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Erma Werke Gallager Mod. 1860 Cal. 54


Jägermeister
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http://www.egun.de/market/item.php?id=5042902...Wurde diese Waffe wirklich bei der Erma in Erfurt gebaut?...

Nein. Die Erfurter Maschinen- und Werkzeugfabrik GmbH (kurz ERMA) wurde 1922 von Berthold Geipel in Erfurt gegründet. Bei der ERMA wurde von Vollmer die MP 38 und das Nachfolgemodell MP 40 entwickelt und produziert.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Firma in Erfurt aufgelöst und 1951 in Dachau als ERMA-Werke neu gegründet. Die "Dachauer Erma" hat dann 1997 Insolvenz angemeldet.

Die Gallager-Repliken wurden in Dachau hergestellt.

Edited by sammler51
Schreibfehler (hoffentlich) alle beseitigt.
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in letzter Zeit sind einige für 800+ weggegangen.

Wenn es nur das wäre -

es gingen einige über 1000 !!! und mehr weg :jaja: !

Für das Spielzeug Gewehrchen :laugh1:

Ein Kamerad beobachtet die Preise aus anderen Gründen statistisch

und

die Eindrücke, die speziell im VL Bereich in letzter Zeit immer öfter gewonnen werden können,

deuten in diesem WBK-freien Bereich

(was einer der Gründe sein dürfte, da die Gebrauchtpreise ansonsten eher rückläufig sind)

öfter mal auf sinnlos viel Geld in den Händen einiger Wahnsinniger hin :rolleyes:

Andererseits habe ich letzthin eine neuwertige Shiloh-Sharps mit umfangreichem Zubehörpaket,

Kokillen, kompletter Glessmer Diopter-Visierung usw. für rundum 1100 Euronen ersteigert

und hatte nach meiner Erinnerung gerade mal EINEN Mitbieter, der das Startgebot gesetzt hatte.

Auch das ist irgendwie wiederum :jaja:

obgleich es natürlich für mich erfreulich war :okidoki:

GP

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Zur Dachauer Erma ist zu sagen, das Val Forgett um 1956 die ersten Repliken von Colt von Erma fertigen lassen wollte, allerdings sahen die Erma-Werke kein Geschäft darin und lehnten ab. Daraufhin wandte sich Forgett an die Italiener (Vittorio Gregorelli and Aldo Uberti), lies dort Repliken bauen und gründete in Amerika die Navy Arms Companie als Vertreiber der Repliken. Pünktlich kurz vor dem 100jährigen des Bürgerkriegs kamen die ersten Colt Repliken (1851er Navy in .36 und 1858 Remingtons) in dem Amerikanischen Handel. Ung. ein Jahr später die von den Belgiern von FAUL gefertigten Centauren, im Amiland unter dem Label Centennial Trade Mark in Chikago von Sig Shore and Bill Edwards vertrieben

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Zur Dachauer Erma ist zu sagen, das Val Forgett um 1956 die ersten Repliken von Colt von Erma fertigen lassen wollte, allerdings sahen die Erma-Werke kein Geschäft darin und lehnten ab.

Ist im Hinblick auf die damalige Zeit, im Rückblick schwer zu beurteilen, ob das nun richtig oder falsch war .

Daraufhin wandte sich Forgett an die Italiener

Stellt sich mir die Frage: Warum eigentlich nicht im eigenen Land ?

GP

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Wenn es nur das wäre -

es gingen einige über 1000 !!! und mehr weg :jaja: !

Für das Spielzeug Gewehrchen :laugh1:

Wieso Spielzeuggewehrchen? Den Eindruck könnte man höchstens von den kleinkalibrigen Ermas haben, aber nicht vom Gallager. Hast du schon mal einen in der Hand gehabt? Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen für die Läufe übrig gebliebene MG-Rohlingen aus dem 2. WK verwendet worden sein, und man könnte es durchaus glauben, so wie er sich anfühlt. Im Vergleich zu meinen anderen Gewehren, egal ob Nitro oder SP, hat er die Dimension eines Kanonenrohres!

Ein Kamerad beobachtet die Preise aus anderen Gründen statistisch

und die Eindrücke, die speziell im VL Bereich in letzter Zeit immer öfter gewonnen werden können,

deuten in diesem WBK-freien Bereich (was einer der Gründe sein dürfte, da die Gebrauchtpreise ansonsten eher rückläufig sind) öfter mal auf sinnlos viel Geld in den Händen einiger Wahnsinniger hin :rolleyes:

.....

Andererseits habe ich letzthin eine neuwertige Shiloh-Sharps mit umfangreichem Zubehörpaket,

Kokillen, kompletter Glessmer Diopter-Visierung usw. für rundum 1100 Euronen ersteigert

Na ja, wer selbst im Glashaus sitzt..........

Gruß

Gunsmoker

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Ist im Hinblick auf die damalige Zeit, im Rückblick schwer zu beurteilen, ob das nun richtig oder falsch war .

Stellt sich mir die Frage: Warum eigentlich nicht im eigenen Land ?

GP

Weil zu der Zeit der Dollar so groß wie ein Wagenrad war, wenn man ins Ausland ging. !968 kostete z.B. ein Centaure 89,95$ mit Anschlagschaft 139,95$, der Anschlagschaft alleine 49,95$. Wenn man sich Fracht, Einfuhrzoll.. abrechnet, ahnt man, was die Italiener da bekommen haben. Bei uns kostete ein Centaure zu der Zeit 337,00 DM Modelle mit Anschlagschaft wurden vom Belgier bei uns nicht angeboten, die italienischen Colt Army Replikas kosteten 1/3 weniger.

Der Dollarkurs sollte zu der Zeit ung. 1$ zu 3,50 DM gelegen haben

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Wieso Spielzeuggewehrchen?

Weil ich Sharps mit 32 und 34 Zoll Rohren und Vorderlader Scheibenbüchsen mit 6 Kilo aufwärts gewohnt bin, ist es für mich halt gewöhnungsbedürftig zierlich :whistling:

Na ja, wer selbst im Glashaus sitzt..........

Was genau soll mir jetzt diese überaus kryptische Anmerkung in dem erwähnten Zusammenhang sagen ?

GP

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Weil zu der Zeit der Dollar so groß wie ein Wagenrad war,

Das dürfte eine plausible Erklärung sein.

Zu der Zeit war wohl aus amerikanischer Sicht sowohl Deutschland als auch Italien

unter die Rubrik Billiglohnland einzustufen.

Der Dollarkurs sollte zu der Zeit ung. 1$ zu 3,50 DM gelegen haben

Es ging ursprünglich ja um 1956 und da dürfte der Dollarkurs nochmals höher gewesen sein,

vom Lire-Kurs ganz zu schweigen.

So gesehen sicher eine richtige Überlegung.

GP

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Zur Dachauer Erma ist zu sagen, ...

Für die ERMA in Erfurt liegen mir sehr gute firmenhistorische Unterlagen vor. Waffentechnisch könnte es etwas mehr sein. Für die neue ERMA in Dachau habe ich nur wenige firmenhistorische und waffentechnische Infos.

Gibt es spezielle ERMA-Literatur o.ä., wo obige Gebiete abgedeckt werden?

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Da hatte ich früher einen Schützen, der noch bei Erma im Werk gearbeitet hat. Leider weis ich nicht, ob er auch schriftliche Aufzeichnungen hinterlassen hat. Ich habe mich eh mit ihm nur über die Gallagher und die 22.er UHR unterhalten. Erma Ersatzteile gibt es übrigens noch beim CDS Ehrenreich bei mir ums Eck.

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