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eGun Fundstücke


Nightingale
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Nee, ich will nichts andeuten. Ich habe nur selbst eine hochglanzbrünierte Mauser P08, ebenfalls mit gelb angelassenen Bedienelementen, und möchte gern das Baujahr abschätzen können. Das gute Stück habe ich so, wie es ist, erworben, nur mit einem Magazin, aber ohne jegliches Zubehör, Verpackung oder gar Dokumentation. Die Hochglanzbrünierung lässt das gute Stück wie neu erscheinen (das Innenleben passt auch dazu), so dass ich geneigt war, ein deutlich jüngeres Baujahr anzunehmen. Vielleicht eine Neuauflage zu einem Jubiläum oder so. Mit der Seriennummer habe ich auch nichts definitives ergooglen können. Deshalb frage ich, aus Neugier.

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vor 10 Minuten, Beau Riese sagte:

Nee, ich will nichts andeuten. Ich habe nur selbst eine hochglanzbrünierte Mauser P08, ebenfalls mit gelb angelassenen Bedienelementen, und möchte gern das Baujahr abschätzen können. 

Was steht denn auf der Hülse deiner 08? Bei meiner steht 1938 drauf. Je nach Jahrgang kann es aber auch codiert sein.

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Mühli meint dort, wo das Verschlußstück in den Lauf greift, faktisch die Oberseite des Patronenlagers. Du könntest auch auf den hinteren Teil der Gabel schauen, ob dort ein Dreibuchstabencode, zB byf ist. Das wäre übrigens der Code für Mauser.

Nach deiner Schilderung und wenn zB nur eine Mausertonne am Lager ist, dann könnte es tatsächlich die Jubiläumsfertigung aud den 80ern(?) sein. Allerdings glaube ich mich zu erinnern, daß die die Patronenzähler Griffschalen hatte.

Wenn wir es übertreiben wird es der Admin schon abtrennen.

Eine nichtmilitärische kann zB durch den Bucjstaben C vor der Nummer erkannt werden.

Mach ein paar hübsche Bildchen und die Auskenner werden dir weiterhelfen.

Aber es gibt auch ganze Bücher darüber. Schau mal bei egun/Literatur oder auch amazon.

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vor 26 Minuten, mühleberg sagte:

Ist von 1935 bzw. G steht für 1935.

Ergänzung:

Zitat

Sog. "G-Datum" sind heutzutage seltene und gesuchte Stücke unter 08-Sammlern, auch wenn die Stückzahl mit etwas über 54.000 recht hoch erscheint. Tatsächlich ist es aber so, daß S/42 G nur sehr selten am Markt auftauchen, da die meisten im Krieg "draufgingen"... Für den Laien: Das codierte "G" auf der Hülse steht für das Fertigungsahr 1935. Es gibt noch "K", welches im ersten Fertigungsjahr (1934) von der Firma Mauser in Oberndorf am Neckar verwendet wurde...

Unter Sammlern sind S/42 G, nach der S/42 K das gefragteste Fertigungsjahr von Mauser! In erster Linie wegen der produzierten Stückzahl (K-Datum ca. 11.000), sowie zweitrangig wegen der guten Fertigungsqualität + Finish.

Frühe Mauser-08 waren optisch den DWM-Waffen ähnlich, nämlich mit gelb angelassenen Bedienteilen (Abzug, Sicherungshebel, Sperrstück, Magazinhalter u. Auswerfer), ebenso waren sie nicht mit einer sehr schwarzen Tauchbrünierung versehen, wie die Stücke ab ca. Mitte 1937, sondern erscheinen mehr blaugrau...

Die Griffstückgeometrie ist wie bei DWM-Stücken OHNE die später eingeführten "Mauser-Backen" an der Griffstückhinterseite...

Bei der S/42 G unterscheidet man 2 Hauptvarianten, welche sich aber nur durch die Abnahmestempel auf der rechten Gabelseite unterscheiden. Die früheren Stücke tragen 2 Abnahmestempel, welche aus einem Buchstaben und einer Zuordnungsnummer bestehen, eingefasst in einer "Doppel-T" foermigen Linie. Genau so findet man es auch bei K-Datum von Mauser. Es gibt da mehrere Konstellationen (B I 90, S I 91, S I 92, W I 154 etc.)

Spätere Stücke von 1935 haben den Abnahmestempel in Form eines Adlers (mit hängenden Flügeln und der Zahl 63). Die 2 Variante ist übrigens seltener mit einer geschätzten Stückzahl von 20.000, während von der ersten etwas über 34.000 gefertigt wurden. Es gibt (selten) auch Übergangsmodelle mit "altem" und "neuem" Waffenamtstempel!

Entnommen aus: https://www.militaria-fundforum.de/forum/index.php?thread/86242-p08-s-42-g/&postID=775225

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Aus dem Text zitiert.

Zitat

Frühe Mauser-08 waren optisch den DWM-Waffen ähnlich, nämlich mit gelb angelassenen Bedienteilen (Abzug, Sicherungshebel, Sperrstück, Magazinhalter u. Auswerfer), ebenso waren sie nicht mit einer sehr schwarzen Tauchbrünierung versehen, wie die Stücke ab ca. Mitte 1937, sondern erscheinen mehr blaugrau...

Als Ergänzung, (Fotos auf die Schnelle gemacht) weil sehr selten gesehen meine 1938. Noch mit den gelb angelassenen Bedienteilen, die es ab dem Jahrgang 1938 eigentlich nicht mehr geben dürfte.

IMG_20210405_015401.jpg

IMG_20210405_015600.jpg

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vor einer Stunde, Glockologe sagte:

Da beschäftigen mich zwei Fragen:

1) Wie kriegt man bei ausgezogener Schulterstütze einen anständigen cheek-weld hin und wie heißt das auf deutsch?

Wenn ich mir das Teil so ansehe, gehe ich davon aus das die Schulterstützenhöhe individuell verstellbar ist. Ansonsten kann man da bestimmt was drauf "basteln" ..

2) Wenn kein Korn mehr da ist, warum läßt man die große und komplexe Kimme drauf?

Stimmt, und noch nicht mal ein Original...kann wech!

Gruß...

p.s das "Chassis" hat was nur der Preis...:unschuldig:

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