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Das gibt Ärger: Polizeihund verletzt sechs Kinder


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Im bayerischen Polsdorf sind sechs Kinder von einem freilaufenden Polizeihund gebissen worden. Die Kinder im Alter zwischen fünf und neun Jahren wurden zum Teil erheblich verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Genaue Angaben zu den Verletzungen machte die Polizei nicht. Nach ersten Ermittlungen soll der belgische Schäferhund die Kinder beim Spielen angefallen haben. Warum der Hund frei herumlief, ist noch unklar. Er war bei einer Diensthundeführerin in Ausbildung.

Quelle

Ich wünsche den Kinder gute und vollständige Genesung.

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Man sollte Kindern beibringen, daß bei einem Angriff durch einen großen Hund nur eines hilft: Auf den Rücken legen und ganz still halten. Solange der Hund keine zu stark ausgeprägte Psychose hat, setzt dann die Beißhemmung ein. Weglaufen oder sich wehren geht i.d.R. schief, es sei denn, man hat z.B. Pfefferspray dabei und kann das auch einsetzen.

Ich weiß, wovon ich rede. als ca. 8jähriger lag ich mal unter einem wildgewordenen Deutschen Schäferhund. Allerdings war ich einfach durch Angst gelähmt, es war nicht das Wissen - die Angststarre hat mir aber das Leben gerettet.

Unterlegene Hunde legen sich auch auf den Rücken und präsentieren ihre freie Kehle. Dann kann der Sieger nicht mehr zubeißen, das hat die Natur schon so clever eingerichtet.

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Ich weiß nicht, ob man das Kindern tatsächlich so beibringen kann, dass sie es in der Angst und Paniksituation umsetzen können. Es ist ja für einen ausgewachsenen Mann theoretisch nicht das Problem einen angreifenden Hund außer Gefecht zu setzen, aber auch hier setzt der Faktor Angst in der Praxis doch die Theorie meist völlig außer Kraft.

Das ganze soll sich auf einem Volksfest abgespielt haben, kaum zu glauben, dass da niemand wirkungsvoll einschreiten konnte.

Naja und dann ein Malinois.....keine weiteren Fragen.

Die Karriere der Dame dürfte eine drastische Wendung erfahren.

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Wer seinen Kindern beibringt, sich in so einer Situation auf den Rücken zu legen und die Kehle zu präsentieren, dem ist nicht mehr zu helfen...

Hauptaugenmerk sollte gerade dem Schutz des Kopfes/ Halses gelten! Auf den Bauch legen und die Arme schützend um Kopf/ Genick verschränken! So wie man es den Nordamerikanern/ Kanadiern bei Bärenangriffen rät. Und dann hilft nur noch beten...

Ziel der Schutzhundausbildung ist ja gerade, dem Hund auf Befehl diese Beissperre abzutrainieren. Wenn der Köter ohne Befehl freidreht, hilft nur 4mm/ 9mm oder die Spritze! Das wünsche ich dieser Töle auch. :sniper:

Den Kindern wünsche ich, das sie ohne weitere körperliche/ seelische Schäden genesen werden.

Edited by Medizinmann
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Naja, ein Polizeihund wird ja nicht zur Tötungsmaschine ausgebildet, den Verbrecher stellen soll er. Beißen wenn Kehle gezeigt wird ist ein "Killkriterium" für Polizeihunde und sollte es bei jedem Hund der Erde sein.

Die Inuit töten jeden Hund der beißt.

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Hauptaugenmerk sollte gerade dem Schutz des Kopfes/ Halses gelten! Auf den Bauch legen und die Arme schützend um Kopf/ Genick verschränken! So wie man es den Nordamerikanern/ Kanadiern bei Bärenangriffen rät. Und dann hilft nur noch beten...

Ein Hund ist kein Bär.

Ich bleib bei meiner Meinung. Es sei denn, man hat etwas Wirksames zur Abwehr des Hundeangriffes. :n11:

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Ein Hund ist kein Bär.
Das könnte stimmen... :huh?:

Mein Opa hat Schutzhunde gehabt. Jahrzehnte lang. Als ich etwa 10 war, :gänsef:durfte:gänsef: ich das erste Mal mit zum Figurieren (also Opa hat mir den Anzug gegeben und seine Hunde hatten Spaß...):

sd_k0205.jpg

Also glaube mir, wenn ich Dir sage, daß ein Schutzhund eben gerade keine Beißhemmungen mehr hat. Diese natürliche Hemmschwelle wird bewusst abtrainiert.

Ich bleib bei meiner Meinung. Es sei denn, man hat etwas Wirksames zur Abwehr des Hundeangriffes.
Deine Meinung sei Dir unbenommen, auch wenn sie meiner Ansicht nach nicht richtig ist. Und ja, etwas wie .357 hilft am besten!
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Also glaube mir, wenn ich Dir sage, daß ein Schutzhund eben gerade keine Beißhemmungen mehr hat. Diese natürliche Hemmschwelle wird bewusst abtrainiert.

Mal rein statistisch: Was ist für Otto Normalbürgerskind wahrscheinlicher - von einem ausgebildeten Schutzhund angegriffen werden oder von einer unerzogenen Dorftöle irgendeines Idioten?

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Im Regelfall wird man von einem ausgebildeten Schutzhund garnicht angegriffen. Es sei denn, der Hundeführer hat den Auftrag gegeben. Dieser Schutzhund war ja noch in der Ausbildung! Das heißt, ich muss mich als Hundeführer vergewissern, das mein noch nicht fertiger Hund keine Alleingänge unternimmt. So etwas nennt sich dann (besondere) Sorgfalt(spflicht).

Der "Dorfköter" oder aber Stadthund ist statistisch gesehen selbstverfreilich der "Schlimmere".

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Mal abgesehen von der Hunderasse.....

Angeblich war der Hund ja noch in der Ausbildung.

Kann es sein, dass sich die Kinder ev. dem Hund gegenüber falsch verhalten haben?

Das sie "gerauft" haben und der Hund auf Grund seines Ausbildungsstandes meinte "dazwischen gehen zu müssen"? Kann es sein, dass die Kinder ev. zufällig ein "Codewort" genannt haben, auf das der Hund reagierte?

Ich möchte hier nichts schönreden. Aber nicht immer ist der Andere, hier der Hund, daran Schuld das etwas passiert.

Wenn ein Mensch einem Menschen etwas antut, verurteilen wir ihn doch auch nicht gleich, sondern warten erst mal die Fakten ab. Sollte jedenfalls so sein.

Peter

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Hi Jägermeister,

stimmt.

Der "Dumme" hierbei ist wohl leider der Hund.

Hoffen wir, dass das eine Lehre für die Hundführerin war.

Eigentlich sollte sie nie wieder einen Hund im Dienst ausbilden und führen dürfen.

Peter

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Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an die Rottweiler Attacke in Hamburg und das dadurch entstanden Hundegesetz. Mit dem Unterschied das damals ein Kind zu Schaden kam. Mal sehen ob es einen ähnlichen medialen Aufschrei und Konsequenzen diesmal gibt...

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Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an die Rottweiler Attacke in Hamburg und das dadurch entstanden Hundegesetz. Mit dem Unterschied das damals ein Kind zu Schaden kam. Mal sehen ob es einen ähnlichen medialen Aufschrei und Konsequenzen diesmal gibt...
Es war die Attacke eines Pitbull-Terriers, der den 6-jährigen Volkan in Wilhelmsburg tötete. Daraufhin drehte die Politik völlig frei aus purem Aktionismus. Der Hamburger Tierschutzverein quoll über von ausgesetzten Kampfhunden. Und viele der Besitzer gingen mit ihren Hunden über die Stadtgrenze nach SH. Das Problem verlagerte sich also nur.

Die Hardcoretypen, wie der mehrfache Straßenräuber und Kampfhundebesitzer Ibrahim K., der wohl seine schwere Jugend mit der scharfgemachten Töle kompensiert hat, scheißen noch heute auf die erhöhte Hundesteuer, den Hundeführerschein und die Vorführpflichten für bestimmte Rassen. Die Köter werden eben im Ausland besorgt und nicht angemeldet. Fertig.

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Die Hardcoretypen, wie der mehrfache Straßenräuber und Kampfhundebesitzer Ibrahim K., der wohl seine schwere Jugend mit der scharfgemachten Töle kompensiert hat, scheißen noch heute auf die erhöhte Hundesteuer, den Hundeführerschein und die Vorführpflichten für bestimmte Rassen. Die Köter werden eben im Ausland besorgt und nicht angemeldet. Fertig.

Tja da wären unangemeldete Konrollen angebracht

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