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Jagd- und Waffengesetzänderung in der Pipeline!


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Zitat

Bundesrat will Bundesjagdgesetz schwächen

DJV kritisiert Stellungnahme der Länderkammer zur geplanten Novelle. Die Empfehlungen konterkarieren einheitliche Vorgaben für Jägerausbildung, Munition und Schießübungsnachweis. Die Forderung nach einer generellen Waldverjüngung ohne Schutzmaßnahmen ist wildtierfeindlich.

https://www.jagdverband.de/bundesrat-will-bundesjagdgesetz-schwaechen

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Natürlich, nur noch. Und das Schlimme ist: Die Mehrheit der Jägerschaft findet das auch noch geil. 

Was ich Samstag an Grünröcken auf Achse gesehen habe, spottet jeder Beschreibung. Gefühlt war jede zweite Nase bewaffnet. Alle hämmern sie jetzt noch auf dem Rotwild rum, auf Sauen sowieso.

Und mit der Nachtzieltechnik hat das Wild gar keine Ruhe mehr. Kann mir keiner sagen, dass die nur für die „ASP-Prävention“ genutzt wird...

Die Folge sind noch mehr Schäden, noch höhere Abschussforderungen, noch mehr Unruhe, noch mehr Schäden, ...

Dabei schaffen die allermeisten Hochwildgemeinschaften (das „Hege“ habe ich absichtlich da rausgelassen. Es geht nur noch ums Killen) ihren Abschussplan jetzt schon nicht mehr. Was sollen da noch höhere Pläne bringen?

Bei meinem Kumpel standen im Kern des Reviers 200 Stück Rotwild rum. Wir haben uns somit nur im Revierrandbereich angesetzt, um ohne Beunruhigung auf Füchse zu jagen. Überall außenrum haben sie rumgelungert, ob was rüberkommt. Die fahren jetzt schon mit Nachtsichttechnik durch das Revier von meinem Kumpel, um den im Wald ansitzenden „Jagdkameraden“ Bescheid zu geben, wo es einwechselt. Abartig. Kommenden Montag ist endlich Ruhe!

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Schon dieser erste Änderungszusatz (§ 1 Absatz 2 wird folgender Satz angefügt: „Sie soll insbesondere eine Verjüngung des Waldes im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen ermöglichen.)

ist verbrecherisch und entlarvt die ganze Absicht dieses Traktats (als Gesetzentwurf möchte ich dieses Elaborat nicht bezeichnen).

Nämlich nicht mehr Wald vor Wild, sondern Wald anstatt Wild lautet die plutokratische Devise. Ganz dem umgewidmeten Motto verpflichtet: "Nur totes Wild ist gutes Wild"!

Aber was will man auch von dieser Bande anderes erwarten, die derzeit unser Land regiert! Keinen Anstand und Würde mehr vor bewußt lebenden Geschöpfen!

Pfui Deibel!

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Aktuelles zur Novelle des Bundesjagdgesetzes

 

Der DJV kritisiert, dass die Verjüngung des Waldes grundsätzlich ohne Schutzmaßnahmen funktionieren soll. Dies bedeutete für 27 Prozent der Waldfläche Deutschlands einen Wald ohne Wild. Dort wachsen nämlich derzeit anfällige Nadelholzmonokulturen - hinzugepflanzte Laubbäume wirken auch auf das letzte Reh wie ein Magnet. Der Umbau, der durch Dürre, Stürme und Borkenkäfer geschwächten Monokulturen über Pflanzung und Saat kann nur mit Schutzmaßnahmen gelingen - schon allein zum Schutz vor konkurrenzstarken, unerwünschten Pflanzen wie Brombeere oder Birke. Zweifelsohne muss zeitgleich auf Aufforstungsflächen die Jagd intensiviert werden. Den DJV und weitere sechs Organisationen eint die Sorge, dass bei der Novelle des Bundesjagdgesetzes die Bedürfnisse und Ansprüche des Wildes hinter den wirtschaftlichen Interessen der Waldbesitzer zurückbleiben. 

Weitere Informationen zur ersten großen Novelle des Bundesjagdgesetztes seit 1976 finden Sie hier: 

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