigsten genannten Argumente gegen die Jagd lautet, dass die Natur sich selbst regelt. „Leider wird dabei oft vergessen, dass der Mensch nun einmal Teil der Natur ist und diese nach seinen Wünschen gestaltet. Einige Arten profitieren, andere sind auf dem Rückzug. So vielfältige Ziele wie der Erhalt der biologischen Vielfalt, die Förderung von Biogas oder die Prävention von gefährlichen Tierseuchen und Wildschäden haben ebenso mit Jagd zu tun wie leckeres Wildbret“, betonte Torsten Reinwald, Biologe und DJV-Pressesprecher. Link

Die Internet-Seite www.jagd-fakten.de richtet sich an Menschen, die wenig Berührung mit der Jagd haben und sich ein objektives Urteil bilden wollen. So gibt es auf der Internetseite zu lesen, warum sich der Lebensraum der Wildschweine in den vergangenen 40 Jahren verdreifacht hat und was die Folgen sind. Oder warum sich Kiebitze und Rebhühner über die Fuchsjagd freuen würde. Und warum Jagd längst keine Männerdomäne mehr ist. „Jäger töten aus Spaß“, „das Bundesjagdgesetz stammt aus der Nazizeit“ oder „ohne Jäger gäbe es ein natürliches Gleichgewicht in den Ökosystemen“ – nur drei von unzähligen Vorurteilen denen die über 350.000 ehrenamtlich tätigen Jägerinnen und Jäger in Deutschland täglich begegnen.

VDB verabschiedet Geschäftsführer

Der Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) verabschiedete am 31. Juli 2013 nach 18 Jahren den langjährigen Geschäftsführer Wolfgang Fuchs. Link

Zufrieden zeigte sich Wolfgang Fuchs damit, dass es ihm gelungen sei den VDB in seiner Amtszeit zu einem anerkannten Fachverband mit nunmehr 1080 Mitgliedsunternehmen zu machen. Gleichzeitig lobte er ausdrücklich die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Verband der Hersteller für Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) und dessen Geschäftsführer, Rechtsanwalt Klaus Gotzen, sowie mit dem Forum Waffenrecht.

Als Nachfolger hat bereits Ingo Meinhard die Arbeit in der Geschäftsstelle des VDB in Marburg aufgenommen.

Mitnahme von Waffen für Jagd- und Sportreisende in Drittländer erleichtert

Nach der Überführung der Regelung für Jagd- und Sportreisende, die Waffen bis zu drei Monate in Länder außerhalb der Europäischen Union mitnehmen möchten, in die sogenannte AGG 25 sah diese in den Nebenbestimmungen die einmalige Anmeldung des Ausführenden im Verfahren ELAN K 2 bei Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vor. Dies führte bei einigen Mitgliedern zu Verwirrung und Unmut. Nach Rücksprache mit dem BAFA, maßgeblich vorangetrieben durch den Verband der Hersteller für Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM), wurde die AGG 25 im Juni derart verändert, dass die Anmeldung im Verfahren ELAN K2 für die Jagd- und Sportreisenden wieder endgültig endfallen ist. Das Forum Waffenrecht freut sich über dieses positive Ergebnis und dankt dem BAFA und dem JSM für die Kooperation.

Verbände trafen sich in Ratingen

Der Vorstand des Forum Waffenrecht traf sich in der Geschäftsstelle in Ratingen und besprach in gewohnt angenehmer und konstruktiver Atmosphäre die anstehenden Probleme und Aufgaben. In Anwesenheit der Schießsportverbände DSB, BDS, BDMP und DSU sowie des Deutschen Jagdverbandes, des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler und des Verbandes der Hersteller für Jagd-, Sportwaffen und Munition wurde ein Sachstand der gegen das Bundesverwaltungsamt eingereichten Klagen bezüglich verweigerten Änderungen der Schießsportordnungen gegeben. Link

Die in enger Abstimmung der Verbände geführten Klagen gegen diesen über Jahrzehnte einmaligen Eingriff in die durch unsere Verfassung garantierte Autonomie des Sports sind allesamt begründet und die Verbände erwarten nunmehr eine Terminierung des Gerichts zur mündlichen Verhandlung. Voraussichtlich wird wohl erst im Spätherbst über die Klageanträge entschieden und dann hoffentlich ein Stillstand in der Fortentwicklung des Schießsports und eine Isolierung Deutschlands von der internationalen Entwicklung des Schießsports verhindert werden.

Des Weiteren wurde über die Situation bei der Aus- und Weiterbildung der Schießstandsachverständigen und Weiterentwicklung der Schießstandrichtlinien beraten. Einigkeit herrschte hier unter den anwesenden Verbänden, dass als Zielsetzung die Aufhebung der Verpflichtung zur öffentlichen Vereidigung und Bestallung der Schießstandsachverständigen stehen muss. Diese Forderung würde für die Betroffenen zu einer Kostenbelastung führen, die unverhältnismäßig zum Aufwand ist. Link

Um diese Belastung von den Sachverständigen doch noch abzuwenden werden bereits intensive Gespräche auf allen Entscheidungsebenen geführt.

Der DSB und DJV stellten die Fragenkataloge zu ihren Wahlprüfsteinen für die Bundestagswahl 2013 vor, die von allen Anwesenden für gut und hilfreich befunden wurden (s. o.)

Um sich an unseren Newsletter abzumelden, senden Sie uns bitte eine email an info@fwr.de mit dem Betreff "Newsletter Abmeldung".

Impressum:

Dieser Newsletter wird betrieben von:

Forum Waffenrecht e.V.

An der Pönt 48

40885 Ratingen

Tel. 02102-5595740

info@fwr.de

www.fwr.de

Vorsitzender: Hans-Herbert Keusgen

Herausgeber und verantwortlich im Sinne des Presserechts:

Rechtsanwalt Frank Göpper, Geschäftsführer FWR.

Das Forum Waffenrecht e.V. ist ein beim

AG Berlin-Charlottenburg eingetragener Verein.

Quelle: Infoletter FWR vom 07.08.2013

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Allerdings. Mir ist ein Newsletter des FWR in unregelmäßigen Abständen lieber als kein FWR-Newsletter. Immerhin hat das FWR ~30.000 Fördermitglieder, die es zu erreichen gilt. Zudem alle großen Verbände und deren Mitglieder, die meistens nicht so gut informiert sind wie z.B. die Internetgemeinde. Von daher ist der Newsletter wichtig!

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FWR - Nein, Danke!

Der hinterletzte Verein in DE, nutzlos wie ein Kropf am Arsch.

Die Akteure: ************ ******* ********* *********'#

Verräter an unserer gemeinsamen Sache.

Es gibt hier den einen oder anderen, der weiß, was ich meine.

Auch Du, Jägermeister!

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GunTalker, du hast sicher nicht unrecht, aber WISSEN tun das wir wissen nur seeehr wenige. Es ist sehr schnell still um diese Angelegenheit geworden.

Möchte man Gras über die Sache wachsen lassen, um im verborgenen dran weiterzuarbeiten oder hat man den eklatanten eigenen Fehler bemerkt und verhält sich nun still, um bloss nicht mehr Schaden anzurichten?

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FWR - Nein, Danke!
Deine Meinung bleibt Dir unbenommen.

Der hinterletzte Verein in DE, nutzlos wie ein Kropf am Arsch.
Dem ist nicht so. Zumindest ist es so, das einige Verbände, und das sind nicht unbedingt die Kleineren, in Gesprächen auf das FWR verweisen mit der Bitte um Abstimmung, weil man ja dort auch Mitglied sei. Das ist nunmal so. Ob es einem gefällt oder nicht, es ist Tatsache.

Auch Du, Jägermeister!
Wissen tue ich nichts im Hinblick auf das angesprochene Problem, was ich denke, was Du meinst. Dabei war ich allerdings nicht. Ich habe nur meine persönlichen Schlüsse gezogen.

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Auch wenn es still um die Angelegenheit geworden ist - vergessen wird sie nicht.

Wer auf diese Art und Weise handelt ist es nicht wert, daß man ihn weiterhin unterstützt. Der Verweis einiger Verbände auf das FWR ist auch nur ein Ausdruck der eigenen Schwachheit, vor allem auch deswegen, weil dann zweimal nichts in unserem Sinne getan wird.

Der FWR-Newsletter zeigt hauptsächlich Aktionen des DSB (und der anderen Verbände) auf. Dieser ist noch nichtmal Mitglied im FWR. Eigene Aktionen? Überwiegend Fehlanzeige.

Aber naja, 30.000 Fliegen wissen, daß Scheiße gut schmeckt.

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