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Ein waffenstarrender Landkreis?


scheibenschütze
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http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=136644[/CODE]

In der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) der DDR konnte man sich, wie es der Name sagt, sportlich betätigen. Sich auch im Schießen üben. Danach kamen die Waffen wieder unter Verschluss. Ähnlich war es bei den Jägern nach der Jagd. Alles war streng geregelt. Mit der Wende wurde alles anders.

Früher war eben alles besser :gaga:

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Ja, der Kommentar hatte wesentlich mehr Inhalt, als der Artikel selbst, der reine Wassersuppe darstellt.

A) Wußte der Schmierenjournalist, daß DDR-Jäger nur mit der Flinte (und dann mit Brennecke) jagen durften?

B) Es ist richtig, daß in der DDR das olympische Schießen - allerdings nicht nur das - allein über die GST lief.

In der Schule hätte ich unter den Aufsatz geschrieben: Thema verfehlt, Ausdruck mangelhaft, Inhalt = O, setzen, Fünf.

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auf jeden Fall gab es in der sozial. souveränen deutschen demokratischen Republik mehr politische Häftlinge als gewöhnliche Kriminelle

quelle

Dein Link geht nicht.

Nach meinen Quellen gab es zu Zeiten der Größten und Besten DDR insgesamt etwa 200-250 Tausend politische Häftlinge. Wie viele insgesamt incl. echten Verbrechern, weiß ich nicht.

Im Frauenknast Hoheneck (Stollberg, Erzg.) sollen es aber "nur" 40% Politische und damit 60% Schwerverbrecher gewesen sein:

2.3 Insassinnen

Schon unter den ersten Insassinnen 1864 befanden sich politische Gefangene. In Hoheneck fand

man neben den „Politischen“ (etwa 40%) vor allem Schwerstkriminelle, wie zahlreiche

Mörderinnen, darunter viele Kindsmörderinnen. Doch auch Kriegsverbrecherinnen, die sich

aktiv an der Verfolgung und Ermordung von Juden im Zweiten Weltkrieg beteiligt hatten, saßen

in Hoheneck ein.

Speziell in der DDR wurden immer mehr politische Häftlinge aus anderen Zuchthäusern nach

Hoheneck „abgeschoben“, sodass die Frauen-Strafvollzugsanstalt rasch als Zuchthaus der DDR

galt.

http://www.radewahn.eu/eike/zuchthaus/page35/files/facharbeithoheneck.pdf

Aber wenn man u.a. sowas liest (die Beschreibung von Einzelschicksalen in dieser verlinkten Arbeit), kommt einem der blanke Hass auf diese Genossen hoch, die sich heute als größte Oppositionspartei in Berlin breitgemacht haben.

Widerlich!

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Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Verbrechen sich von Sanktionen abschrecken lässt.

interessanter Einwand, ich glaube aber schon

man war ja hier eingemauert und es war nur eine Frage der Zeit dass man geschnappt wurde

ausserdem überwachte die Stasi rund um die Uhr und bei Besuchen von Verwandten innerhalb Ostdeutschland´s musste man sich ab dem dritten Tag in ein Hausbuch eintragen was regelmässig durch die VP respektive Stasi kontrolliert wurde

hier konntest du zwecks feststellung eines Sachverhaltes (was auch immer das heissen sollt) ohne HB zugeführt werden

und zu klauen gab es nicks, erkundige dich doch mal wie Honocker und Konsortem in Wandlitz gewohnt haben

ausser ein paar Sonderzuteilungen von Bananeb und Porno´s für Erich war da nicht viel

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Nein, das ist ein weitverbreiteter Irrtum.

Kriminologen sind sich bereits seit Jahrzehnten darüber einig, dass Abschreckung bei den meisten Deliktsgruppen nur davon abhängt, wie groß die Chance ist, erwischt zu werden. Ist sie hoch, geht der -potentielle- Kriminelle erst gar nicht los. Insofern hast Du recht, in der DDR war der Polizeidruck fraglos höher. Aber auch das bezog sich mehr auf das Risiko, weniger auf die konkrete Höhe der dahinter stehenden Strafdrohung.

Diese Überlegung betrifft aber hauptsächlich "vernunftgesteuerte" Tätergruppen, die das Risiko genau abwägen.

Der drogensüchtige Junkie zählt da ebensowenig zu, wie z.B. ein triebgesteuerter Sexualverbrecher.

Auch ein Beziehungstäter, der einfach nur sein persönliches Gegenüber vernichten will, wird sich von der 100%igen Chance auf Erwischtwerden nicht abhalten lassen, dies betrifft die meisten Gewaltdelikte, denn die allermeisten davon sind eben nicht vernunftgesteuert.

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doch, sehr sehr viele

So ist es.

Übrigens auch die Grenzsoldaten, die stets so ausgewählt waren, daß sie sich gegenseitig überwachen.

Das DDR-Regime funktionierte nur mit massiver Angst vor Entdeckung und anschließender Repression.

Auch Geschwindigkeitsontrollgeräte wurden stets unter Tarnnetzen versteckt, nicht so wie heute relativ offen.

Wer das nicht selbst erlebt hat, kann da echt nicht mitreden.

Der Sozialismus/Kommunismus ist so verdorben wie ein Braten, den man 4 Wochen hat vergessen liegenlassen. Dito seine Protagonisten. Wer heute dafür wirbt, ist entweder extrem dumm oder extrem böse. Sowohl als auch: Abschaum.

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Auch Geschwindigkeitsontrollgeräte wurden stets unter Tarnnetzen versteckt, nicht so wie heute relativ offen.

Stimmt, Ich kannte alle Stellen auf dem Transit von Berlin nach Braunschweig, die km Marken hatte ich auf einem Zettel.Die Drecksäcke hatten die VoPo Karren eingebuddelt waren nur von der anderen "Reisetrecke" aus zu sehen.Nach der Funkausstellung Montags Abends zurückgefahren waren ALLE 3 mir bekannten Stellen besetzt.Meine Kollegen und ich sind nicht reingefahren ich war der Leader...:cool1: Der Tankstopp in Braunschweig war lustig, Du fährst wie der Teufel, bremmst ab und jedesmal steht da ne Radarfalle?:lach: (Wir waren alle mit Wohnanhänger unterwegs Trabbis jagen)PDT_Armataz_02_26

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So ist es.

Übrigens auch die Grenzsoldaten, die stets so ausgewählt waren, daß sie sich gegenseitig überwachen.

Das DDR-Regime funktionierte nur mit massiver Angst vor Entdeckung und anschließender Repression.

Und trotzdem haben sich Tausende, wenn nicht Zehntausende nicht von den Fluchtversuchen abhalten lassen. Der persönliche Wille ist eben stärker als Gesetze und Sanktionen.

Auch Geschwindigkeitsontrollgeräte wurden stets unter Tarnnetzen versteckt, nicht so wie heute relativ offen.

Wer das nicht selbst erlebt hat, kann da echt nicht mitreden.

Du bist wohl nicht allzu häufig in SH, HH oder MV unterwegs? Dort ist das Verstecken der Radargeräte nach DDR-Vorbild Tagesgeschäft inklusive dem Einbau in gefakte Mülltonnen, Steinhaufen und Postkästen.

Und die DDR mit all ihren Facetten habe ich miterlebt, ich wohne nicht einmal 20km von der ehemaligen Grenze entfernt, die Grenze verlief zudem quasi im Hintergarten meiner Großeltern und durch die DDR bin ich auch transitiert. Ich kenne die eingebuddelten Wartburgs (mit ihren abgeklemmten Batterien...).

Der Sozialismus/Kommunismus ist so verdorben wie ein Braten, den man 4 Wochen hat vergessen liegenlassen. Dito seine Protagonisten. Wer heute dafür wirbt, ist entweder extrem dumm oder extrem böse. Sowohl als auch: Abschaum.

Sehe ich auch so. Deswegen verachte ich Leute, die wider besseren Wissens diese extremistischen, antidemokartischen Parteien wählen.

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Du bist wohl nicht allzu häufig in SH, HH oder MV unterwegs? Dort ist das Verstecken der Radargeräte nach DDR-Vorbild Tagesgeschäft inklusive dem Einbau in gefakte Mülltonnen, Steinhaufen und Postkästen.

Danke für den Tip! Nein, da bin ich eher seltener. Obwohl letzten Urlaub an der Ostsee hat mich die Blitzerdichte schon etwas verwundert. OK, wenn man man auf ehrliche Art kein Geld verdienen kann, weil mann´s nicht drauf hat...

Bei "uns" wird es zur Zeit Mode, aus der Frontscheibe eines auf der gegenüberliegenden Seite parkenden Autos zu blitzen.

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bezüglich Blitzen: Du baust ein Klüstron aus ein paar Mikrowellen aus und bündelst das ganze so, daß Du den Brennpunkt einige Meter vor dem Auto hast. Montierst das ganze auf einen Servo-Klapperatismus, den Du mit einem Radarempfänger koppelst. Wenn dann ein Radargerät das Auto erfaßt, richteste den Mikrowellenklapperatismus auf das Radargerät aus und grillst es via EMP. Solltest dich aber nicht erwischen lassen.

Baupläne gibt's bei mir nicht, die mußte ich im Archiv lassen ...

*hust*

Ich vergaß: Wer sowas macht, verstößt gegen diverse und fährt dafür in die Häfn.

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es ist natürlich äusserst uncool sich nach den Geschw.beschränkungen zu richten, manchmal habe ich den Eindruck dass hier in der Mehrzahl pubertierenden Jugendliche schreiben

wenn ich schnell fahren will dann fahre ich nach BS zu meinem Sohn, da kann ich auf der A2 die Sau ungehindert rauslassen obwohl das auch relativ blödsinnig ist

@ DörtieHerriett,

versuch´s doch mal in deinem geliebten Österreich

mehr wie 130 dürft ihr da nirgendwo ... :laugh1:

ich kenne einen/meinen Ösie ( ehemaliger Kumpel vom Baustudium ) der kommt mit seinem 918 spider extra nach DE um ihn mal richtig auszufahren

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Nein, das ist ein weitverbreiteter Irrtum.

Kriminologen sind sich bereits seit Jahrzehnten darüber einig, dass Abschreckung bei den meisten Deliktsgruppen nur davon abhängt, wie groß die Chance ist, erwischt zu werden. Ist sie hoch, geht der -potentielle- Kriminelle erst gar nicht los.

Was zu dem merkwürdigen Ergebnis führt, dass in den USA Polizist der sicherste Beruf (im Sinne von "mit der geringsten Wahrscheinlichkeit, während der Ausübung des Berufes getötet zu werden") ist.

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