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Bleiverbot in Munition: Bitte nehmen Sie an der FACE Umfrage teil – es hilft, auch Ihre Interessen zu wahren!


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Eine neue EU-Verordnung zur Beschränkung von Blei in Jagd- und Sportschützenmunition könnte bis 2023 in Kraft treten. Wenn Sie jagen oder sportlich schießen und derzeit bleihaltige Munition verwenden, werden Sie von dem Verbot direkt betroffen sein. Der europäische Jagdverband "European Federation for Hunting and Conservation (FACE)" bittet Sie, eine kurze Umfrage auszufüllen: Ihre Angaben sind wichtig, um die negativen Auswirkungen eines Verbots von bleihaltiger Munition auf die Jäger in Europa zu dokumentieren.

https://www.all4shooters.com/de/jagd/munition/bleiverbot-in-munition-bitte-nehmen-sie-an-der-face-umfrage-teil/

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Meine Kommentar:

Für die Fraktion der CAS-Schützen (Westernsachützen) gilt, wir benötigen Bleimunition, da wir auf kurze Entfernung auf Hartziehle schießen und sich die Geschoße beim Auftreffen deformieren, die Energie abbauen und keine Splitter zurück zum Schützen gelangen sollen.

Der Fragebogen ist dämlich, er sollte mehr zwischen Jäger und Sportschützen differenzieren, wenn man das schon zuerst auswählen kann. Ferner kann man die Gründe (siehe Kommentar) nicht im Fragebogen darlegen...

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Da es auch um die Unterschiede zwischen Jagd und Sport geht, hätte ich eine deutlichere Unterscheidung und zusätzlich sportspezifische Fragen begrüßt. Zudem fehlt die Möglichkeit wie "besitze (noch) keine solche Waffe" zu wählen, die es einfacher und übersichtlicher gemacht hätte.

Aber egal, jetzt läuft die Umfrage schon, und so habe ich keine Zeile unangekreuzt gelassen.

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Was soll der ganze Quatsch?

In großen Teilen ist es bei uns ja schon verboten. Glauben da einige wirklich, im derzeitigen Umwelt Hype, dass das Verbot etwa wieder aufgehoben oder gar nicht erst kommen wird. Und das nur weil jetzt ein paar Waffenbesitzer und Jäger dicke Backen machen.

Hätten sie mal früher etwas mehr Lobby Arbeit getan. Für solche Aktionen und Fragebögen mit teilweise derart depperten Fragen ist mir einfach meine Zeit zu schade.

  • Confused 1
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vor 15 Minuten, Elster1962 sagte:

Hätten sie mal früher etwas mehr Lobby Arbeit getan.

Wie war das nochmal im Dez. 2015, als die Aktion " Steine des Anstoßes" nach Brüssel gingen? Könnt Ihr nicht machen, Unmöglich.. Tja das Ausland war da sogar imho noch aktiver als der D-Michael... Okay genutzt hat es nix ausser das der "Marinie" oder wie die "Linke Xxxxx"  nochmals hieß schwer angepisst war...

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vor 33 Minuten, Elster1962 sagte:

Und das nur weil jetzt ein paar Waffenbesitzer und Jäger dicke Backen machen.

Darum geht es nur sekundär, primär leidet das Wild darunter. Und das tut es, wie unser hauptberuflicher Nachsuchenführer zu berichten weiß.

Neben der nicht selten auftretenden außenballistischen Probleme sind es vor allem die Zielballistischen, die uns nicht egal sein dürfen!

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vor 50 Minuten, Jägermeister sagte:

Neben der nicht selten auftretenden außenballistischen Probleme sind es vor allem die Zielballistischen, die uns nicht egal sein dürfen!

Das ist aber unseren Eurokraten und sogenannten Umweltschützer vollig Scheißegal. Und deshalb verlangen sie solchen Blödsinn aus reiner Langeweile und Bösartigkeit.

Grüße

Gunfire

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Wenn man den Aussagen der Möllerkunden trauen kann, funktionierte seine Munition erstklassig.

Es wird wohl eine Frage der Konstruktion sein.

Es gibt auch sehr gute bleifreie SV-Munition.

Letztlich würde ich die zielballistische Wirkung, oder Mangel an solcher, zu 80% auf den Treffersitz zurückführen.

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vor 46 Minuten, Glockologe sagte:

Letztlich würde ich die zielballistische Wirkung, oder Mangel an solcher, zu 80% auf den Treffersitz zurückführen.

Dem ist hier aber nicht so. Der NF macht über 500 Suchen im Jahr und führt entsprechend Statistik. Unser Landkreis ist auch gut mit Hochwild von Sauen über Damwild bis Rotwild bestückt. Seit dem Aufkommen der Bleifreien ist der Suchenanteil mit schweren Suchen signifikant gestiegen.

  • Sad 1
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Ich versuche es mal anders, meine (rein theoretischen) Überlegungen anzubringen:

Zuerst betrachte ich nur das Projektil.

Um zu töten muß ein Geschoß destruktiv auf den Wildkörper einwirken. Genau wie ein SV Geschoß. Daß ich bei einem einen Ausschuß will, beim anderen nicht ist nebensächlich. Schließlich sterben alle Sägetiere gleich.

Jedenfall braucht das Projektil eine gewisse Menge an kinetischer Energie, um tief genug zu reichen.

Die beiden Variablen an denen ich dafür drehen kann sind Masse und Geschwindigkeit. Egal mit welchem Parameter ich arbeite muß ich die Geschoßform und den Aufbau darauf abstimmen. Sowohl bei einem bleigefüllten VM, als auch bei einem wesentlich rasanterem Messingsolid mit Spitze und Boattail, habe ich schlechte Karten, denn in beiden Fällen wird der Energietransfer nicht gut sein. Weiters hätte ich keine scharfen Kanten zum zertrennen blutführender Gefäße.

Nun würden bei einem perfekten Kammertreffer auch die beiden o.g. Varianten funktionieren, nur schießt man aus immer verschiedenen Winkel auf ein dreidimensionales Ziel in einer dreidimensionalen Hülle.

Also verschaffe man sich eine Reserve durch ein Loch im Mantel und Bleikern, oder Sollbruchstellen im Messing zum Zerlegen, oder Aufrollen von Fahnen.

Du hattest mal erwähnt, daß man Blutaustritt und Haare am Ausschuß will, was ebenfalls scharfe Ränder bedingt.

Nun geht mir halt nicht ein, warum das bei entsprechender Konstruktion nicht auch bleifrei gehen sollte. Allerdings bin ich da auch nicht völlig objektiv, da ich ein Geschwindigkeit über Masse Fan bin.

Und da bieten sich die leichteren bleifreien Geschosse natürlich an.

Das Bleifreie kann ich leichter auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigen und damit einen hohen Energiegehalt erzielen (Stichwort Quadrat der Geschwindigkeit), aber um eine entsprechende Energieabgabe zuerreichen muß es durch Zerlegung oder Aufstauchung, eine Menge davon im Wildkörper lassen.

Erst so kann es zu entsprechender Desanguination kommen. Kavitation, die ebenfalls vorwiegend ein Resultat hoher Geschwindigkeit ist, lasse ich mal außen vor.

Deinen empirischen Beweis der häufigeren Nachsuche kann und will ich auch gar nicht widerlegen. IMHO wird das aber auch daran liegen, daß bleifreie Geschoße verwndet werden die konstruktiv ungeeignet sind. Da gibt es für die Bleivariante natürlich wesentlich mehr Erfahrungswerte, was funktioniert.

Auch ist die Frage, wie es mit den tatsächlich erzielten Geschwindigkeiten in der Praxis (Stichwort Lauflänge) aussieht.

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Das ist ganz einfach und in wenigen Worten erklärt.

Beim optimalen Kammertreffer liegen sie mit beidem (Bleifrei und Blei) oder haben relativ kurze Todfluchten.

Bei nicht so optimalen aber dennoch lethalen Treffern, flitzen Sie mit den bleifreien halt wesentlich weiter und länger. Eben weil diese einfach auf Grund des Materials, der Wichte und des schlechteren Aufpilzvermögens (egal wie gut sie konstuiert sind, Blei hat da einfach die Nase vorne) nicht so schnell zum Exitus führen.

Aber das ist unseren Umweltschützern halt völlig egal. Sie haben ihre Meinung gefasst und geben leider derzeit halt maßgeblich wegen der allgemeinen Hysterie das Wort an.

Deshalb ist es illusorisch zu glauben, daß es ein zurück zur bleihaltigen Teilmantelmunition führt.

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Lange vor Einführung der bleifreien Munition, habe ich mir von den ersten Messingsolids (Impala aus Südafrika), die damals ein gewisser Magister in Ö im Alleinvertrieb hatte, ein en größeren Posten zugelegt und umfangreiche Versuche damit angestellt und etliche Stück Rehwild damit erlegt.

Anhand der damit erzielten Ergebnisse, bin ich schon damals zu den oben genannten Schlüssen gekommen und habe wieder die herkömmlichen Teilmantel verladen (Nosler Ballistic Tip) und war zufrieden damit, bis halt.... na ja, das grünverpisste Verbot in BW beim Staat gekommen ist.

Seither laboriere ich wieder herum und bin immer noch auf der Suche nach dem besten Bleifreigeschoss, das dem schlechtesten bleihalten Teilmantel jagdlich das Wasser reichen kann.

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@Elster1962

Bei nicht so optimalen aber dennoch lethalen Treffern, flitzen Sie mit den bleifreien halt wesentlich weiter und länger. Eben weil diese einfach auf Grund des Materials, der Wichte und des schlechteren Aufpilzvermögens (egal wie gut sie konstuiert sind, Blei hat da einfach die Nase vorne) nicht so schnell zum Exitus führen.

Und da hakt es bei mir.

Eine, aus einer FFW wesentlich langsamere EMB, oder Magtech SCoHP, also Tombak, bzw Kupfer, macht auf wie eine Eins.

Der Herr Ingenieur (nicht Magister) Mayerl wird in Ö nicht von allen goutiert. Sein Aero-Projektil hat aber eine gewisse Anhängerschaft. Das Impala war ein untauglicher Versuch, das THV Konzept auf Langwaffen umzulegen. Es gibt keinen logischen Grund warum das funktionieren sollte, es war schon in .357 nicht der große Wurf.

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vor 3 Stunden, Glockologe sagte:

Dieser http://kupferjagdgeschoss.de/Impala/Impala.htm Bericht (weiter unten "Luftnummer") und die Fotos sind von mir und zeigen ein von mir mit Impalas erlegtes Reh.

Wie so vieles damals einfach von LM geklaut und auf seiner Seite veröffentlicht ohne um Erlaubnis zu fragen, geschweige denn anzugeben von wem er es hatte.

Ich weiß bis heute noch nicht einmal wie er da dran gekommen ist.

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