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Erklärung des Waffenrechtsexperten der FDP, Serkan Tören, MdB


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Sehr geehrte Damen und Herren,

Am 18.06.2010, gegen 13:10 Uhr, fand im Deutschen Bundestag die Debatte zum eingereichten Antrag der Partei "Bündnis 90 - Die Grünen"“ statt.

Die Vertreter der FvLW, Max Braun und Reiner Assmann waren neben der Wahrnehmung anderer Termine bei dieser Debatte anwesend.

Zuvor hatten Mitglieder des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden eine Petition zum Waffenrecht und die zugehörige Unterschriftenliste überreicht.

Durch unsere Kontakte zur FPD - Fraktion des Deutschen Bundestages erreichte uns die Bitte des Waffenrechtsexperten der FDP-Bundestagsfraktion Serkan Tören, MdB, auf die folgende Erklärung hinzuweisen:

Presseerklärung

18. Juni 2010

TÖREN: „"Winnenden" mahnt zur Kultur des Hinsehens

BERLIN. Heute haben Mitglieder des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden eine Petition zum Waffenrecht der Bundestagsvizepräsidenten Katrin Göring-Eckhardt überreicht.

Dazu erklärt der Berichterstatter für das Waffenrecht der FDP-Bundestagsfraktion im Innenausschuss, Serkan Tören:

Die Amokläufe der letzten Jahre an Schule in Deutschland waren außerordentlich tragisch und erschütternd. Mein ganzes Mitgefühl gehört den betroffenen Familien.

Allerdings möchte ich betonen, dass nicht die Waffen allein das Problem sind, sondern der Mensch, der sie einsetzt.

Ich fordere daher eine Kultur des Hinsehens. Wir müssen uns wieder mehr um unsere Mitmenschen und ihre Nöte interessieren.

Pauschale Verbote stellen aus meiner Sicht keine Lösung des Gewaltproblems in unserer Gesellschaft dar.

Vielmehr schränken sie die Freiheit der Bürger ohne wirklichen Nutzen ein und dies lehnen wir Liberale ab.

Gez. Serkan Tören

werden Sie Mitglied bei der FvLW: http://www.fvlw.de/

Freundliche Grüße, Reiner Aßmann

Vizepräsident

Betreiber: waffen-online.de

47608 Geldern, Havelring 99 -Germany-

Tel.: 02831/ 9104027

-0163/4706001

FvLW e. V. presse@fvlw.de 113-assmann@fvlw.de

NW-Organisation

Edited by Manfred Kuebel
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Was bitte qualifiziert den Herren als Waffenrechtsexperten?

Tören ist gelernter RA und als MDB Mitglied des Innenausschusses.

Experte ist kein geschützter Begriff, folglich kann ihn jeder für sich definieren.

Ob Tören nun Waffenrechtsexperte ist oder nicht, oder nur ein Bißchen – wie dem auch sei, ich wäre froh, wenn wir mehr Politiker hätten die Sätze wie die nachfolgenden von sich geben würden.

Pauschale Verbote stellen aus meiner Sicht keine Lösung des Gewaltproblems in unserer Gesellschaft dar.

Vielmehr schränken sie die Freiheit der Bürger ohne wirklichen Nutzen ein und dies lehnen wir Liberale ab.

LG

MK

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Was bitte qualifiziert den Herren als Waffenrechtsexperten?

Ich stimme Manfred vollkommen zu.

Wir sollten froh sein, dass ein Politiker überhaupt solch eine Presseerklärung herausgibt und sich so für uns LWB einsetzt.

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Ich stimme Manfred vollkommen zu.

Wir sollten froh sein, dass ein Politiker überhaupt solch eine Presseerklärung herausgibt und sich so für uns LWB einsetzt.

Wir leben in einer freien Demokratie und da kann jeder seinen Semf dazu geben wie es ihm beliebt. Ein Hardy Schober läst sich im Fernsehen auch als "Waffenrechtsexperte" bezeichnen obwohl ich der festen Überzeugung bin, dass er keiner ist.

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Durch unsere Kontakte zur FPD - Fraktion des Deutschen Bundestages erreichte uns die Bitte des Waffenrechtsexperten der FDP-Bundestagsfraktion Serkan Tören, MdB, auf die folgende Erklärung hinzuweisen

Ich stimme Manfred vollkommen zu.

Wir sollten froh sein, dass ein Politiker überhaupt solch eine Presseerklärung herausgibt und sich so für uns LWB einsetzt.

Es kann nicht sein dass der Herr durch diese Aeusserung lediglich beabsichtigt seinen Bekanntheitsgrad unter den Waffenbesitzern zu steigern und somit Waehlerstimmen holen will?

Ich hatte den Namen des Herren bislang noch nicht gehoert.

Wenn mir jemand sagt "Du, sag denen mal das ich dieses und jenes gemacht habe." frage ich mich doch welches Ziel er damit verfolgt. Nuetzen wird diese Phrase uns jedenfalls nichts.

Und wenn er extra darauf hinweist geht er davon aus das es sonst niemand mitbekommt. Und wenn wir es sonst nicht mitbekommen, bekommt es auch kein anderer mit. Somit kann er sich nicht schaden sondern nur nuetzen.

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Anaconda,

ich verstehe Dein Problem nicht.

Herr Tören hat bei der Diskussion am 18.06 im Bundestag, bei der erneuten Anfrage der Grünen, die bisherige Haltung der FDP bezüglich der LWB weiterhin bestätigt und vertreten.

Etwas anderes, als das was die Parteispitze und alle anderen FDP Politiker zu diesem Thema gesagt haben, wurde von dieser Partei nicht gesagt.

Sie stehen weiterhin dafür ein, gegen die durch Aktionismus geprägte Gesetzgebung zu sein, und sieht es nicht richtig an, dass wir unter Generalverdacht gestellt werden.

Das ist, wie oben erwähnt, genau das, was Westerwelle und alle anderen auch in der Öffentlchkeit gesagt gaben.

Da auch keine Wahlen anstehen, hat das auch nichts mit Stimmenfang zu tun.

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Es kann nicht sein dass der Herr durch diese Aeusserung lediglich beabsichtigt seinen Bekanntheitsgrad unter den Waffenbesitzern zu steigern und somit Waehlerstimmen holen will?

Schön, dass sich überhaupt noch jemand um die Stimmen der Waffenbesitzer bemüht. Künast-Roth-Nahles-Merkel scheren sich nämlich einen Dreck um uns.

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Du kannst mein Problem nicht verstehen weil es gar kein Problem gibt.

Ich wollte nur aufzeigen dass es immer zwei Seiten gibt.

Natuerlich klammer man sich an jeden Strohhalm, jedoch wage ich zu beweifeln dass

der gute Mann das fuer die LWB tut.

Wenn er sich irgendwann mal bei einer Sendung mit guten Einschaltquoten (wo ihn auch halb Deutschland sieht ohne dass er extra drauf hinweisen muss) hinstellt und das Gesagte wiederholt, jubele ich ihm auch zu.

Bis dahin bleibe ich argwoehnisch.

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Nun, argwöhnisch zu sein, ist fast immer gut und Dein gutes Recht!

Ich habe seine Rede mitverfolgt, zum Teil im Plenarsaal, den Rest im Parlaments - TV in der Lobby. Seine Bitte, die Presseerklärung zu veröffentlichen, haben Reiner Aßmann und ich entgegengenommen. Mein persönlicher Eindruck: Absolut integer und durchaus auf unserer Seite! Natürlich wird er, wie viele Andere auch, seine Wählerstimmen im Hinterkopf haben, das ist nun mal so bei Politikern. Vordergründig geht es ihm ganz sicher nicht um bloßen Stimmenfang.

Zur Rede selbst ist zu sagen, dass seine ursprünglich geschriebene Rede für den Reißwolf geschrieben wurde. Circa eine Stunde vor Beginn hat er nämlich erfahren, dass Mitglieder der Opferfamilien von Winnenden anwesend sind. Aus Rücksicht auf die Trauer und Betroffenheit der Familien hat er seine Rede kurzfristig neu geschrieben und entschärft. Dies entspricht durchaus den Gepflogenheiten des Hohen Hauses und hat mit Stimmenfang im anderen Lager nichts zu tun. Die Grünen wären von ihm noch deutlicher abgewatscht und ihre Forderungen wären mit sachlichen, fundierten Argumenten zerpflückt worden. Leider ist das aus den genannten Gründen nicht geschehen. Aber, die nächste Debatte kommt bestimmt und dann hoffentlich ohne die Anwesenheit von Betroffenen.

Grüße

Max Braun

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Am 18.06.2010, gegen 13:10 Uhr, fand im Deutschen Bundestag die Debatte zum eingereichten Antrag der Partei "Bündnis 90 - Die Grünen"“ statt.

Die Vertreter der FvLW, Max Braun und Reiner Assmann waren neben der Wahrnehmung anderer Termine bei dieser Debatte anwesend.

Zuvor hatten Mitglieder des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden eine Petition zum Waffenrecht und die zugehörige Unterschriftenliste überreicht.

Durch unsere Kontakte zur FPD - Fraktion des Deutschen Bundestages erreichte uns die Bitte des Waffenrechtsexperten der FDP-Bundestagsfraktion Serkan Tören, MdB, auf die folgende Erklärung hinzuweisen:

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