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Rheinland-Pfalz: Polizisten bei Verkehrskontrolle erschossen


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Geschrieben (bearbeitet)
vor 41 Minuten, Jägermeister sagte:

Ich hätte es für sinnvoller erachtet, dass die Auszubildenden in ein Zweierteam kommen. Als Ergänzung und nicht als Ersatz für einen erfahrenen Kollegen!

Tja, da kommt dann wieder

a ) Personalmangel und

b ) Einsatz bei "Versammlungen überwiegend friedlicher Bürger" zusammen

vor 41 Minuten, Jägermeister sagte:

Insofern sehe ich hier ein Verschulden des Dienstherren und nicht der Beamten. Die können sich das ja nicht aussuchen.

Womit wir dann wieder bei der immer noch fehlenden  Amtshaftung -  die Lamettaträger haben NIE SCHULD und tragen außer dem Lametta meist nicht viel

bearbeitet von Der Reservist
  • Mag ich! 1
Geschrieben

@Anthrax

@Jägermeister

Genauso läuft es in Österreich. Nach dem ersten Jahr Polizeischule kommt der sogenannte Aspirant zum ersten mal in eine PI, wobei er im Außendienst als drittes Rad am Wagen im Funkmittel mitfährt, bevor er wieder auf ein paar Monate in die Akademie zurückkehrt.

Allerdings wurde da auch schon einer von einem bewaffneten Räuber verwundet und einer der Bärenführer getötet. Um den Räuber haben sich dann zwei Sektorwägen final gekümmert. Ein Restrisiko gibt es immer.

Auf einer nächtlichen Kontrollfahrt durch ein Wiener Nobel(und Diplomaten)viertel , wurde ich einmal, an einer Planquadratsperre von einem Beamten der mich von gemeinsamen Diensten kannte gefragt, ob ich Zeit und Lust hätte mich für eine Verkehrskontrolle durch einen Aspiranten zur Verfügung zu stellen. Trotzt unterstützender Hinweise durch den schulenden, älteren Kollegen war es ein ziemliches Fiasko.

Geschrieben

In den letzten Jahren ist es besser geworden. Die Schießtrainer geben sich da auch sehr viel Mühe und der Personalstand hat sich da sehr verjüngt.

Bedingt durch die Terrorthematik hat sich da halt auch ein anderes System eingeschlichen, das vorher so nicht vorstellbar war. Stichwort: Personengebundene IEDs und ähnliche Situationen in denen ich bei unklarem Lagebild uU einen Menschen proaktiv erschießen muss. Da ist bei der gesamten Ausbildung der Fokus sehr auf robustes Vorgehen gelegt.

Wir hatten in meiner Ausbildung nebenbei auch ein Beispiel, bei dem der Fahrer in der Verkehrskontrolle ein "totes Tier" und ein paar Schachteln Munition und vielleicht sogar ein Futteral im Kofferraum hatte. Gefordertes Verhalten war, mindestens Waffe ziehen und hochzufahren. Person zu Boden dirigieren war ebenfalls erwünscht,

In der Ausbildung hat man 2-3 mal FX-Training. Danach 1-2 mal pro Jahr, wenn man die Trainings alle wahrnehmen kann.

Aktuell war mal ein Lasersystem mit Elektroschock-Feedback in der Testung. Das war ganz lustig und hats auch n bisschen stressiger gemacht.(und deine Zielerei schön verzogen, wenn dus dir auf die unteren Bauchmuskeln klebst, gut trainiert bist und es auf Anschlag stellst.)

  • Mag ich! 3
Geschrieben
vor 31 Minuten, Glockologe sagte:

ich weiß nicht, wie das Einsatztraining von Polizisten hierzulande gestaltet ist.

Bei den SE sehr gut. Die normalen Mannschaften: Nunja.

Es gibt aber Lichtblicke, vor allem durch persönlichen Einsatz auch in der Freizeit zum Beispiel bei der Polizeitrainerkonferenz (PTK) parallel zur Enforcer in Nürnberg.

Der Großteil der Teilnehmer dort finanziert die Teilnahme aus eigener Tasche und nicht durch den Dienstherren, wie ich hörte.

Da nehmen jedes Jahr immerhin geschätzte 100 Teilnehmer plus teil, die dann in ihren Dienststellen als Multiplikatoren fungieren.

  • Mag ich! 1
Geschrieben
vor 3 Stunden, Der Reservist sagte:

Personalmangel

Das würde ich gar nicht einmal behaupten wollen. Problem ist eher die Gestaltung der Polizeiaufgabengesetze. Und die damit einhergehende überbordende Bürokratie.

Der PVB ist ja eigentlich nur noch bewaffnete Schreibkraft. Da sollte man mal ansetzen.

Geschrieben (bearbeitet)

Laut PK schossen DIE beiden Täter mit einer Schrotflinte und einem Jagdgewehr. Dann noch ein unprofessionell-unklarer Spruch von einem "Einmallader".

Die Polizistin wurde mit einem Schrotschuss in den Kopf getötet. Der Polizist mit vier Treffern.

Frage nach Jagdschein/WBK: weitere Ermittlungen erforderlich.

Hauptverdächtiger soll wegen Wilderei und Unfallflucht polizeibekannt gewesen sein. Der 32-jährige wegen Betrugsdelikten.

 

GRUẞ

bearbeitet von Hollowpoint
  • Traurig 1
Geschrieben (bearbeitet)

Laut NTV wurde bei der Hausdurchsuchung des 38-Jährigen fünf Kurzwaffen, ein Repetiergewehr, zehn weitere Langwaffen, eine Armbrust, ein Schalldämpfer und Munition gefunden.

Beim 32-Jährigen zwei Langwaffen.

 

GRUẞ

bearbeitet von Hollowpoint
  • Durcheinander 1
Geschrieben
vor 33 Minuten, Hollowpoint sagte:

Laut NTV wurde bei der Hausdurchsuchung des 38-Jährigen fünf Kurzwaffen, ein Repetiergewehr, zehn weitere Langwaffen, eine Armbrust, ein Schalldämpfer und Munition gefunden.

Beim 32-Jährigen zwei Langwaffen.

Und Anderen werden die Waffen weggenommen weil sie einen saudummen Spruch posten oder auch nur weiterleiten.

siehe Vorpost - fast vergleichbar

  • Mag ich! 1
Geschrieben

Ich kann mir derzeit kein Konstrukt zurechtbiegen, wonach die beiden (sollte alles so stimmen) auch nur eine legale Waffe  besessen hätten… 

Wer bereits mehrfach wegen Wilderei aufgefallen ist, hat definitiv seine „Rechts- Untreue“ bewiesen!

Es bleibt spannend! Und stimmt… da hat der Danishe die richtigen Fragen gestellt! Das ist auffällig…

  • Mag ich! 2

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