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Völker

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  1. Eben las ich, daß Henning Ehemann bereits am 8. August nach schwerer Krankheit verstorben ist. Hier der Nachruf von "gunimo": http://www.muzzle.de/Allgemeines/Nachruf/nachruf.html Ich kannte Henning von einem seiner Schießkurse. Mein Beileid - wenn auch sehr spät - an seine Familie und seine Freunde.
  2. Das rechte dürfte ein Pflasterzieher sein. Das linke Teil - da kann ich nur raten: Ein Putzaufsatz, der durch Federkraft die Toleranzen der Laufbohrung ausgleicht und man den Reinigungslappen "einhaken" kann?
  3. Das haben wir auch heute noch - bei den Ärzten. Nennt man Budgetierung.
  4. Das Geweih, das wie ein halber abgenagter Fisch aussieht? Ulm - Königreich Württemberg? Dann wäre es evtl. ein Chassepot-Karabiner der Württemberger Ulanen oder Dragoner?
  5. Eher eine Aptierung nach Beck, der verwendete eine Puffervorrichtung a la Chassepot. Das gute Stück war vormals ein Karabiner (und danach natürlich auch). Nur woher?
  6. Ok, wenn nix mehr kommt, meine Lösung: Spitzkugel-Pistole M 1851 für Unteroffiziere und Trompeter der Dragoner des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin © der Bilder bei H. Hedtrich
  7. Die Pistole ist NICHT aus Preußen. Habe ich auch nie behauptet. Ich zitiere:
  8. Um genau zu sein: "... für Unteroffiziere und Trompeter der Dragoner ..." Gesamtlänge 379mm Lauflänge 221mm Kaliber des gezogenen Laufs 15,3/16,3mm Anzahl der Züge 4 Schlossblechlänge 115mm Gegenblechlänge 105mm Gewicht 1350 g Richtig?
  9. Das ist doch ... die Puffe für Blechbläser, unter anderen?
  10. Der alte, graue DSB hat einige hübsche Töchter - nämlich die Landesverbände. Diese haben z.T ergänzende Sportprogramme - hervorzuheben, @Nightingale, ist der Sächsische Schützenbund mit seinem BdMP-liken Flintendisziplinen. Jetzt sind diese Zusatzdisziplinen auch vom Vater Staat genehmigt (lange hats gedauert!) und manche DSB-Schützen dürfen nun endlich auch solch bitterböse Repetierlinten beantragen: http://www.bsb-web.de/Dateien/Dokumente/ListeB.pdf
  11. Es handelt sich nicht rein zufällig um eine Kolbenpistole für Dragoner?
  12. Von der Form des Schaftes her - badisch, württembergisch, hessisch-darmstädtisch? Aber das Schloß paßt dazu überhaupt nicht. Auf jeden Fall Kavalleriepistole so im Zeitrahmen 1850 - 1865.
  13. Absolut korrekt! Und hier die Quelle - mit einigen schönen Detailbildern der Waffe: http://www.arsenal.de/php/shop/vollbild.php3?svImageBig=images/1957.jpg&nArtikel_ID=1957&VID=ygQ4hUkwMoEMAXRF&svArtikel_Nr=1957 Dieses System war im Prinzip eine Vorstufe zum Perkussionssystem, wie wir es heute kennen - in der vorliegenden Form aber eine Sackgasse. Und nicht gerade ungefährlich in der Bedienung.
  14. Ein merkwürdiges System. Was ist das? Wie funktioniert es? Wann wurde es entwickelt? Gabs das wirklich? Sonstige Informationen darüber?
  15. Das "Beste" als Waffe wahrscheinlich nicht, sicher aber die hochwertigste militärische Kurzwaffe aller Zeiten - mit dem Zweck, das Publikum zu beeindrucken. Ein absolut edles Uniformteil mit geringem praktischen Nutzen, sozusagen.
  16. Ich sag nur - Seite 56/57. Gesamtlänge: 355 mm Lauflänge: 200 mm Kaliber: 17,1 mm (glatt)
  17. Oh Mann, wie bekloppt! Aber auch in Deutschland würde ich das für möglich halten.
  18. Suhl consortium (Schilling + Hänel) - nein, das wars nicht, die stempelten VCS. Nein, keine Ahnung.
  19. Siemens & Halske? (Die haben auch das MG 08 mitgebaut)
  20. Schleswig-Holsteinische Artilleriepistole http://www.meltofte.suite.dk/Pistol.htm
  21. Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Schwerin hatte keine eigenen Waffenfabriken, war darum auf Importe angewiesen. Man orientierte sich an preussischen Waffen (Militärkonvention), hatte aber (vorwiegend?) Eisenbeschläge. Schwerin führte das Spitzkugelsystem nach Thouvenin 1851 ein und bezog die Waffen aus Suhl. M/S Jägerbüchse M 1851: Achteckiger Lauf, Kal. 15.6, Länge ca. 75 cm. Gesamtlänge ca. 114 cm 3-blättrige Kimme Schmuckloses Perkussionsschloß mit Sicherung Eisengarnitur, Wallnußschaft Der Spitzkugelkarabiner M/1851 wurde 1866 mit großherzoglicher Verfügung durch den preussischen Zündnadelkarabiner M/57 ersetzt.
  22. Das sind 100% Belegstücke, "gesiegelte Muster" königlich-württembergischer Ordonanzwaffen. Die nachfolgend produzierten Waffen hatten (mehr oder weniger) genauso auszusehen und die gleichen Eigenschaften zu haben, wie das gesiegelte Stück, das Bestandteil des Liefervertrages war. Bezüglich der "Nr. 2" kann ich nur mutmaßen: Ein Belegstück für den König (wahrscheinlich die Nr.1), ein Belegstück für die Manufaktur (wohl dieses). Dann müsste das zweite Siegel das der könglich-württembergischen Gewehrfabrik Oberndorf sein. Die Jahreszahl das Jahr der Annahme. Der Wert einer solchen Waffe dürfte exorbitant sein. Wenn alles echt ist.
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