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Forderungen werden lauter — Bleimunition steht unter Beschuss


Jägermeister
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Bleimunition: Deutschland soll sich nicht blamieren

"Verhindern Sie eine Kompromittierung Deutschlands bei der Abstimmung über das Verbot bleihaltiger Schrotmunition in Feuchtgebieten" - mit einem offenen Brief haben sich 30 Verbände an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze gewandt. Am 3. September stimmen die EU-Mitgliedstaaten im REACH-Regelungsausschuss erneut über einen entsprechenden Vorschlag ab.

https://www.dnr.de/eu-koordination/eu-umweltnews/2020-naturschutz-biodiversitaet/bleimunition-deutschland-soll-sich-nicht-blamieren/

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Bleihaltige Schrotmunition wird für Feuchtgebiete verboten

Der Ausschuss für Chemikalienzulassung (REACH-Ausschuss) der Europäischen Kommission hat die Verordnung zur Beschränkung von Bleischrot in und über Feuchtgebieten mit einer Übergangszeit von zwei Jahren beschlossen. Grundsätzlich begrüßt der Deutsche Jagdverband (DJV) eine europaweite Regelung zum Bleischrotverbot an und über Gewässern. Allerdings geht der nun beschlossene Entwurf komplett an der Praxis vorbei. Kernproblem hierbei ist die Definition von Feuchtgebieten: Demnach kann jede Pfütze auf einem Acker ein solches sein.

jkl Fr., 2020-09-04 11:47

Quelle

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vor 1 Stunde, GunBoard.de sagte:

Grundsätzlich begrüßt der Deutsche Jagdverband (DJV) eine europaweite Regelung zum Bleischrotverbot an und über Gewässern. Allerdings geht der nun beschlossene Entwurf komplett an der Praxis vorbei. Kernproblem hierbei ist die Definition von Feuchtgebieten: Demnach kann jede Pfütze auf einem Acker ein solches sein.

Vielleicht sollte sich der DJV mal von dieser Arschkriecherei abwenden und auf 100% Kontra umstellen. Von der EU kommen nur noch weltfremde Verbote und somit gequirlte Scheiße!

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Bleihaltige Schrotmunition wird für Feuchtgebiete verboten

Der Ausschuss für Chemikalienzulassung (REACH-Ausschuss) der Europäischen Kommission hat die Verordnung zur Beschränkung von Bleischrot in und über Feuchtgebieten mit einer Übergangszeit von zwei Jahren beschlossen. Grundsätzlich begrüßt der Deutsche Jagdverband (DJV) eine europaweite Regelung zum Bleischrotverbot an und über Gewässern. Allerdings geht der nun beschlossene Entwurf komplett an der Praxis vorbei. Kernproblem hierbei ist die Definition von Feuchtgebieten: Demnach kann jede Pfütze auf einem Acker ein solches sein. In 14 Bundesländern gibt es dagegen bereits seit vielen Jahren praxisgerechte Regelungen, die Bleischrot an und über Gewässern verbieten. Der DJV fordert Politik und Munitionshersteller auf, die Entwicklung von alternativer Schrotmunition in der kurzen Übergangszeit zügig voranzutreiben. Insbesondere die Tötungswirkung bei Säugetieren muss untersucht werden. Einen entsprechenden Vorstoß des Bundeslandwirtschaftsministeriums begrüßt der DJV.

 

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vor 19 Stunden, Jägermeister sagte:

Vielleicht sollte sich der DJV mal von dieser Arschkriecherei abwenden und auf 100% Kontra umstellen. Von der EU kommen nur noch weltfremde Verbote und somit gequirlte Scheiße!

Wann kam denn von der EU mal was gescheites in den letzten Jahren.

Der Arbeitsbeschaffungsaperat für Politiker ist doch weit weg vom Grundgedanken der Demokratie.

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Am 3. September hat der EU Ausschuss REACH einen undurchführbaren Vorschlag zur Beschränkung von Bleischrot in Feuchtgebieten gebilligt. Dieser Vorschlag kann textlich nicht mehr geändert werden. Das Europäische Parlament und der Rat können es aber innerhalb von drei Monaten ablehnen.

FACE (Europäischer Dachverband der Jäger) und DJV (Deutscher Jagdverband) fordern zu Recht das Europäische Parlament auf, diesen Vorschlag abzulehnen, weil er

  • keine praktikable Lösung bei der Definition von Feuchtgebieten aufweist: jede Pfütze wäre künftig ein Feuchtgebiet;
  • 100-Meter-Pufferzone bedeuten, dass nach einem Regenschauer faktisch der Besitz von Bleischrot verboten wird;
  • enorme Auswirkungen auf Schießstände hat: liegen diese in einer Pufferzone, ist die Verwendung von Bleischrot verboten. Der Umbau kostet pro Stand einen 7-stelligen Euro-Betrag
  • zur Beweislastumkehr zu Lasten der Bürger beim Mitführen von bleihaltiger Schrotmunition führt: Jäger und Sportschützen würden bereits bei “Besitz” von Bleischrot in diesen Gebieten kriminalisiert;
  • die Übergangsfrist von zwei Jahren zu kurz ist.

FACE hat hierzu ein Video veröffentlicht, das vom DJV mit deutschen Untertiteln versehen wurde.

Bitte an eure EU-Parlamentarier und Abgeordneten weiterleiten!

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Es ist ungeheuerlich, dass die vielen vernünftigen Einwände der Berater von der EU Kommission und REACH komplett ignoriert wurden!

Das Enforcement Forum der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) stellte schon früh fest, dass die vorgeschlagene Definition eines Feuchtgebietes nicht nur “ernsthafte Probleme aus der Sicht der Durchsetzung” aufwerfen würde, sondern auch “nahezu unlösbare Situationen für die Durchsetzung“. Während des formellen Entscheidungsprozesses ist es erforderlich, dieses Forum zu konsultieren, aber sein Rat wurde ebenso wie mehrere andere Empfehlungen nicht berücksichtigt.

Warum wurden diese Ratschläge ignoriert?

FACE am 04.09.2020

FACE und DJV weisen daraufhin, dass sie grundsätzlich eine europaweite Regelung zum Bleischrotverbot an und über Gewässern begrüßen. Allerdings geht der nun beschlossene Entwurf komplett an der Praxis vorbei. Kernproblem hierbei ist die Definition von Feuchtgebieten: Demnach kann jede Pfütze auf einem Acker ein solches sein.

FACE lehnt den Vorschlag ab “aufgrund des übermäßig weiten Anwendungsbereichs der vorgeschlagenen Beschränkung (z.B. ‘Feuchtgebiet‘), der Einführung fester Pufferzonen um Feuchtgebiete (welche von der ECHA nicht empfohlen wurden), einer kurzen Übergangszeit (die selbst kürzer ist, als von der ECHA empfohlen wurde), einem unklaren Verbot des Besitzes von Bleischrot, das Jäger automatisch kriminalisiert, sowie einer sehr weit gefassten Definition von Feuchtgebieten, welche für Jäger und Vollzugsbeamte nahezu unlösbare Situationen darstellen”.

Photo by Daiga Ellaby on Unsplash

Der Beitrag #EUAmmoban: Das EU Parlament muss den Vorschlag ablehnen! erschien zuerst auf German Rifle Association.

Weiterlesen

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DSB unterstützt DJV bei Haltung zur Bleiverordnung der EU
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Am Donnerstag, 3. September, will die EU im Reach-Ausschuss über die Verordnung zur Beschränkung von Bleischrot in Feuchtgebieten abstimmen. Der Entwurf berücksichtigt weder die geforderten Änderungen der europäischen Jäger noch die Änderungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums und könnte auch Einfluss auf angrenzende Flinten-Schießstände und somit Sportschützen haben. Deshalb unterstützt der DSB das Nein des Deutschen Jagdverbandes (DJV).

Mehr dazu....
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  • 2 weeks later...

FACE ist (zu Recht sauer) und ruft die MdEPs auf, das Bleiverbot (EUAmmoban) in jetziger Form abzulehnen. Es geht um die Form, nicht um das Verbot an sich.

FACE im Namen der 7 Millionen Jäger Europas, vertreten durch die Leiter der nationalen Jagdverbände Europas auf der Generalversammlung am 7. September:

Ersucht die Mitglieder des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union den Vorschlag des REACH-Ausschusses auf Grundlage seiner Rechtswidrigkeit, Unanwendbarkeit und Unverhältnismäßigkeit abzulehnen, um sicherzustellen, dass diese Fragen im Rahmen der REACH-Verordnung korrekt neu überdacht werden.

Bringt erneut unsere Verpflichtung zum Ausdruck, mit den europäischen und nationalen Institutionen zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Verwendung von Bleischrot für die Jagd in Feuchtgebieten in einer für Europas Jäger und Vollzugsbeamte wirksamen und verständlichen Weise eingestellt wird.

FACE vom 07.09.2020

Presseerklärung auf Deutsch: Erklärung der FACE Generalversammlung zur Entscheidung des REACH-Ausschusses (PDF, 1300 KB)

Ihr könnt das unterstützen, indem Ihr eure MdEPs informiert:
Liste der MdEPs nach Bundesländern

 

Bildquelle: Photo by William Isted on Unsplash

Der Beitrag #EUAmmoban: CALL TO ACTION by FACE erschien zuerst auf German Rifle Association.

Weiterlesen

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vor 14 Stunden, GunBoard.de sagte:

und ruft die MdEPs auf, das Bleiverbot (EUAmmoban) in jetziger Form abzulehnen. Es geht um die Form, nicht um das Verbot an sich.

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass eine ernstzunehmende Zahl an EU-Politikern ihren Verstand oder gar ihr Gewissen gebrauchen würde.

Das funktioniert ja nicht mal auf Bundesebene.

Edited by Califax
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  • 4 months later...
vor 5 Stunden, Jägermeister sagte:

Vermutlich werden die von den Altverbänden hängen gelassen. Ich hoffe, ich habe unrecht.

Wo kann man spenden?

DONATIONS FOR FIREARMS UNITED ⤵️

SWIFT/BIC: INGBPLPW (Currency in €)

IBAN: PL27 1050 1025 1000 0090 3170 5008

(Currency in PLN) Bank account number: 44 1050 1025 1000 0090 3170 4993

(Ist das gleiche Konto wie fuer die Mitgliedschaft bei FU)

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  • 5 months later...

https://www.all4shooters.com/de/shooting/munition/test-sportmunition-bleifreie-munition-nicht-konkurrenzfaehig/

Zitat

Wissenschaftlicher Schiess-Test mit Wettkampfmunition: Zu Blei als Geschossmaterial gibt es für Sportschützen keine Alternative – droht das Ende des Leistungssports?

Umfangreiche Schießtests belegen, dass sich die Präzision beim Sportschießen mit angeblich alternativen Geschosssorten anstelle von Blei stark verschlechtert. Ein sicheres Treffen würde dadurch zum Glücksspiel. Internationaler Leistungssport wäre für europäische Sportler nach dem drohenden EU-Bleiverbot für Munition nicht mehr möglich, mit teuren wirtschaftlichen Folgen!

(wenn schon wo anders hier gepostet, sorry, bitte löschen)

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