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General

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Posts posted by General

  1. Die "kriminelle Energie" die man zu diesem Einbruch brauchte war sehr niedrig.

    Genau, sehr bedauerlich die ganze Geschichte, aber dennoch würde ich mal nicht so schnell urteilen. Zum einen ist überhaupt nicht bekannt, wie oft z.B. der Hausbesitzer schon durch Eigentumsumwandler besucht wurde um zu solchen Maßnahmen zu greifen und zum anderen was der erschossene Junge da nun wirklich getrieben hat. kann auch noch kein Mensch sagen. Wie war das, die waren zu zweit, die zweite Person ist geflüchtet? Das kann alles gewesen sein, vom verlaufen bis zum zielgerichteten Einbruch. Auf den ersten Blick deutet jedoch manches auf Eigentumsumwandler hin...

  2. Das ist bedingt richtig.

    Beispiele aus Amerika zeigen, daß Kinder nicht nur aus Versehen mit einer Waffe Leute erschießen können, sondern damit sogar Einbrecher abgewehrt haben.

    Hallo Karl-Heinz,

    so ganz folgen kann ich Dir aber im Augenblick auch nicht. Ich weiß nicht was an der Aussage von Jägermeister "bedingt richtig ist", ich finde Sie sogar ausgesprochen richtig. Auch das von Dir zitierte Beispiel passt da wunderbar, die besagten Kinder konnten das doch nur, weil Sie dazu in der Lage waren. Das wirst Du doch nicht ernsthaft in Abrede stellen wollen.

    Ich persönlich kann mich durchaus Mutters Argument anschließen, dass es nicht grundsätzlich notwendig ist, dass sozusagen Jeder im öffentlichen Raum eine Waffe führt. Ich habe lange genug Dienstwaffen geführt, offen und verdeckt, mich an manchen Orten der Republik aufgehalten und Situationen erlebt, die ich im privaten leben weder aufsuchen noch suchen werde. Dennoch war der Einsatz der Dienstwaffe nie erforderlich. Anders sah es in den Einsatzländern aus, dass ist aber ein anderes Thema. Ich will das damit nicht generell "verteufeln" da wo es erforderlich ist, ist es erforderlich.

    Anders sieht es jedoch bei Home-Defense aus. Der Grundgedanke ist gut und ich denke auch gesellschaftlich tragfähig. Nur muss auch dazu angemerkt werden und da wiederum bin ich völlig bei Jägermeister (wobei ich denke, dass Mutter dass im wesentlich tatsächlich genauso sieht, dazu war er gleichfalls lang genug Dienstwaffenträger und Ausbilder), dass es nicht getan ist, einfach zu Hause ein "Schießeisen" zur Gefahrenabwehr zu haben. Das reine Drohpotential mag sicherlich manchmal genügen, aber bei der zunehmend Brutalisierung von Straftaten, denke ich wird der so nicht vorbereitete Waffenbesitzer schneller ein Opfer seiner eigenen Sicherungsmittel, wie gedacht.

    Grundsätzlich gehört m.E. ein solches Bedürfnis (um das "blöde Wort" zu nennen) jedem unbescholtenen als Recht eingeräumt, aber verbunden mit der Auflage der sicheren Handhabung. Damit ist nicht gemeint, Waffe laden und den einen oder anderen Treffer auf der Scheibe zu haben. Der Mensch der sich damit beschäftigt muss entsprechend ein Situationsbedingtes Training durchlaufen, wenn er/sie sich damit beschäftig, sind wir aber wieder bei den Anmerkungen von Jägermeister.

    Alles andere macht m.E. keinen Sinn, dazu war ich zulange Schießausbilder, gerade für spezielle Bereiche, nur die Waffe zu Hause wird im "Einsatzfalle" i.d.R. eher zur Gefahrenerhöhung des Eigentümers beitragen wie zur Gefahrenabwehr.

    Gruß

  3. Ich würde dich bitten eine entsprechende Studie als Quelle anzugeben. Die beiden von mir verlinkten (eine immerhin eine Doktorarbeit) sind wissenschaftlich belegte Thesen sprich, es konnte mindestens der Gegenbeweis nicht erbracht werden. Eine Studie, ist da auch deutlich aussagekräftiger als eine Statistik. Letztere können durch Scheinkorrelationen und Verwechslung von Korrelation und Kausalität fehlerbehaftet sein. Das Mittel wird durchaus häufig absichtlich eingesetzt.

    Das ist natürlich alles richtig was Du da schreibst, so komplex hatte ich das allerdings gar nicht gemeint. Ich bezog es eher auf Deine so verallgemeinerte Aussage dass z.B. Waffen keinen Einfluss auf die Kriminalstatistik haben. Ich will nun nicht als Erbsenzähler auftreten, aber so ist das nicht richtig. Nehme nur mal die Bezüge der PKS wo erhoben wird Straftat mit Schusswaffe oder aber die Erfassungsmerkmale gedroht und geschossen. Gebe es keine Schusswaffen, würden solche Erfassungen richtigerweise nicht erfolgen, da sie es aber gibt fließen sie also auch ein.

    Was belastbare Studien angeht, gibt es da genügend davon, meist wird ja nur das zitiert oder aus dem Zusammenhang gezogen was dem jeweiligen gerade so recht ist. Auch die von Dir zitierte Passage von Kleck ist ein Beispiel, er kommt auch stellenweise zu anderen Auffassungen. Wenn Du da wirklich verwertbare Quellen suchst, dann frag doch mal hier im Board Christian und Katja, ich bin momentan zu bis oben hin mich hier wieder wirklich einzulesen. Die von mir zitierten Werke aus meinen Diskussionspapieren sind halt nun leider Gottes auch schon ein wenig älter.

    Da ich momentan ein neues Werk verfasse, dieses mal bezogen auf Diebstahl von Waffen und damit verbunden Forderungen nach Verwahrung, etc. habe ich da weder Kopf noch Zeit dafür.

    Ansonsten kann ich nächste Woche nach Rückkehr mal suchen, sollte ich das so noch finden, schicke ich Dir die Links per PN.

    Gruß

  4. Waffen verhändern weder die Menschen noch die Kriminalstatistiken.

    Was ja nun so auch nicht ganz richtig ist! Es gibt sehr wohl belegbare Statistiken die sowohl die eine wie die andere Seite belegen. Ob Du persönlich die These von Dr. Z. "für sinnfrei" bleibt Dir selbstverständlich überlassen, da möchte ich mich gar nicht weiter dazu äußern. Das Schusswaffen in die Kriminalstatistik Einzug halten ist gleichfalls unbestritten es käme natürlich nur darauf an welchen Teil der jeweilige Diskutant meint?

  5. Die gute Frau schreibt das, was eigentlich logisch ist. Nur weil die Ökofaschisten anderer Ansicht sind und das nicht opportun ist, was nicht sein darf, wird der Menschheit die Mähr von den "bösen Waffen" aufgetischt. Sicher, es ist unstrittig mit Waffen kann und wird viel Unheil passieren, aber nur dann, wenn der "hinter dem Lauf" dies verursacht. Niemals wird eine Waffe selbst zum Tatort gehen und eigenständig eine Straftat verüben. Da wären wir also wieder bei dem, was die gute Frau schreibt.

  6. Das ist ja so Geil, so was ähnlich schwebte mir sofot vor, als ich das Bayrische Wahlplakat gesehen habe. Was will denn eigentlich die Bundesdeutsche Verbotspartei und Pädophielen Fachverband?

    Unabhängig von meinem Status als Waffenbesitzer gibt es bei dieser Partei schon soviele Gründe diese nicht zu wählen. Wer dieses Volk wählt, wählt nich DDR 2.0, sondern eher 5.0. Die Links-Partei mit denen verglichen, bedeutet, dass die Links-Partei ja schon fast "Rechte Socken" sind. Unfassbar!

  7. Übrigens, Unser "Freund" hat "Claudia Roth" auf seiner Sportmordseite als neue PDF Datei verlinkt. Recht deutlich zu erkennen die Beziehungen "Fatima und Weltverbesserer".

    Ist doch schön wenn sich psychisch kranke Menschen die unter Verfolgungswahn und der Weltverschwörung insgesamt leiden, sich zu einer Selbsthilfegruppe zusammen schließen dürfen. Hoffentlich hilft es auch.

  8. Das der Sender auf der Seite des Schober war, hat ja jeder gesehen und für mich war das auch bewusst so gemacht, die Ausführungen der LWB dagegen waren halt aus meiner Sicht nicht so das wir damit viele Sympatisanten gewonnen hätten, das das seitens des Senders so gewollt ist, ist mir auch klar.

    Dann muss es wohl zwei unterschiedliche Ausstrahlungen gegeben haben, ich habe das so nicht gesehen. Ich habe zwei extreme Unterschiede gesehen, mit leichten Zeitvorteilen für Schober. Überraschen Dich dessen Argumente wirklich? Mich nicht! Seine Aussagen sind Emotionen und das Pur. Lassen wir es mal dahin gestellt ob berechnend oder nicht. Nach solchen Bildern kommt Doc mit: "5 Schuß in 15 Sekunden" da wirkt zunächst alles, auch wenn es noch so sachlich ist, schwach. Gegen die gezeigten Emotionen kommt man nicht an, das mag sicher eine beabsichtigte Wirkung gewesen sein, dennoch fand ich diesen Beitrag keinesfalls unfair. Zwei Standpunkte, die Argumente die jeder kennt, die Gegensätzlicher nicht sein können. Ich denke mit drei Stunden Fimmaterial hätte ein völlig anderer Beitrag entstehen können.

  9. Das man mit einem vernünftig gemachten Schnittmodell nicht mehr schießen kann, obwohl alle beweglichen Teile noch beweglich sind, dass sollte uns hier klar sein. Angeblich kam es aber mit einem solchen Gerät (ehemalige Kurzwaffe, Art und Modell unbekannt) vor wenigen Jahren in Bayern zu einem Tötungsdelikt.

    Na vermutlich wird ein Täter das Opfer damit erschlagen haben. Was bei der krankhaften Waffenphobie mancher Behörden nur den logischen Schluss zulässt - Keine Schnittmodelle mehr, dann wird damit auch keiner erschlagen!

    PDT_Armataz_02_15 Armes Deutschland!

  10. Das meinte ich damit. Ins Depot kommen nur Insider erfolgreich und geräuscharm herein. Aber auch das scheint ja problemlos zu klappen. 55.000 Mal, um genau zu sein... :rolleyes:

    Ah ok, ich bezog das mehr auf die baulich-technische Absicherung der jeweiligen Waffenkammern. Der letzte große "Raub" war 1981 in Veitshöchsheim (bei Würzburg), da wurde eine komplette Waka einer Kompanie ausgeräumt, alle Handwaffen einschließlich der SipPi's waren ausgeflogen. Die Täter geschweige denn Waffen (bis auf einzelne) hat man bis heute nicht. Dieser Vorfall war Anlaß für den sogenannten Erlaß des damaligen Staatssekretärs im BMVg "Rasche Absicherung von Waffenkammern" in dem angeordnet wurde wie Waka baulich und vorhandene technisch mittels EMA abzusichern sind. Dies wurde für jede Waka festgeschrieben. In wie weit in welchem Umfang aus Kostengründen veranlasst wurde kann ich nicht sagen, ich kenne persönlich nur die südlichen Wehrbereiche. Aber kennzeichnend ist das, was Du auch geschrieben hast, jeder Waka Einbruch ist auf einen Innentäter zurück zu führen, der letzte war 2005 in nstbereich eines Bataillons. Ohne nun in das Detail gehen zu wollen hat der Täter auf jeden Fall Insider-Wissen gehabt, er hat "schweres Werkzeug" genutzt welches in der Inst war und die Schwachstellen der dortigen EMA genutzt. Bei all diesen Taten haben sich nach unseren Ermittlungen immer Innentäter herauskristallisiert wobei das eben Ehemalige sein können, Handwerker mit längerer Zugangsberechtigung usw. Ein Iniativ-Einbruch konnte an Hand der Rekonstruktion von Tatablauf immer augeschlossen werden. So und nun auf den Punkt zum NWR zurück zu kommen, ohne jemanden was unterstellen zu wollen oder zu können bei Hundertausenden von Zugangsmöglichkeiten ist genau hier der Schwachpunkt, weil das eben nicht mehr überschaubar ist, wer wann was angefragt hat. Mutter hat weiteroben Stellung zum Intranet und Internet genommen. In unserer Dienststelle ist es so, dass Intranet und Internet schon pysikalisch getrennte Netze sind, d.h. jeder User hat 2 Rechner auf dem Schreibtisch. Eine Einspeisen von Daten in das Intranet ist nur über die IT möglich.

    Ich kann es mir aber schon aus Kostengründen nicht vorstellen, dass das Bundesweit beim NRW so praktiziert wird. Wie auch immer, Hackerangriffe sind sicherlich nie auszuschließen, aber ich denke der Schwachpunkt wird die "Menge der anfrageberechtigten Stationen sein". Ich glaube vor dem NWR gab es so um die 530 Ordnungsämter mit waffenrechtlichen Verwaltungsaufgaben im Bundesgebiet, rechnet man dort 2-3 Mitarbeiter plus Amtsleiter, etc. kommt man auf eine sehr übersichtliche Zahl an Zugriffsberechtigte (und das auch nur Regional). Beim jetzigen NWR kann ja der Datenabfluss sonstwo passieren. Beispiel:

    In Düsseldorf häufen sich gezielte EInbrüche bei Waffenbesitzern, Art, Umfang und Tatablauf lassen den Schluss zu, dass der bzw. die Täter gezielte Informationen aus dem NWR haben könnten. Nun muss die Vermutung, es handelt sich um einen Zugang aus dem regionalen Bereich, keiensfalls zutreffend sein, bis zum NWR eher wahrscheinlich, nach Einführung des NWR könnte der Datenabfluß aber in KIEL für die gesamte Republik stattfinden. Eine solche Verfahrensweise mag für Einzeltäter eher unüblich sein, da funktioniert die Methode Parkplatz vor dem Schützenhaus, usw. viel eher. Aber für den bereich OK istd as eine durchaus ernst zunehmende "schwachstelle" siehe Thema Bestellliste.

    Gruß

  11. Die Bundeswehr hat nicht einmal Geld für die geringsten Sicherheitsanforderungen, insofern ist das Risiko dort nahezu Null.

    Was so natürlich so pauschaliert auch nicht stimmt, es gibt bzw. gab genügend baulich-technische Maßnahmen zum Schutz von Waffenkammern in den letzten 10 Jahren.

    Was Deine Zahl mit mit 300.000 Zugriffsberechtigungen auf das NWR betrifft, liegst Du da auch daneben, es sind über 400.000 (einschließlich der theoretischen Möglichkeiten).

    Dass muss man sich mal reinziehen und den Garant dass da keiner/keine sitzt, die nicht mal nebenbei Daten weitergibt kann keiner geben. Das Personal dass dort Zugriff hat ist größtenteils nicht mal Sicherheitsüberprüft.

    Ob da tatsächlich "Bestelllisten" in Auftrag gegeben werden oder sowas weitergegeben wird, soweit will ich erst mal gar nicht gehen, aber bei einem solchen Zugriffskreis ist kein wirklicher Überblick mehr gegeben.

    Gruß

  12. Hallo Archer

    glaubst du selbst, was du da schreibst?

    Steven

    Hi Steven, klar glaubt der das. Nach eigenen Worten in einem seiner "Fach-Kommentare" hat er ja auch mal behauptet bei den "echten Fallschirmjägern" gewesen zu sein, leider konnte er meine Frage dahingehend, was denn die Falschen wären, bis heute nicht beantworten.

    Der "Stratege" und der "Obergefreite für Arme" sind hier echte Garanten für Beiträge aus der Heiterkeitsschmiede. Eine Diskussion ist mit beiden völlig sinnlos, ignoriers einfach.

    Mit heiteren Grüßen

  13. Wer wofür abstimmt, liegt selbstverständlich im Ermessen des Einzelnen. Dummerweise sind über 99% der Petitionen entweder inhaltlich einfach nur dämlich oder aber total schlecht formuliert und ausgearbeitet. Man hätte damit viel erreichen können. Nur manchmal ist weniger halt mehr.

    So isses, aber Hauptsache es war für den Petitions-Starter wichtig, doch egal was der Rest macht.

  14. Aber dieser Punk wird sehr oft überlesen von Seiten der Behörden.

    da muss ich schon mal widersprechen. Dieser Punkt wird nicht überlesen, sondern wurde sogar ganz genau gelesen. Wenn es heisst ...sollen keine Gebühren erhoben werden... heisst es nicht, dürfen keine Gebühren erhoben werden. Und so manches Landrädchen wittert eine weitere Einnahmequellen, weil die Kommunen und Kreise Ihre Gebühren selbst festlegen dürfen. Damit wird die ihm unterstellte Kreispolizeibehörde schlichtweg angewiesen, gem. Gebührenverodnung..bla, bla, bla, tätig zu werden. Mit der selben Dreistigkeit hat ja der frühere OB von Stuttgart Schuster, die Waffensetuer einführen wollen, da waren bereits im Stadthaushalt für das kommende Jahr 1,5 Millionen eingeplant, dreister gehts nimmer.

    Und daher Fazit - die lesen das ganz genau. PDT_Armataz_01_40

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