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Feigheit vor dem Feind?


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Heute habe ich die Septemberausgaben des DWJ und CALIBER erhalten.

Thema Bundestagswahl..................nix!

Wahlprüfsteine........nix!

Warnung vor Rotgrünblutrot.........nix!

Habt Ihr bereits kapituliert?

Appeasementpolitik?

Null Bock auf garnix?!?

Ich begreife es nicht...............................  :wallb:

 

GRUß

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vor 12 Stunden, Hollowpoint sagte:

Habt Ihr bereits kapituliert?

Schon länger.

Wie viele andere auch, die sich seit Jahren mit "Quälen der Politiker" herumschlagen und auch rein gar nix erreicht haben

Die Kombination aus "Was kann man denn noch machen?" und "Man erreicht doch nichts" verbunden mit der Tatsache, daß man meist "Einzelkämpfer" ist und selbst von Vereinskollegen hängen lassen wird, läßt einen irgendwann resignieren.

Jetzt mal ganz ehrlich die Frage - nicht nur aus deiner pserönlichen Sicht - beantworten "Was bringen die "Wahlprüfsteine" an Veränderungen?"

Welche Gruppe von Sportschützen findest du an den Marktständen? Wer von denen fordert penetrant eine Antwort ein? Wer kann dort wirklich mit Fakten argumentieren?

Die Stände der Grünen müßten regelrecht belagert sein. Wenn dort mal jemand steht, ist er schon vom Habitus als Grünwähler erkennbar.

Leute, schade um das schöne Papier, das für die Wahlprüfsteine verschwendet wird.

Ohne Konfrontation an den Ständen wird das nichts; das gilt übrigens nicht nur für Waffen, sondern für alle "Grünthematik".

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vor 17 Minuten, Der Reservist sagte:

Die Stände der Grünen müßten regelrecht belagert sein.

Sehe ich anders. Das ist pure Verschwendung von Lebenszeit.

Die Energie ist bei CDU und FDP wesentlich besser angebracht.

Selbst bei der SPD wäre das Unsinn.

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vor 3 Minuten, Jägermeister sagte:

Sehe ich anders. Das ist pure Verschwendung von Lebenszeit.

Die Energie ist bei CDU und FDP wesentlich besser angebracht.

Selbst bei der SPD wäre das Unsinn.

Da siehst du m. A. n. etwas falsch. Mal abgesehen davon, daß in der CDU und der FDP auch schon ideologisch Verbruzzelte en Masse existieren. Und was die FDP angeht - sie hatte auch mit Hilfe der LWB mal 15 % und rein gar nichts daraus gemacht.

Was die "Verschwendung von Lebenszeit" angeht, da unterschätzt du die Markstände, wenn da - vor allem kontrovers - diskutiert wird. Da bleiben dann tatsächlich einige Leute stehen und hören zu - und genau die erreicht man; wenn man gute Argumente hat und sich nicht von den Grünen mit Phrasen abspeisen läßt.

Wer liest Waffenzeitschriften und vor allem warum? Es ist ein eng begrenztes Klientel und die Zeitschriften werden hauptsächlich wegen der Fachartikel und der Annoncen gelesen. Die Wahlprüfsteine werden ggf. noch kurz überflogen und das war es dann auch schon.

Wenn du meinst, daß der Einsatz bei der CDU/CSU und der FDP besser angebracht wäre, dann versuche einfach mal, die nächsten Regierungskoalitionen zu erraten. Grün ist auf jeden Fall dabei (zumindest mit einer extrem hohen Wahrscheinlichkeit). Sie werden Einfluß auf die Politik haben und bei den Prozenten werden sie - anders als seinerzeit die FDP - ihre Programmatik gnadenlos umsetzen. Um regieren zu können, wird sowohl die SPD oder auch die CDU Zugeständnisse in größerem Umfang machen. Und diese lächerliche duckmäuserische Truppe von LWB, die kann man ohne große Gegenwehr auf dem Altar der Macht opfern.

Und genau deswegen meine ich, daß man gerade die Grünen öffentlich in die Diskussion mit ihren Themen zwingen muß, um den Zuhörern aufzuzeigen, welche verlogene Partei die Grünen sind.

Politiker jedweder Coleur kannst du nicht überzeugen, sie unterliegen, wenn sie in Amt und Würden sind, dem Fraktionszwang und es gibt nur sehr sehr wenige, die sich dem entziehen können. Deswegen sollte man sich immer die Frage stellen, wen kann ich wo und womit erreichen.

Wir (die LWB) haben uns nie um wirklich gute Diskutanten gekümmert, wir haben uns nie bemüht, ein Netzwerk von Öffentlichkeitsarbeitern/Kontaktpersonen auszubauen oder haben die Ansätze dazu selbst zerschlagen. Wir haben uns "zur Ruhe begeben" und die Arbeit ganz ganz wenigen überlassen; eine Aktivierung der Verbände/Vereine ist ebenfalls unterblieben. Die LWB hätten ihren Vereins- und Verbandsfürsten Feuer unter dem Arsch machen müssen - schon seit Jahren - nix, niente, nada.

Wir können ja noch schießen - alles in Ordnung   -   -  nix passiert, gehen sie weiter.

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vor 5 Stunden, Der Reservist sagte:

Und genau deswegen meine ich, daß man gerade die Grünen öffentlich in die Diskussion mit ihren Themen zwingen muß, um den Zuhörern aufzuzeigen, welche verlogene Partei die Grünen sind.

Mag sein, dass man ein paar Zuhörer zumindest zum Zuhören bekommt. Ob die vermutlich eh Grün wählenden Zuhörer, und damit höchstwahrscheinlich eher keine LWB oder zumindest Waffenaffine, dann in ihrer Meinung umschwenken, wage ich zu bezweifeln.

Insofern bleibe ich bei meiner Meinung.

vor 5 Stunden, Der Reservist sagte:

Wir (die LWB) haben uns nie um wirklich gute Diskutanten gekümmert, wir haben uns nie bemüht, ein Netzwerk von Öffentlichkeitsarbeitern/Kontaktpersonen auszubauen oder haben die Ansätze dazu selbst zerschlagen.

Das ist leider vollkommen richtig.

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vor einer Stunde, Glockologe sagte:

Nach meiner Erfahrung hört dir nur einer von 10 überhaupt richtig zu und denkt darüber nach.

Das stimmt wohl oder kommt den Tatsachen zumindest sehr nahe.

Aber........

....einer ist besser als keiner.

Und wenn man denn nicht nur Pech hat und der Eine hat nachgedacht, dann könnte dieser "Eine sogar als sogenannter Multiplikator in Erscheinung treten.

Ich zitiere mich mal selbst

vor 8 Stunden, Der Reservist sagte:

Wir haben uns "zur Ruhe begeben"

Einer der Gründe, warum ich keine Lobbyarbeit mehr mache, ist auch in der Tasache begründet, daß Vorschläge irgendwelcher Art (ob sinnvoll oder nicht) zunächst einmal darauf abgeklopft werden, warum sie nicht gehen, statt sie weiter zu entwickeln - ein negatives Ergebnis kann am Ende immer noch herauskommen. Es werden lieber alle irgendwann mit irgendwelchen Sachen schon mal gemachten negativen Erfahrungen hervorgekramt und in Stellung gebracht - tja, und das war´s dann.

Als Beispiel mal die berühmte 1/2 Walnuß auf den Pralinen einer Schokoladenfirma. Die Herstellung war mit einem extrem  hohen Ausschuß belastet und man macht ein Brainstorming um den Ausschuß evtl. verringern zu können. Von der Verwendung eines Hammers bis zur Sprengung waren alle möglichen Vorschläge vorgebracht, die alle ausdiskutiert, probiert und mehr oder weniger verworfen wurden. Zuletzt wurde "sprengen" durchdiskutiert". Und siehe da, es war das perfekte Verfahren. Durch die Diskussion kamen erneut die verschiedensten Vorschläge zu Tage. Es blieb dann an einer Idee hängen. CO2 in die Nuss blasen und erhitzen (an einer Flamme vorbeifahren lassen). Diesen Vorschlag hat man ausgebaut und so die Ausschußmenge drastisch reduzieren können.

Vermutlich hätte man heute noch den Ausschuß, wenn man so wie die LWB agiert hätte.

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