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Alec Baldwin erschießt Kamerafrau


Jägermeister
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Dann geh zu einem IPSC Bewerb. Wer sich mit der Waffe mehr als 90° aus der Hauptschußrichtung dreht wird heimgeschickt. Da braucht es nicht mal einen Finger am Abzug. Bewegt er sich, ohne zu schießen, mit dem Finger am Abzug, geht er heim. Hebt er die Waffe über den Kugelfang, geht er heim. Schießt er näher als 3m vor sich in den Boden geht er heim. Übrigens gehr bei einer unbeabsichtigten Schußauslösung heim.

Praktisch jeder Sicherheitsverstoß führt zur Disqualifikation.

Es hat schon einen Grund, daß es in etwa 50 Jahren IPSC Sport, genau einen Toten gegeben hat, obwohl wir, oft auf unebenen, manchmal nassen Untergrund, eventuell auf Waldboden, mit großkalibrigen Waffen, recht eilig unterwegs sind.

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Laut Bildartikel also eine Verkettung unglücklicher Umstände. Wenn ich das lese:

Zitat

Hannahs Vater ist der Waffenmeister und Revolver-Experte Thell Reed (arbeitete u.a. bei „Django Unchained“ u. „Todeszug nach Yuma“). Er zeigte ihr auch, wie man Platzpatronen in Requisiten-Revolver lädt, was Hannah nach eigenen Angaben Furcht einflößte, weil sie nicht wusste, wie das geht.

Schon alleine deswegen hätte diese junge Dame nie und nimmer diesen Job erhalten dürfen.

Als weiteres quasi Fehlverhalten/Versagen:

Zitat

Am Tag des tödlichen Schusses hatte Gutierrez-Reed drei Film-Revolver auf einem Karren vorbereitet. Regieassistent Dave Halls nahm einen davon und brachte ihn zu Alec Baldwin. Laut einem Untersuchungsbericht wusste Halls nicht, dass die Waffe mit scharfer Munition geladen war, als er sie dem Schauspieler reichte. Dabei hatte er als Regieassistent schon oft mit Film-Waffen zu tun, unter anderem bei den Dreharbeiten zu „Matrix Reloaded“ (2003).

Spätestens da hätte man das Fehlverhalten der jungen Dame noch korrigieren können. Alec Baldwin wurde zugerufen Cold Gun, hat dem vertraut und da nahm das Unglück seinen sprichwörtlichen Lauf.

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vor 50 Minuten, Iggy sagte:

Beim aktuellen oder beim vorigen Film?

Beide Male.

vor 49 Minuten, DirtyHarriett sagte:

Al co Producer ist Baldwin fz die Sicherheit am Set verantwortlich.

Jein.

Man müßte ihn Kenntnis der Mißstände beweiskräftig nachweisen.

Aber natürlich kann er zivilrechtlich belangt werden, oder besser gesagt, die Produktionsfirma.

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vor 22 Minuten, Gunfire sagte:

In Amerika kommen wohl auch die Dümmsten in die höchsten Positionen.

Sagt Du als Deutscher, der Bürger eines Landes, wo ein Banklehrling Gesundheitsminister wird?

Aber im Ernst:

Im privatwirtschaftlichen Bereich hat es Vor und Nachteile, daß das System nicht so rigide ist wie hier. Pfuscher sind mir hier schon genug untergekommen. In allen Bereichen und allen Levels. Sie hatten aber halt ihre Zeugnisse. 

Bei den Amis heißt es: Kannst Du es, so machst du es. Bist Du nicht gut in deinem Job, wird dich der Markt abstrafen. Je weiter "oben" der Kunde, umso höher die Ansprüche, weil sie sich blind auf dich verlassen wollen (können/müssen).

Natürlich hast Du immer da oder dort einen Blender, aber meinst Du ein sagen wir Tom Cruise wäre noch am Leben, wenn er selbiges nicht alle paar Jahre in die Hände von Top-Profis legen würde?

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Wie ich schon geschrieben habe, für den Schuß konnte er vermutlich Nichts, aber für die Billigstproduktion und das macht ihn IMHO moralisch mitverantwortlich.

Es macht die Sache natürlich nicht besser, daß er anderen Leuten das Recht und die Befähigung mit Waffen umzugehen abspricht.

Edited by Glockologe
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