rugerclub Geschrieben Februar 23, 2011 at 08:03 Geschrieben Februar 23, 2011 at 08:03 Erfurt (RPO). Der Tod eines Bundeswehrsoldaten Ende vergangenen Jahres in Afghanistan ist nach Ansicht der Ermittler nicht auf eine Fehlfunktion der Pistole seines Kameraden zurückzuführen. Einem Medienbericht zufolge hat ein Waffengutachten habe ergeben, dass die Pistole vom Typ P8 voll funktionsfähig sei. Bei dem Vorfall war am 17. Dezember ein Hauptgefreiter des Gebirgsjägerbataillons 232 aus dem bayerischen Bischofswiesen durch den Schuss eines Kameraden aus Thüringen versehentlich getötet worden. Die Zeitung berichtete, laut der von Feldjägern in Afghanistan protokollierten Aussage des Beschuldigten habe sich der tödliche Schuss beim Einführen des Magazins in die Waffe gelöst. Diese Version werde durch das Waffengutachten jedoch nicht länger gestützt. Eine andere protokollierte Version der Ereignisse besage, dass der Soldat bei einer Spielerei auf seinen Kameraden gezielt und abgedrückt haben soll. http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Pistole-des-Kameraden-hatte-keine-Fehlfunktion_aid_968221.html
Chleche Geschrieben Februar 23, 2011 at 08:28 Geschrieben Februar 23, 2011 at 08:28 Was für eine peinliche Ausrede für eine dumme Spielerei!
Butterfly Geschrieben Februar 23, 2011 at 08:36 Geschrieben Februar 23, 2011 at 08:36 (bearbeitet) "Der tödliche Schuss sei beim Einführen des Magazines losgegangen"!? Eine Ausrede musste der Soldat ja bringen. Aber die ist ganz faul. Wohin muss der Lauf zeigen, bei einer Manipulation an einer Waffe? Aber auch wenn nicht manipuliert wird ? Die Waffe ist immer als geladen zu betrachten. Das wussten meine Söhne schon, als sie noch nicht laufen konnten... bearbeitet Februar 23, 2011 at 08:38 von Butterfly
rugerclub Geschrieben Februar 23, 2011 at 09:31 Autor Geschrieben Februar 23, 2011 at 09:31 Bei uns im Verein gab es eine HK USP Combat (die mit dem Laufgewinde), diese Waffe hatte den unangenehmen Nebeneffekt beim schnellen, harten einführen des Magazins auszulösen wenn eine Patrone in Patronenlager war - also nicht besonders lustig bei dynamischen Diszplinen. Und dabei hatte er niemals den Finger am Abzug, ich habe es auch ausprobiert und mich richtig erschrocken das der Schlitten nach vorne eilte und der Schuß sich löste.
Chleche Geschrieben Februar 23, 2011 at 11:12 Geschrieben Februar 23, 2011 at 11:12 Uff, wenn Mitr das nun liest....
YETI Geschrieben Februar 23, 2011 at 12:36 Geschrieben Februar 23, 2011 at 12:36 Haha, habe auch gleich an Mitr denken müssen. Da bekommt Hirnriss&Kacke eine neue Dimension. Lustig das ich noch kein einziges Eisen von HK besitze. Ich würde mich auch nicht getrauen sowas zu kaufen, müsste immer an den mitr denken
Iggy Geschrieben Februar 23, 2011 at 13:50 Geschrieben Februar 23, 2011 at 13:50 Bei uns im Verein gab es eine HK USP Combat ... Na ja, bei Glockis und manchen Anderen, man kennt es aus eigener Erfahrung von IPSICK, passiert es schon öfters, daß der sich im Schlittenfang befindende Schlitten auslöst und damit latürnich auch eine Patrone zuführt ... Dasses dabei aber zusätzl. noch zu einer Schußauslösung gekommen wäre - weder selbst erlebt noch nur davon gehört. Grüße Iggy
swizzly Geschrieben Februar 23, 2011 at 14:07 Geschrieben Februar 23, 2011 at 14:07 (bearbeitet) Dasses dabei aber zusätzl. noch zu einer Schußauslösung gekommen wäre - weder selbst erlebt noch nur davon gehört. Nuja wenn da irgendein Teil des Abzugsystems einen Schaden hat, kann das durch den Schlag unten natürlich den Hammer auslösen. Piis swizzly bearbeitet Februar 23, 2011 at 14:07 von swizzly Piis
DirtyHarriett Geschrieben Februar 23, 2011 at 14:31 Geschrieben Februar 23, 2011 at 14:31 unabsichtliche Schußauslösung gibt es bei maximal frisierten 1911er-Systemen im IPSiCK-Bereich, die so frisiert sind, daß ein Huster für den Bumm ausreicht. Allerdings eher bei Modified oder Open denn bei Prod oder Standard.
rugerclub Geschrieben Februar 23, 2011 at 15:31 Autor Geschrieben Februar 23, 2011 at 15:31 @D.H: bitte glaube mir. Magazin rein und dann noch mal mit dem Handballen der linken Hand auf dem Magazinboden geschlagen - und schwupp fiel der Schlitten aus der Fangrast und der Hammer ging nach vorne - und das obwohl die innere Abzugssicherung das erst gar nicht zulassen dürfte wenn das Abzugszüngel nicht eine bestimmte Strecke nach hinten gezogen wurde. Wir haben uns dann einen heiden Gaudi mit der Waffe bei Neulingen gemacht. Schau mal hier mein von alleine schiessender HK Schrott :cool: Von CZ Systemen die vom Büma als Full-Auto zurück kamen kenne ich mehrere Geschichten und habe auch mal zwei Life gesehen! Das eine war eine CZ, die andere eine Sphinx (ähnlicher Bautyp wie die CZ.
DirtyHarriett Geschrieben Februar 23, 2011 at 17:32 Geschrieben Februar 23, 2011 at 17:32 widersprech ja gar nicht. Hab von meinem Mann von solchen Geschichten (allerdings nicht HK, sondern 1911) gehört, denke also, es wird was dran sein. Lieben Gruß DH
.45ACP Geschrieben Februar 23, 2011 at 19:54 Geschrieben Februar 23, 2011 at 19:54 Auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen, hat es Butterfly auf den Punkt gebracht! Man zielt einfach nicht auf Menschen! Auch nicht aus Jux. :cool: *Ausser bei Kriegshandlungen natürlich!
Chleche Geschrieben Februar 23, 2011 at 21:10 Geschrieben Februar 23, 2011 at 21:10 (bearbeitet) Von CZ Systemen die vom Büma als Full-Auto zurück kamen Die Adressen würden mich noch interessieren. bearbeitet Februar 24, 2011 at 07:12 von Chleche verquotet
Califax Geschrieben Februar 23, 2011 at 22:56 Geschrieben Februar 23, 2011 at 22:56 Di P8 ist ja ne USP. Ich kenne da eine persönlich, die nach einem "Abzugstuning" auslöste, wenn man den Entspannhebel drückte. Sehr entspannend. Wirklich. Aber im konkreten Fall wird wohl der Finger am Abzug gewesen sein. Russisches Roulette sollte man eben nicht mit Selbstladepistolen spielen. Das geht nur stilecht mit Nagant-Revolvern. Leider wird das den heutigen OffzAnwärtern nicht mehr vermittelt. :mad:
DirtyHarriett Geschrieben Februar 26, 2011 at 08:21 Geschrieben Februar 26, 2011 at 08:21 Mein Menne sagte, daß auch bei fehlerhafter Munition eine Schußauslösung möglich wäre - wenn z.B. das Zündhütchen über den Stoßboden hinaus stünde, d.h. nicht tief genug gesetzt ist. Neben der Pistole müßte dann auch die Munition einem SV-Gutachten unterworfen werden - zumindest die Charge wäre auf falsch gesetzte Zündhütchen oder ähnliches zu untersuchen. Hmmm ...
rugerclub Geschrieben Februar 27, 2011 at 17:29 Autor Geschrieben Februar 27, 2011 at 17:29 Russisches Roulette sollte man eben nicht mit Selbstladepistolen spielen. Das geht nur stilecht mit Nagant-Revolvern. Leider wird das den heutigen OffzAnwärtern nicht mehr vermittelt. :mad: Ketzscherischer Gedanke: Für jede Fehlleistung unserer Politiker, wird Russisches Roulette zwingend vorgeschrieben......
.45ACP Geschrieben Februar 27, 2011 at 18:28 Geschrieben Februar 27, 2011 at 18:28 Meiner Meinung nach ist der betreffende "Kamerad" voll schuldfähig! Man zielt eben nicht auf Menschen!! Eine dümmere Ausrede hätte er nicht geben können. Zum einen kann es vorkommen, dass bei zu hartem einführen eines Magazins, der Schlitten nach vorn schnellt und dann gleich eine Patrone zuführt. Das ist halb so wild. Andererseits ist mir von einer nachträglichen Schussauslösung noch nie was zu Ohren gekommen! Der muss also mit seinem Finger innerhalb des Abzugsbügels gewesen sein! :cool:
Chleche Geschrieben Februar 27, 2011 at 20:27 Geschrieben Februar 27, 2011 at 20:27 Ganz einfach: die vier Regeln nicht eingehalten!
Butterfly Geschrieben Februar 28, 2011 at 08:15 Geschrieben Februar 28, 2011 at 08:15 Ganz einfach: die vier Regeln nicht eingehalten!... 1. Alle Waffen sind immer als geladen zu betrachten 2. Nie eine Waffe auf etwas richten, das man nicht treffen will 3. Solange die Visiervorrichtung nicht auf das Ziel gerichtet ist, ist der Zeigefinger ausserhalb des Abzugbügels zu halten 4. Seines Zieles sicher sein
Chleche Geschrieben Februar 28, 2011 at 09:48 Geschrieben Februar 28, 2011 at 09:48 Hoffentlich auswendig aufgezählt und nicht abgeschrieben!
Butterfly Geschrieben Februar 28, 2011 at 10:05 Geschrieben Februar 28, 2011 at 10:05 Hoffentlich auswendig aufgezählt und nicht abgeschrieben! Abgeschrieben:oops::oops:: Pflichtenheft des Schützenmeisters: Schiessausbildung im Standschiessen :eek::cool:
Hollowpoint Geschrieben Februar 28, 2011 at 10:24 Geschrieben Februar 28, 2011 at 10:24 Das einzige, das in diesem Fall eine Fehlfunktion hatte, war das Gehirn des Schützen! Schüsse "lösen" sich in den seltensten Fällen von selbst (abgesehen von SEHR seltenen technischen Defekten an der Waffe). Und selbst dann ist es in 99% der Fälle die Schuld desjenigen, der mit der Waffe hantiert. Regel Nr. 1: Den Lauf der Waffe NIEMALS auf einen Menschen richten, außer man möchte bewusst auf ihn schießen, bzw. ihn mit der Waffe bedrohen! Meistens ist es der Schütze, dessen Abzugsfinger selbigen betätigt. Und dann macht's halt BUMMM! GRUß
Butterfly Geschrieben Februar 28, 2011 at 17:46 Geschrieben Februar 28, 2011 at 17:46 (bearbeitet) Das einzige, das in diesem Fall eine Fehlfunktion hatte, war das Gehirn des Schützen! Schüsse "lösen" sich in den seltensten Fällen von selbst (abgesehen von SEHR seltenen technischen Defekten an der Waffe). Und selbst dann ist es in 99% der Fälle die Schuld desjenigen, der mit der Waffe hantiert. Regel Nr. 1: Den Lauf der Waffe NIEMALS auf einen Menschen richten, außer man möchte bewusst auf ihn schießen, bzw. ihn mit der Waffe bedrohen! Meistens ist es der Schütze, dessen Abzugsfinger selbigen betätigt. Und dann macht's halt BUMMM! GRUß Dear Hollow und viele andere: Habt ihr die Posts von Chleche und mir nicht gelesen? :eek: Post 3 /18/19 Wie Schweizer lernen das jedenfalls als erstens, bevor wir laufen können! bearbeitet Februar 28, 2011 at 18:19 von Butterfly
Chleche Geschrieben Februar 28, 2011 at 18:26 Geschrieben Februar 28, 2011 at 18:26 Wo hast du abschreiben gelernt Butterfly?:mrgreen:
Butterfly Geschrieben Februar 28, 2011 at 18:55 Geschrieben Februar 28, 2011 at 18:55 Wo hast du abschreiben gelernt Butterfly?:mrgreen: Bei einem guten Freund, der seinen Doktortitel an irgend einer UNI* in Deuschland gemacht hat. *Name und Adresse beim Schreiber bekannt.
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