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Exekutive schon am Ende?


Medizinmann
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Wenn man auf die Zahlen schaut, sieht man einfach ein paar tausend mehr Polizeibeamte. Das lässt sich einfach nicht leugnen ;)

Das muß aber keinerlei Bedeutung, für die tatsächliche Arbeit haben.

Den Grund, warum das trotzdem weniger Effizienz bedeuten kann, habe ich weiter oben schon genannt.

Um es mal drastisch auszudrücken : Die Polizisten früher konnten vielleicht auch deshalb effektiver arbeiten, weil die Verhältnisse klarer, die Regelungen vernünftiger, die Maßstäbe nachvollziehbarer waren und sie sich nicht dauernd durch eine oftmals kaum noch nachvollziehbare Rechtsprechung und

einen Wust von Umorganisationen frustriert fühlten.

Reine Kopfzahl sagt erst mal GAR NIX !

5 motivierte Mitarbeiter bringen mehr, als 10, die sich dauerhaft verarscht fühlen -

das gilt übrigens und ausdrücklich nicht nur für Polizisten :rolleyes:

GP

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Es ging aber um die Zahlen. Die überall getätigte Falschbehauptung das es immer weniger Polizisten gibt, dreht sich einfach nur um die Anzahl. Das ist eine dreiste Lüge. Es werden immer mehr Polizisten, überall.

Es läuft immer nach dem gleichen Muster. Minimaler Stellenabbau wird angeklagt und die nächste Schippe drauf gelegt. Immer mehr, immer ineffektivere Beamte. Die Aufgaben, die die Polizei heute noch wahrnimmt, kann man auch mit noch deutlich weniger Beamten machen.

Ich wäre mal über einen echter Kehraus in den öffentlichen Anstellungen erfreut. Polizei, Bundeswehr, Verwaltung. Da kann man ganz kräftig sparen. Die meisten Aufgaben sind unnütz, werden schlecht erledigt oder könnten in der Witschaft besser wahrgenomen werden.

DIe Polizei verhindert heutzutage nichts mehr und kommt äußerst schlampig in der Aufklärung daher. Warum also dann überhaupt so viele (und immer mehr)?

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Es ging aber um die Zahlen. Die überall getätigte Falschbehauptung das es immer weniger Polizisten gibt, dreht sich einfach nur um die Anzahl. Das ist eine dreiste Lüge. Es werden immer mehr Polizisten, überall.

Es läuft immer nach dem gleichen Muster. Minimaler Stellenabbau wird angeklagt und die nächste Schippe drauf gelegt. Immer mehr, immer ineffektivere Beamte. Die Aufgaben, die die Polizei heute noch wahrnimmt, kann man auch mit noch deutlich weniger Beamten machen.

Ich wäre mal über einen echter Kehraus in den öffentlichen Anstellungen erfreut. Polizei, Bundeswehr, Verwaltung. Da kann man ganz kräftig sparen. Die meisten Aufgaben sind unnütz, werden schlecht erledigt oder könnten in der Witschaft besser wahrgenomen werden.

DIe Polizei verhindert heutzutage nichts mehr und kommt äußerst schlampig in der Aufklärung daher. Warum also dann überhaupt so viele (und immer mehr)?

Antwort: Weil die freie Wirtschaft ( das wären in diesem Fall private Sicherheitsdienste) sich preislich so niederkonkurriert, daß die gebotenen Leistungen auf grottigem Niveau sind. Dafür erfindet man Abstrusitäten wie Wachpolizei etc.

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Es ging aber um die Zahlen. Die überall getätigte Falschbehauptung das es immer weniger Polizisten gibt, dreht sich einfach nur um die Anzahl. Das ist eine dreiste Lüge.

Gibt es eigentlich irgend ein Thema wo du nichts weißt, vor allem Besser? Das mag Papiermäßig und damit aus der Quelle Deiner ständigen Weisheiten, Google, ja richtig sein. Ist es aber nicht. Ich hatte es ja versucht es zu erklären, in BaWü sind es derzeit verglichen mit dem Stand vor 10 Jahren schon auf dem Papier 2000 Beamte weniger. Die neu geschaffenen Stellen der letzten Jahre sind aber teilweise gar nicht besetzt. Was nützt denn dann eine ausgeworfene Stellenlage, wenn diese gar nicht besetzt sind?

Aber es ist mühsig!

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Was ist falsch an der Anwendung von Google (obwohl ich eine alternative Suchmaschine verwende) um belastbares Zahlenmaterial zu zeigen?

Wird es dadurch falsch? Es ist ja nunmal die Quelle benannt. Das Land Baden Würtemberg höchstselbst.

Dein Fehler ist und bleibt dein speziell gewählter Zeitausschnitt. Ich hatte viele verschiedene Zeiträume gewählt im 20 Jahresrythmus und nicht wie es gerade in die eigene Gemütslage passt. So argumentieren ja die Gewerkschaften seit Ewigkeiten.

Es zeigt eindeutig einen stetig steigenden Aufwuchs. Kleine Dellen kurzfristiger minimalre Senkungen sind da einfach falsche Betrachtung.

Es ist nunmal nachlesbarer Fakt, dass die zahlen der Polizeivollzugsbeamten auch in Baden Würtemberg eine dauerhaft steigende Tendenz hat.

Das ist nicht nur an den Stellen ausgeführt, sondern ebenfalls an tatsächlich vorhandenem Personal. Lies die Quelle!

Momentan geht es in Richtung neuer absoluter Höchststand an Polizisten in BW.

Ob ich etwas besser weiß oder nicht oder ob es nun in des jeweiligen Meinung passt ist vollkommen egal, solange man belegbare Zahlen anführen kann.

Das zeigt recht häufig dass gefühlte Wahrnehmung und Realität oft weit auseinanderliegen.

Ich erlaube mir auch weiterhin Meinungen mit Zahlen zu unterlegen. Manchmal bestätigen diese, manchmal widerlegen sie.

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Antwort: Weil die freie Wirtschaft ( das wären in diesem Fall private Sicherheitsdienste) sich preislich so niederkonkurriert, daß die gebotenen Leistungen auf grottigem Niveau sind. Dafür erfindet man Abstrusitäten wie Wachpolizei etc.

Ich denke da nicht nur an Sicherheitsdienste, wobei da auch endlich mal die Löhne auf schwachem Niveau steigen.

Wer im privaten Sektor ordentlich zahlt, bekommt auch da gute Leistung. Meist ist private Sicherheit aber nur Versicherungsauflage.

Es geht ja weiter mit Verkehrsunfällen, bei denen am Ende doch der Gutachter die entscheidende Rolle spielt.

Ein Dr. Mark Benecke schaut bedauernd auf den schlechten Ausbildungsstand in der Forensik.

Schwertransportbegleitung hat sich positiv durch private Betreiber etabliert.

Geschwindigkeitskontrollen sind mittlerweile kommunal oder privat.

usw.

In der Realität ist die Polizei doch nur noch Schadenaufnehmer. Das können Gutachter jedoch deutlich besser.

Es wird nichts mehr verhindert und die Aufklärung ist grottenschlecht.

Der Umgang mit dem Bürger ist bei vielen Polizisten immer noch von oben herab.

Bei der Bilanz kann man sich die Kohle auch gleich sparen.

Gegen eine funktionierende Polizei habe ich nichts. Ich würde mich freuen, mal einen bürgerfreundlichen Polzisten zu entdecken, der durch seine Präsenz kriminalitätsmindernd wirkt.

Dafür benötigt er aber endlich mal eine funktionierende Justiz im Rücken, die ihn stützt. Sonst ist der Frust nachvollziehbar.

Nur frustierte, auf der fernen Wache geparkte, Beamte sind überflüssig.

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Es zeigt eindeutig einen stetig steigenden Aufwuchs. Kleine Dellen kurzfristiger minimalre Senkungen sind da einfach falsche Betrachtung. Es ist nunmal nachlesbarer Fakt, dass die zahlen der Polizeivollzugsbeamten auch in Baden Würtemberg eine dauerhaft steigende Tendenz hat.

Das zeigt es eben nicht. Im Falle dass Du es überlesen hast, ich sprach von der Entwicklung von Beginn/Mitte der Neunziger bis heute, soviel zum Thema "kleine Dellen". Und ansonsten kann ich dazu nur anmerken, dass es nicht darum geht was die Gewerkschaft meint, sondern darum wie der Fakt ist. Und der ist eben nicht so wie Du es schildert.

Übrigens noch ein kleiner Hinweis zur Abrundung. Innerhalb der nächsten 10 Jahren gehen 2/3 der PvB der Polizei des Landes BW in Pension. Pro Jahr werden ca. 800 Anwärter eingestellt (aller Laufbahngruppen) damit ist klar und wird klar, dass die vorhandenen Haushaltsstellen nicht alle besetzt werden können, zumindest nicht in absehbarer Zeit. Also versuch doch mal endlich zu verstehen, dass die offizielle Statistik, welche ich gar nicht anzweifle (hab Sie ja selbst hier liegen) nicht die derzeitige Realität abbildet, weil eben nicht jede ausgeworfene Stelle auch tatsächlich besetzt ist. Diese Zahlen kannst Du unmöglich habe, ich natürlich schon. Und nur davon spreche ich, dass sich die Anzahl tatsächlich vorhandenen Beamten von der im Staatshaushalt ausgewiesenen Stellenzahl unterscheidet. Und damit stehen zumindest im Moment eben nicht die Anzahl der Beamten zur Verfügung.

Ich möchte auch gar nicht bestreiten, das die jetzt eingeleitete Reform einmal irgendwann das gewünschte Ergebnis bringt, da sitzen ja auch keine "Dummköpfe" in der Landesregierung. Aber wie bei jeder Reform gibt es deutliche Übergangswehen. Die Zahlen die die Stellen betreffen beziffern diese zwar, zeigen aber in der Statistik nicht auf, wie viel davon tatsächlich besetzt sind. Was ist daran nun nicht zu verstehen an der Aussage.

Ergänzend sei noch angemerkt, dass im Rahmen der Haushaltskonsolidierung des Landes ein Stellenabbau im Bereich der Verwaltung bis zum Jahr 2020 von 5000 Stellen vorgesehen ist und bei den Lehrern gleichfalls 11.000 Stellen gestrichen werden sollen.

So und damit endet das Thema für mich an dieser Stelle.

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Auch wenn es für dich endet, wird es nicht richtig ;)

Die Zahlen sind nachlesbar und ich beschränke mich nicht auf deinen gewählten Auschnitt.

Wenn du nur bis 1988 zurückschaust ist auch in dem kleinen Ausschnitt ein Aufwuchs zu verzeichnen.

Fakten kann man nur an Zahlen belegen. Diese lassen einen anderen Rückschluss zu. Das Land BW hat seiner Gründung eine stetig wachsende zahl an Polizeibeamten.

Das ist nicht einfach wegzudiskutieren. Das ist nachlesbar aus offiziellen Quellen.

Die Zahlenreihe hatte ich bereits verlinkt. Ich kann sie zum besseren Verständnis aber auch noch einmal für jedes Jahr ausweisen.

Es sind mehrere tausend Polizisten hinzugekommen.

Der Schluss, dass in 10 jahren nicht genug PVB wegen des derzeitigen Einstellungs-/Entlassungsverhältnisses zur Verfügung stehen ist etwas "Glaskugel". Momentan werden ca. 850 Anwärter eingestellt. Diese Einstellungen variieren jedoch nach Bedarf und Haushalt.

Bei einem auftretenden Delta stellt man entsprechend mehr ein.

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Auch wenn es für dich endet, wird es nicht richtig ;)

Die Zahlen sind nachlesbar und ich beschränke mich nicht auf deinen gewählten Auschnitt.

Wenn du nur bis 1988 zurückschaust ist auch in dem kleinen Ausschnitt ein Aufwuchs zu verzeichnen.

Fakten kann man nur an Zahlen belegen. Diese lassen einen anderen Rückschluss zu. Das Land BW hat seiner Gründung eine stetig wachsende zahl an Polizeibeamten.

Das ist nicht einfach wegzudiskutieren. Das ist nachlesbar aus offiziellen Quellen.

Die Zahlenreihe hatte ich bereits verlinkt. Ich kann sie zum besseren Verständnis aber auch noch einmal für jedes Jahr ausweisen.

Es sind mehrere tausend Polizisten hinzugekommen.

Der Schluss, dass in 10 jahren nicht genug PVB wegen des derzeitigen Einstellungs-/Entlassungsverhältnisses zur Verfügung stehen ist etwas "Glaskugel". Momentan werden ca. 850 Anwärter eingestellt. Diese Einstellungen variieren jedoch nach Bedarf und Haushalt.

Bei einem auftretenden Delta stellt man entsprechend mehr ein.

Amen.

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Ja. Sobald die Kaufleute überm billiger machen die Qualität vergessen.

Hi George,

stimmt.

Sobald Kaufleute bestimmen wo es Langgeht, hast Du als Techniker verloren.

Die Qualität geht futsch.

Und so ist das auch mit der Polizei.

Da wird dann mit dem spitzen Bleistift alles schöngerechnet und der Bürger hat das Nachsehen.

Ab Freitag 17 Uhr hat unsere Polizeistation zu. Dann müssen die Jungs aus der Stadt (12 km weg) anrücken, wenn etwas passiert.

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Die Idee stand auch hinter der Bahnprivatisierung.

Ging irgendwie schief :n07:

Vielleicht weils der Staat weiter betreibt ;)

Es gibt ja auch privaten Bahnlinien. Die fahren da, wo die DB nicht fährt. Da funktionierts so wie bei anderen privaten Transportunternehmen ;)

Die Bundesrepublik Deutschland ist Inhaber aller Anteile.

Da der Bund alle Anteile beibehält und kein Handel damit stattfindet, handelt es sich aufgrund der Eigentümerstruktur um ein privatrechtlich organisiertes Staatsunternehmen.

Wobei ich die Bahn nicht mit der Polizei vergleichen möchte. Die Bahn fährt ja schließlich und kommt nicht erst, wenn ich bereits am Ziel angekommen bin.

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Ich denke da nicht nur an Sicherheitsdienste, wobei da auch endlich mal die Löhne auf schwachem Niveau steigen.

Wer im privaten Sektor ordentlich zahlt, bekommt auch da gute Leistung.

Der Umgang mit dem Bürger ist bei vielen Polizisten immer noch von oben herab.

Gegen eine funktionierende Polizei habe ich nichts. Ich würde mich freuen, mal einen bürgerfreundlichen Polzisten zu entdecken, der durch seine Präsenz kriminalitätsmindernd wirkt.

Dafür benötigt er aber endlich mal eine funktionierende Justiz im Rücken, die ihn stützt. Sonst ist der Frust nachvollziehbar.

Nur frustierte, auf der fernen Wache geparkte, Beamte sind überflüssig.

Da bin ich in diesem Fall völlig bei dir, aber Geiz ist hier geil. Und in der Praxis trifft man auf geprüfte Fachkräfte für..... und Werkschutzdings und schlagmichtot, die dann bei einer simplen Erste Hilfe Situation flügelschlagend im Kreis rennen. Die ist aber wahrscheinlicher und häufiger als Al-Kaida im Morgengrauen.

Ja, das Auftreten der meisten Polizisten ist nach meiner Erfahrung (in .de auf Frankfurt begrenzt) katastrophal.

Gegen Bürgerfreundlichkeit hat man hier in Deutschland ein wirksames Gegenmittel. Der frischgeflachste Beamte kommt erst mal in die BePo statt ihn mit Bärenführer rauszuschicken. Und natürlich will man den Blödsinn jetzt in Ö nachmachen. End of rant.

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Mittlerweile ist es doch so, das die Polizei Angst vor dem Bürger hat, bei uns musst Du durch 2 Schleusen bis Du im Wachzimmer stehst und Dein Anliegen vorbringen kannst. Ich kann mich noch an eine Wache im Rathaus erinnern, da gings zum Haupteingang rein, ein paar Stufen hoch und dann links durch die Tür ins Wachzimmer. Unser Hauptpolizeigebäude ist riesig, geschätzte 200 Polizisten und Angestellte... In einer unserer Kasernen residiert mittlerweile der Verkehrszug

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Wenn sie fährt, ist aber auch nicht sicher, ob Du Dein Ziel erreichst oder wann.

Ja. Das schien mir damals als Beamtenbetrieb besser gelaufen zu sein. Irgendwie entspricht das ja auch eher der Beamtenmentalität, dieses ganz genaue regeln ;)

Dafür gabs andere Probleme. Wäre interessant ein privates Unternehmen zu haben.

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