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Goldgrube Amoklauf?


Jägermeister
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Wie u.a. hier thematisiert, wird die Vermarktung von Amokläufen anscheinend immer lukrativer. Neben gewissen Bündnissen gibt es Theaterstücke, Bücher, Filme(?), die den Markt überschwemmen. Eine bedenkliche Entwicklung? Antrieb bzw. Triebfeder für neue "Amokläufe"?

Neuestes Buch:

Buchkritik: T.A. Wegbergs Jugendroman „Klassenziel“

Lesestoff zum Nachdenken bietet „Klassenziel“, der neue Roman von T.A. Wegberg. Darin thematisiert der Autor den Amoklauf an einer Schule aus einer besonderen Perspektive: Er schildert den Neubeginn für den Bruder des Täters nach der schrecklichen Tragödie.

Mehr Infos zu finden unter obigem Link (Bücher).

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Daß es Menschen gibt die solche Ereignisse durch Schreiben/Filmemachen/Gedichte schreiben verarbeiten ist ein normaler (und gesunder) Vorgang.

Das gestehe ich Angehörigen und sonstig Betroffenen auch gerne zu.

Werden nie die großen Erfolge, helfen aber bei der verarbeitung.

Und das ist meine große Hoffnung, weil Geschäfte mit Elend zu machen einfach nur zum :puke: ist! Das hat aber nichts mit der persönlichen Aufarbeitung solcher Geschehnisse (siehe oben) zu tun.

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Wie ich meine Tochter beim Amoklauf in Winnenden verlor und nun gegen die Waffenlobby kämpfe“

Im Buch „Mein Sonnenkind – Wie ich meine Tochter beim Amoklauf in Winnenden verlor und nun gegen die Waffenlobby kämpfe“ erzählt Hardy Schober, wie sich nach dem Tod seiner Tochter sein Leben total verändert hat.

Mehr unter: http://www.schwaebische-post.de/629029/
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  • 2 weeks later...

Ein norwegischer Journalist bekam sechs Tage nach den Anschlägen in Oslo von einem Hacker 7.000 Mails des Massenmörders Anders Breivik zugespielt.

Der Journalist möchte diese Mails nun in einem Buch veröffentlichen, um die Nachfrage des norwegischen Volkes nach mehr Informationen über den Amoklauf zu befriedigen.

Mehr unter: http://www.shortnews.de/id/981735/Journalist-veroffentlicht-7-000-Mails-von-Anders-Breivik

Der :n12: rollt...

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Nö, aber einen aktiv tätigen Verleger. Das reicht doch aus.

Lass die man laufen, ein Buch zu schreiben um anderen mitzuteilen wie dreckig man sich nach so einer Geschicht fühlt geht für mich klar.

Besser so seine Trauerarbeit leisten als die zweifelsohne vorhandene Wut unreflektiert in falsche Kanäle zu leiten.

Dafür haben wir doch schon zu viele negative Beispiele.

Ich glaube auch nicht daß der Verleger sich vom Erlös eine Yacht zulegt,

bestenfalls ne Optimistenjolle.

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nun es giebt verschiedene arten mit seiner trauer umzugehen. die einen sind still in sich gekehrt, andere wollen es in die welt hinausschreien und wählen die buchform ohne an gewinn zu denken. wieder andere, bauen eine organisation auf, die der allgemeinheit hilft. der hauptsitz ist in winnenden...

dort giebt es außer dem aaw, dem ich gewinndenken unterstelle, noch einen ganz anderen verein, der für jeden verkehrsteilnehmer lebenswichtig werden kann. auch dort wirbt man um spenden,...aber zweckgebunden. wer sagt uns eigentlich, das dieses ehepaar nicht von außen animiert wurde seine gedanken zu papier zu bringen. ganz ohne anspruchsdenken...

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Was immer man manchen Leuten unterstellt, zunächst war da mal ein extremer Einschnitt in ihr Leben und damit geht jeder anders um, wenn er nicht daran verzweifeln will.

Wenn Herr Schober den Kampf gegen "die Waffenlobby" braucht, dann ist das eben so. Und wenn er dabei Objektivität und Maß verliert, dann ist das eben auch so. Was ich daran nicht mag, ist der "Opferbonus", der teilweise hemmungslos ausgeschlachtet wird. Aber WIR können nur verlieren, wenn wir sowas öffentlich anprangern.

Was anderes gilt mE für "Selbstberufene" wie den Herrn Grafe. Der arbeitet nur sich selbst ab, und muss auch jedes Argument gegen sich gelten lassen. Bei dem Herrn habe ich eigentlich keine Hemmungen, ihn öffentlich zu blamieren, für den Mist, den er verzapft.

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